Neues NAS als Mediaserver für Zuhause

  • Hallo,

    ich bin auf der Suche nach einem neuen NAS, da mein altes ZyXEL NAS540 langsam ausgedient hat.

    Meine Anforderungen sind relativ überschaubar. Ich möchte es vor allem nutzen, um einen Emby Server einzurichten bzw. Kodi auf mehreren Geräten im Haus zu nutzen. Derzeit habe ich eine mit Filmen, Musik und Fotos gut gefüllte 3TB HDD in meinem NAS.

    Auf meiner Suche bin ich immer wieder über die DS220J [Anzeige] gestolpert. Ich vermute, dass die für meine geringen Ansprüchen ganz gut sein sollte. Ich wollte aber gerne mal hier nachfragen, wie der Erfahrungen damit sind. Und vielleicht auch ob ich statt der WD Red Plus eher die IronWolf von Seagate nehmen sollte.

    Besten Dank im Voraus!

  • das DS220j bitte nicht, nein. 512MB RAM reichen für nichts, garnichts. Nichtmal für die reine NAS Funktionalität. Das macht kein Spaß

    Empfen würde ich dir für den Anwendungsfall mind. ein DS220+ oder DS224+. Damit hast du dann auch auf lange Zeit Ruhe.

    Die Frage ist was du mit Emby noch alles anstellen möchtest, soll auch einmal Transcodig, also der Zugriff von Außen auf die Filme realisiert werden?

    Ob die Red oder Iron Wolf mach kaum ein unterschied. Ich persönlich bin eher den WDs zugeneigt, hat aber keinerlei technischen Hintergrund ;

    das Einzige was am Ende zählt ist
    dass ihr lebt was ihr liebt und liebt wofür ihr lebt


    Kodi HTPC - W11 | AMD Athlon 3000G | Pioneer A 504R Bj. 96
    OMV NAS - NAS | Emby Server | LogitechMediaServer
    3x Logitech SqueezeBox & 3x RasPi PiCorePlayer
    Loxone SmartHome

  • das DS220j bitte nicht, nein. 512MB RAM reichen für nichts, garnichts. Nichtmal für die reine NAS Funktionalität. Das macht kein Spaß

    Empfen würde ich dir für den Anwendungsfall mind. ein DS220+ oder DS224+. Damit hast du dann auch auf lange Zeit Ruhe.

    Die Frage ist was du mit Emby noch alles anstellen möchtest, soll auch einmal Transcodig, also der Zugriff von Außen auf die Filme realisiert werden?

    Ob die Red oder Iron Wolf mach kaum ein unterschied. Ich persönlich bin eher den WDs zugeneigt, hat aber keinerlei technischen Hintergrund ;

    Ok, schon einmal vielen Dank. Gut, dass ich nachgefragt habe. Ja, Transcoding wäre nicht schlecht. Bin auch durchaus bereit für ein geeignetes Modell etwas mehr zu bezahlen. Will nur nicht ein für meine Zwecke völlig übertriebenes NAS kaufen.

  • Ja genau, die wird dann Platt gemacht.

    Das DS224+ / DS220+ sollte laut Aussagen im Emby Forum 1-2 Streams schaffen so transcoden, auch in 4k. Aber alles ohne Gewähr, wie immer. Aber dank QuickSync bin ich da wirklich guter Dinge.

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  • Raid HDD's sind in solchen Geräten Maßlos überbewertet

    100% Zustimmung. Solche "Server- Platten" machen nur dann wirklich Sinn, wenn sie nie in den Spindown gehen dürfen. Das halten "normale" Platten auf lange Sicht nicht aus. Aber wenn man zu Hause mit höchstens 2 oder 3 Klienten ab und an mal einen Film abspielt, haben die Platten mehr als genug Zeit, sich zwischendurch zu "erholen". Ich hab in meinem Eigenbau- NAS stinknormale HDD drin, davon einige schon seit über 10 Jahren. Das NAS geht allerdings bei Nichtgebrauch in den Standby. Für 24/7 Aufgaben (TV Server, Kodi Datenbank, Downloads, PiHole usw.) habe ich ein Extra Gerät, das so gut wie keinen Strom (weniger als 3 Watt im Betrieb) verbraucht, trotz Windows 10 drauf. Das NAS mit bei mir 8 HDD braucht viel zu viel Strom, um immer an zu sein...

    -------------------------------------
    Danke fürs lesen, Claus

  • Hm Ausprobieren. Ich würde erstmal mit 2 GB starten. Klar mit nem Emby bist du da sicher bald am Ende, aber probier es aus. Aufgerüstet ist schnell. Mir fehlt die Erfahrung von emby auf den Dingern, daher klein starten und sich dann steigern.

    Wenn 3 TB jetzt schon zu wenig sind würde ich auf mind 6TB gehen. Der eine TB mehr ist sonst auch wieder schnell am Ende ;)

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  • Hm Ausprobieren. Ich würde erstmal mit 2 GB starten. Klar mit nem Emby bist du da sicher bald am Ende, aber probier es aus. Aufgerüstet ist schnell. Mir fehlt die Erfahrung von emby auf den Dingern, daher klein starten und sich dann steigern.

    Wenn 3 TB jetzt schon zu wenig sind würde ich auf mind 6TB gehen. Der eine TB mehr ist sonst auch wieder schnell am Ende ;)

    Das stimmt natürlich. Danke dir die hilfreichen Tipps...an alle.

  • Man sollte möglichst den Sweetspot zwischen Preis und Kapazität anpeilen. Kleiner und größer wird dann meist schnell teurer pro TB... Der Spot liegt schon länger bei etwa 8TB. Zwischenzeitlich war der mal auf 12-16 TB hochgegangen, aber die HDD Preise sind immer noch extrem am steigen. Ich hab für meine 8 TB Platten nie über 100€ bezahlt. Dafür bekommt man heute kaum noch eine 4 TB Platte. Eine 8TB Markenplatte gibt es so ab 140€ zur Zeit. Also 100% mehr Kapazität für 40% mehr Geld... Hingegen kosten 12 TB Platten dann gleich 100€ mehr. Also 50% mehr Kapazität für 70% mehr Geld (im vergleich zur 8TB Platte).

    Früher bekam man übrigens externe Platten meist günstiger als interne. Aber auch die Zeiten sind vorbei. Das Knacken des Gehäuses ist meist kein Problem gewesen. Allerdings ging das nur selten zerstörungsfrei, also keine Garantie hinterher mehr. In sofern sind interne Platten durchaus von Vorteil.

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    Danke fürs lesen, Claus

  • [skybird1980 ... unraid] ... Das klingt deutlich komplizierter. Zumindest für mich

    Kommt halt immer drauf an, was Du an Erfahrung hast, was Du machen willst, was Du lernen willst.

    Ich finde ja die Kopplung von hardware und software/GUI bei den kommerziellen RAIDs vor allem deswegen problematisch, weil Du am Ende dich dann in die proprietaere GUI des Herstellers einlernen wirst. Und damit dann an dessen Hardware gebunden. bist - oder beim spaeteren wechsel wieder umlernen musst. Und selbst wenn da ein Linux drunter ist, dann wird das eher schwierig sein.

    Sowas wie UnRaid oder OMV sind halt hardwareunabhaengig. Weiss leider nicht, obs da auch hardwarekisten gibt, die direkt mit einem der beiden verkauft werden. Das waere ja fuer Anfaenger prima.

    Ich selbst hab halt jahrzehntelang bloss linux CLI fuer fileserver gemacht, Das war vielleicht seinerzeit mehr initialer lernaufwand, aber auf lange Sicht glaube ich immer noch, das man damit am flexiblesten ist. Aber klar GUI kann schon schoen sein. Aber halt auch verwirrend.

  • Mein NAS steckt in einem uralten Big Tower und läuft unter Windows. Da ist nix mit Kompliziert und was neues Lernen muss man (zumindest wenn man wie ich auf dem Desktop sowieso Windows nutzt) auch nicht. Einen zusätzlichen PCIe SATA Controller reinstecken war schon das Komplizierteste daran (hab halt viele HDD zwischen 3 und 8 TByte, was sich eben so im Laufe der Jahre angesammelt hat, drin stecken). Das "Windows NAS" läuft bei mir seit weit über 10 Jahren völlig problemlos. Ab und an wird mal eine besonders alte und kleine Platte gegen eine neue Große getauscht. Aber das kommt nur alle paar Jahre mal vor. Einmal hab ich auch das Board getauscht, einen Atom gegen einen Celeron J1900 (den es auch schon seit 10 Jahren gibt, aber erst seit ca, 8 Jahren bei mir in Gebrauch ist). Irgendwann hab ich dann mal von Windows 7 auf Windows 10 aktualisiert (als es "offiziell" gratis war). Sonst ist nichts weiter passiert.

    Das NAS geht halt regelmäßig in den Standby, wenn es nicht gebraucht wird. Echte Neustarts gibt es nur, wenn das wegen Updates notwendig ist.

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    Danke fürs lesen, Claus

  • jo ein Windows ist dafür aber definitiv das falsche OS; zu Wartungsintensiv und hat gewisse Einschränkungen in dem Bereich. der NAS Funktionalität sowie es gibt einige Fallstricke grobe FEhler zu machn.

    Da ist ein Syno schon eine sehr gute Wahl für unseren febers :) das läuft sehr stabil gut und simpel.

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