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Mittwoch, 7. August 2013, 13:30

XBMC (raspbmc) von SD-Karte auf USB Stick auslagern/umziehen

Ich habe Rapbmc auf einer SD Karte installiert.
Wie ich leider erst jetzt gelesen habe, soll der Raspberry Pi ja vom USB Stick wesentlich "flüssiger" laufen, als über die SD Karte.

Ich habe die letzten Tage aufwändig mein System auf eine 4GB Class6 SD Karte aufgesetzt
mit ca. 5 Tagen Datenbank über NAS einlesen.. (alle Filme, Musik und Cover etc)



Ich möchte das ungern nochmal auf dem USB Stick wiederholen.. (sehr zeit- und nervraubend!)


Gibt es eine "einfache" Möglichkeit das bestehende System auf den USB Stick auszulagern?! :huh:



Finde dazu leider nichts im Netz :(

2

Mittwoch, 7. August 2013, 14:49

also bei Openelec ist es super einfach ... sollte bei rasbmc denke ich gleich sein.

Du brauchst die SD Karte und 2 USB sticks

ich hab mir einfach Tuxboot geschnappt und nen Gparted USB Stick erstellt.

SD Karte und zukünftigen USB stick anschließen

dann vom gparted USB Stick booten und die ext4 partition einfach von der SD auf den neuen Stick kopieren und vergrößern.

anschließend auf der Fat partition die cmdline.txt öffnen und disk=/dev/mmcblk0p2 auf disk=/dev/sda1 ändern

SD karte und USB Stick in den PI und go


3

Mittwoch, 7. August 2013, 15:09

bei RASPBMC wird direkt von der PC Software angeboten das XBMC auf einem USB-Stick zu erstellen ...

Kopiere dir einfach die relevanten Ordner\Daten von der aktuellen SD-Karte auf den PC und später wieder auf den USB-Stick. 4GB ist auch sehr klein für alle Daten ...

Wobei derzeit für den Pi OpenElec am performantesten ist. Siehe dazu http://wiki.openelec.tv/index.php?title=…on_Raspberry_Pi
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Mein Blog über HTPC und XBMC
HTPC Hardware Januar 2014
Wo finde ich das xbmc.log File?

Wer einen Rechtschreibfehler findet darf ihn behalten !

4

Mittwoch, 7. August 2013, 16:27

bei RASPBMC wird direkt von der PC Software angeboten das XBMC auf einem USB-Stick zu erstellen ...
Ja, das werde ich mal austesten.. Danke für den Tip (ist mir bisher gar nicht aufgefallen der Punkt ^^)
Das macht dann im Prinzip das Gleiche, was morsch9 vor dir gepostet hat mit der cmdline.txt, nur eben automatisch?

Kopiere dir einfach die relevanten Ordner\Daten von der aktuellen SD-Karte auf den PC und später wieder auf den USB-Stick.
Und was sind die "relevanten" Ordner/Daten?
Sorry, aber ich hatte bisher mit Linux leider sehr wenig zu tun :(

Sobald ich die SD-Karte in den Windows Rechner klatsche, sehe ich ja nur die Primäre Partition.
Ich kann aber über das Netzwerk auf die SD-Karte zugreifen, wobei ich dann 2 Ordner habe ("devices" und "pi")
Sind das die beiden Ordner, die ich auf die SD Karte kopieren muss?


Wobei derzeit für den Pi OpenElec am performantesten ist. Siehe dazu http://wiki.openelec.tv/index.php?title=…on_Raspberry_Pi

Ja ich hatte auch zuerst openELEC drauf, doch leider hat es mich irgendwann genervt, nachdem ich das System zum x-ten (glaub 6 mal waren es) neu aufsetzen musste.
Immer hatte es einen Kernel Error, verschiedene andere Fehler beim neu Booten oder das System hat sich einfach ab und zu mal aufgehangen..
Sowohl bei der Stable 3.0.6. als auch bei der 3.1.5. hatte ich nur Probleme..

und von XBMCHub lässt sich bei openELEC auch der Fusion Installer nicht starten..

mit
Raspbmc hab ich Null Probleme bisher und bootet auch schneller mit
gleicher CPU Übertaktung wie beim openELEC - von daher wollte ich schon
bei Raspbmc bleiben :)
CPU Temp immer unter 36°C mit Lüfter und Kühlelementen bei 1000MHz und 450er Core und RAM :thumbup:






EDIT:

Zitat

4GB ist auch sehr klein für alle Daten ...
Naja sooo viel mehr brauch ich aber auch kaum - die DB hab ich auf meinem NAS ausgelagert..

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »truce« (7. August 2013, 16:26)


5

Mittwoch, 7. August 2013, 16:33

und was ist mit dem XBIAN?

das hatte ich bisher!


und wieso dauert das einlesen der Datenbank 5 Tage??? Wo liegt denn deine Datenbank? Auf einer NAS? Es liegt bestimmt am lahmen Netzwerk.
Aber wie hast du überhaupt vom PI Zugriff auf dein Netzwerk?


6

Mittwoch, 7. August 2013, 16:43

ja die beiden Ordner sind es. Zusätlich würde ich noch die config von der Systempartition sichern.

Bei mir hat die PC-Software nicht richtig funktioniert sie hat meinen USB Stick nicht erkannt ... hatte auch noch weitere Probleme mit Raspbmc darum habe ich auf Openelec gewechselt und die Partition manuell kopiert. :thumbsup:


Ich habe meine DB und die Thumbs auch ausgelagert ... mir reicht 1GB locker ;)

7

Mittwoch, 7. August 2013, 18:25

Ich wiederhole mich unegrn deswegen dieser link:
Performance Tips für den Raspberry Pi - Meine Erfahrungen nach 2 Monaten

Lese das bitte durch, hier sind meine Erfahrungen zum Thema Performance.

Ihr möchtete das System voll übertakten und glaubt damit ist schnell und fertig.
Versuche Openelec Testbuild, keine volle übertaktung und du wirst sehen Openelec läuft viel schneller als Raspbmc.
Wenn du trotzdem voll übertakten möchtest, methode für USB-Stick verwenden - schneller wird es aber nicht sein.

8

Mittwoch, 7. August 2013, 21:48

und was ist mit dem XBIAN?
Habe ich bisher noch nicht ausprobiert



und wieso dauert das einlesen der Datenbank 5 Tage??? Wo liegt denn deine Datenbank? Auf einer NAS? Es liegt bestimmt am lahmen Netzwerk.
Aber wie hast du überhaupt vom PI Zugriff auf dein Netzwerk?
Ja, ich habe ein Synology ds213j und es über PowerLAN (ca. 50-70 MBit/s) angeschlossen..
Also round about 5-6 MB/s erreiche ich sowohl über LAN als auch über WLAN..

Hab zuerst das Musicbrainz Picard aufm PC angewand (bei ca. 300 GB Musik dauert das entsprechend - ich glaube knapp 2 Tage)
dann aufm Raspberry Pi eben cdART Manager ausgeführt - das allein hat schon 2 Tage gedauert - und am Ende nochmal 1 Tag DB aktualisieren..





Ich wiederhole mich unegrn deswegen dieser link:
Performance Tips für den Raspberry Pi - Meine Erfahrungen nach 2 Monaten

Lese das bitte durch, hier sind meine Erfahrungen zum Thema Performance.
Habe ich schon alles fleißig gelesen..
und auch alles soweit umgesetzt - nun eben nur noch auf USB auslagern und fettich ;)


Ihr möchtete das System voll übertakten und glaubt damit ist schnell und fertig.
Versuche Openelec Testbuild, keine volle übertaktung und du wirst sehen Openelec läuft viel schneller als Raspbmc.
Wenn du trotzdem voll übertakten möchtest, methode für USB-Stick verwenden - schneller wird es aber nicht sein.
Ich weiß nicht ob du meinen Beitrag oben gelesen hast, aber da habe ich bereits erwähnt, dass ich openELEC mehrfach probiert habe.
Immer wieder kam es im Betrieb zu Freezes oder beim Starten zu kernel error..

zB kam es auch mehrfach vor, dass das openELEC einfach nicht herunterfährt - bzw stattdessen einen Neustart macht
Das habe ich beim Raspbmc noch nie gehabt..

von der Performance her merke ich keinen Unterschied zum Raspbmc
wenn überhaupt empfinde ich den Start/Herunterfahren Vorgang sogar beim Raspbmc schneller.. :thumbup:


9

Mittwoch, 7. August 2013, 21:56

Ich weiß nicht ob du meinen Beitrag oben gelesen hast, aber da habe ich
bereits erwähnt, dass ich openELEC mehrfach probiert habe.
Immer wieder kam es im Betrieb zu Freezes oder beim Starten zu kernel error..

von der Performance her merke ich keinen Unterschied zum Raspbmc
wenn überhaupt empfinde ich den Start/Herunterfahren Vorgang sogar beim Raspbmc schneller.. :thumbup:
Natürlich habe ich deinen Beitrag gelesen.
Deine Probleme beruhen darauf das du voll übertaktest, egal ob kühlkörper oder nicht.
Eventuell kannst du bei Openelec die Probleme mit volller übertaktung, mit den usb-stick beseitigen.
So oft bootet man den Pi nicht, damit nehme ich die bootzeit nicht so tragisch - mir ist eher wichtig das filme schnellstarten usw.

Edit: Das Herunterfahren problem habe ich auch, muß halt stecker ziehen. Bei mir startet er nicht neu, das könnte an der Testbuild Version liegen. Aber mein Pi läuft normal immer durch.

10

Mittwoch, 7. August 2013, 22:02

Natürlich habe ich deinen Beitrag gelesen.
Deine Probleme beruhen darauf das du voll übertaktest, egal ob kühlkörper oder nicht.
Eventuell kannst du es mit den usb-stick auslagern beseitigen.
So oft bootet man den Pi nicht, damit nehme ich die bootzeit nicht so tragisch - mir ist eher wichtig das filme schnellstarten usw.
mit openELEC:
Also ich habe den Pi am Anfang gar nicht übertaktet und es war ARSCH lahm!
und bereits da hatte ich die genannten Probleme..
den ersten Freeze hatte ich nach nichtmal 10 Minuten (und nein, ich hab es nicht überlastet etc es passierte als das System 2-3 Minuten in Ruhe war )

es liegt sicher nicht am Übertakten

Mit Raspbmc habe ich jetzt nochmal 100MHz mehr - dann müsste er mir ja auch abschmieren usw..
lässt sich super herunterfahren und bootet schnell. Mir ist es das auf jedenfall wert, da ich den Pi meist nur Abends benötige und nicht laufen lasse wenn ich ausser Haus bin ;)

Mittlerweile läuft er seit mehreren Tagen - Prozessor laut htop immer auf 100% (Datenbank einlesen)
:thumbsup:

11

Mittwoch, 7. August 2013, 22:11

Na gut, bleibst halt bei Raspbmc, über kurz oder lang wird es wahrscheinlich eh nurmehr Openelec geben - kenne da ein paar Details wie es abläuft bei den verschiedenen Versionen.

Das Datenbank einlesen braucht bei dir so lange, um wieviele Files handelt es sich dabei ca.?


12

Mittwoch, 7. August 2013, 23:14

Na gut, bleibst halt bei Raspbmc, über kurz oder lang wird es wahrscheinlich eh nurmehr Openelec geben - kenne da ein paar Details wie es abläuft bei den verschiedenen Versionen.
hmmm naja, solange lass ich aber das stabile System drauf ;)

Das Datenbank einlesen braucht bei dir so lange, um wieviele Files handelt es sich dabei ca.?
schätze mal so 60.000 Musiktitel..

13

Mittwoch, 7. August 2013, 23:47

Ok, 60000 Lider können dauern!

14

Donnerstag, 8. August 2013, 14:40

Bei XBIAn hatte ich keine Freezes!

Truce, wie hast du es geschafft, die Daten von deiner Synology einzulesen?
Bei mir wird da nichts gemountet!!!

Eine große schwäche...


15

Donnerstag, 8. August 2013, 14:44

Truce, wie hast du es geschafft, die Daten von deiner Synology einzulesen?
Bei mir wird da nichts gemountet!!!

du musst auch gar nichts mounten. Sondern auf deiner NAS SMB oder NFS Freigaben einrichten und diese dann in XBMC als Quellen einbinden. Siehe [HowTo] XBMC Quellen hinzufügen/bearbeiten/löschen
SMB Freigaben am besten mit User und PW, ohne macht öfter Probleme ....

Das einlesen in die DB dauert wirklich ewig auf dem Pi. Bei Filmen sind es nur ca. 100 Stück pro Stunde... und das schon bei lokal vorliegenden Infos. Will nicht wissen wie lange das dauert wenn der sich die Infos auch noch online beschaffen muss.
Signatur von »keibertz« HTPC: ASUS F2A85-M LE | A6-5400K | 4GB DDR3-1866 | 128GB SSD | Windows 8 64 bit | XBMC 12 | Cirrus EV3
AVR: Onkyo TX-NR509 5.1 + Teufel Consono 35
TV: Samsung UE55ES6300 55"
FB: Harmony 785

Mein Blog über HTPC und XBMC
HTPC Hardware Januar 2014
Wo finde ich das xbmc.log File?

Wer einen Rechtschreibfehler findet darf ihn behalten !

16

Donnerstag, 8. August 2013, 14:45

Um die Daten einzulesen musst du eine externe Datenbank auf der Synology einrichten
Auf der synology hab ich ne SQL installiert und nen User mit allen Rechten xbmc eingerichtet.

Dann im Ordner userdata die advancedsettings.xml erstellt

Quellcode

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<advancedsettings>
	<videodatabase>
    	<type>mysql</type>
    	<host>192.168.178.50</host>
    	<port>3306</port>
    	<user>xbmc</user>
    	<pass>*****</pass>
	</videodatabase> 

	<musicdatabase>
    	<type>mysql</type>
    	<host>192.168.178.50</host>
    	<port>3306</port>
    	<user>xbmc</user>
    	<pass>*****</pass>
	</musicdatabase>
</advancedsettings>



die bisherige Datenbank auf dem Raspi gelöscht und neu eingelesen - fertig (naja nach 2-3 Tagen eben) :thumbup:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »truce« (8. August 2013, 14:53)


17

Donnerstag, 8. August 2013, 14:51

Truce, wie hast du es geschafft, die Daten von deiner Synology einzulesen?
Bei mir wird da nichts gemountet!!!

du musst auch gar nichts mounten. Sondern auf deiner NAS SMB oder NFS Freigaben einrichten und diese dann in XBMC als Quellen einbinden. Siehe [HowTo] XBMC Quellen hinzufügen/bearbeiten/löschen
SMB Freigaben am besten mit User und PW, ohne macht öfter Probleme ....

Das einlesen in die DB dauert wirklich ewig auf dem Pi. Bei Filmen sind es nur ca. 100 Stück pro Stunde... und das schon bei lokal vorliegenden Infos. Will nicht wissen wie lange das dauert wenn der sich die Infos auch noch online beschaffen muss.

als Tipp: nimm NFS als Freigaben - Streams starten schneller und ist flüssiger..
kannst du ganz easy in der Synology einrichten:

geht auf Systemsteuerung -> Win/Mac/NFS -> NFS-Dienst -> NFS-Dienst aktivieren

dann noch unter Gemeinsame Ordner die NFS Rechte setzen
-> gewünschten Ordner wählen -> Berechtigungen -> NFS-Berechtigungen -> Erstellen -> IP des Raspberry eintragen und Lese- und Schreibrechte vergeben und asynchron

8)

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