450€ Nebenverdienst VS nebenher "selbständig"

  • Im "online Geld verdienen" Thema hatte ich kurz angerissen, dass ich zum steuer-rechtlichen Thema noch etwas schreiben wollte.
    Es geht hier rein weg um den finanziellen Aspekt: unterm Strich kommt was? dabei raus?


    Und alles als super vereinfachte Milchmädchenrechnung ohne "ja, aber..."

    Lohnt es sich einen Nebenjob anzunehmen oder sollte ich probieren mit meinen Ideen selber Geld neben meinem Job zu verdienen?
    Nebenjob ist schnell und einfach zu kalkulieren:
    ich arbeite zusätzliche 10 bis 12h in der Woche und verdiene mir damit im Monat 450€ dazu.
    On Top auf mein Gehalt bei meinem steuerpflichtigen Hauptjob in Steuerklasse1.
    Also 5400€/Jahr.
    Das wird im Sommer noch angehoben auf 520€ (6240€/Jahr) - angepaßt an die Erhöhung des Mindestlohns.

    Gehen wir von 6240 aus.

    Bei selbständiger Nebentätigkeit ist das schon etwas schwierig, an den Punkt zu kommen.
    Vorab sei gesagt: bevor ihr einen Cent Umsatz macht, muss man ein Gewerbe anmelden.
    "Aber ich will doch und werde nur und überhaupt" interessiert dabei nicht.
    Anmelden. Machen. Vorher.
    (Auch wenn die Stadt das meist eher locker sieht. Und es drohen auch nicht gerade Existenz-Vernichtende Strafen, wenn man das später macht.)
    Wenn das Ziel diese 6240 nebenher sind, ist es auf jeden Fall steuerpflichtig. (410€ Gewinn im Jahr! wären steuerfrei)
    Um es zu vereinfachen: etwa 30% vom Gewinn geht an den Staat.

    Damit müßte euer Gewinn rund 8900€ sein, um auf den gleichen Stand zu kommen.
    Also jeden Monat rund 740€ Gewinn selbständig erwirtschaften - oder Minijob.

    Wie gesagt ist es nur eine vereinfachte Rechnung.
    Bei Selbständigkeit nebenher gibt es noch ein paar Dinge zu beachten.
    Wobei der Begriff schon irreführend ist.
    Unterm Strich ist es einfach nur "weiteres Einkommen".
    Und will man genau das, also "mehr Geld", kann man diese Werte als Daumenwerte verwenden.

    Mehr als die Minijob-Einkünfte sollte man sich auch gut überlegen, wenn es um einen Nebenverdienst geht, da man dann direkt anders besteuert wird und entsprechend mehr verdienen muss um überhaupt auf den Netto-Stand des Minijobs zu kommen.
    Aber das ist ein anderes Thema.

    Sehr gut dazu auch:
    -> https://www.test.de/Abgaben-im-Zwe…576953-5576959/

  • würde sagen, es gibt nur 2 Ansichten dazu, was am Ende passender ist:

    - ich will 450 Euro im Monat dzu haben und weiss, dass 10/12 Std. in der Woche dafür gearbeitet werden müssen, mehr will ich nicht
    oder....
    - ich habe das Ziel, dass es auch mal mehr wird, erheblich mehr, finanzielle Unabhängigkeit, usw

    der eine wagt das Risiko, dem anderen reichen die 450 Euro aus.

    TVServer: origenAE (S16V) als DVBViewer MediaServer
    SAT>IP Hardware: 3x Digibit Twin
    Clienten: 1x DuneHD, 2x KII Pro DVB-S2 (S905) (CE 9.2.8), 1x FireTV Stick 4K MAX, 1x OctagonSF8008 E2 Receiver (openATV)

  • Bei der geringfügigen Tätigkeit sollte man auch die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall (oder Feiertage) und den bezahlten Urlaub nicht vergessen....

  • Ein 450 Euro Job kann man eher mal kurzfristig machen, wenns grad nicht reicht.

    Ein Gewerbe ist eher eine langfristige Überlegung. Man muss evtl. Anschaffungen machen, die sich erst später rechnen. Aber dafür sind auch höhere Gewinne drin und/oder die Arbeit ist eher die, die Spass macht, weil man sie sich selber aussucht.

  • Und ist es nicht so, dass im Minijobs steuerfrei, aber im nebengewerbe es auf deinen Hauptberuf aufgerechnet und dann noch komplett versteuert wird?
    Sprich, im ungünstigen Fall rutscht du in eine höhere steuerschiene…
    Sprich, um das auszugleichen, muss man dann wieder noch mehr arbeiten im nebengewerbe…
    Dazu kommen eben weitere Pflichten, Umsatzsteuererklärung, usw… bei nem nebengewerbe / kleingewerbe…

    ich hab beides hinter mir…
    Wenn man nen „fauler Hund“ ist, wie ich, macht man nen Minijobs… geht gemütlich seine 30-40 Stunden im Monat nebenbei malochen, und hat seine 500 eumelz fix… fertig…
    Im kleingewerbe biste zwar „freier“ (nein, nicht so ein freier… :D) was die Zeiteinteilung angeht, aber musst dich halt auch „zwingen“ was zu machen…

  • Bei Geringfügig zahlt der Arbeitgeber idR die Steuer...
    https://www.minijob-zentrale.de/DE/01_minijobs…g_450/node.html

  • Und musst dich halt auch um Aufträge / Arbeit / Arbeitgeber kümmern beim kleingewerbe…
    Sprich, kleingewerbe anmelden, und z.B. als Freiberufler nebenbei Tanzlehrer sein… geht auch
    Hast deine festen Arbeitszeiten /Saisons und ein regelmäßiges zusätzliches Einkommen, und bist nicht an die 450 Euro Grenze gebunden…

  • Die Frage ist ja auch, was man erreichen will. Wie ich don verstanden habe, geht es ja primär darum, etwas Geld nebenbei zu verdienen. Wenn nebenbei bedeutet, dass man noch einen Fulltime Job mit sagen wir 38 Stunden pro Woche hat, glaube ich, dass man mit einem Minijob besser fährt. Man reisst seine 30-40 Extrastunden pro Monat ab und hat seine 450 (oder dann bald 520) Euro. Ob man dasselbe Ergebnis (also die 740€) durch ein Nebengewerbe und dem gleichen Zeiteinsatz erreicht, kann ich mir nicht vorstellen. Aber das kommt natürlich ganz stark darauf an in welchem Bereich man tätig ist.

  • Was halt auch irgendwie fies ist, ist diese aus meiner Sicht willkürliche Grenze für steuerfrei selbständig gemachtes Geld.
    420€/Jahr ist wirklich wenig.
    Und kommt man drüber, werden auch diese 420 versteuert.
    Und die Minijob-Grenze ist unabhängig vom Einkommen.

    Man kann auch beides machen :)
    Empfehlen kann ich auch beides. Zumindest es mal gemacht zu haben.
    Nur besteht die Gefahr, dass man sich beim Minijob schnell an das Extra-Geld gewöhnt und drauf hängen bleibt.
    Da ist, für etwas Extra-Cash, eine kurzfristige Saisonnummer schon interessanter.
    So lange man keinem der die Kohle gerade wirklich braucht den Platz wegnimmt, schadet es niemandem, auch mal ein paar Wochen Feldarbeit zu machen.
    Oder Weihnachtsbäume :) Oder Schrauben eintüten.
    Ich habe mal Drehkreuze poliert. Was das ist? Dein Drehstuhl hat Rollen? Die sind an einem Drehkreuz befestigt.
    Und das Loch, in welches die Rollen gesteckt werden, ist nach dem Guß oft dicht. Hammer, Stanze ... 3 Monate lang.
    Und polieren nicht vergessen. Das war aber noch in der Ausbildungszeit.

    Mir ist am Ende Freizeit wichtiger als alles andere.
    Daher lebe ich eher nach dem Motto "a penny saved is a penny earned".
    So lange das noch funktioniert.

    Und an der Stelle ein dickes "RESPEKT" an all die Multijobber und Schichtarbeiter da draußen.
    Und auch an all diejenigen, die sich schon in der Mitte des Monats zwischen warmer Wohnung oder warmer Mahlzeit entscheiden müssen.

  • Bei "nebenher selbstständig" gibt es noch einen ganzen Schwung mehr zu beachten.
    Die Investitionen die man z.B. in Material und Werkzeug tätigen muss, wurden ja schon erwähnt. Dazu kommen aber nochmal ein ganzer Schwung anderer Nebenkosten. Wenn man z.B. bei Amazon/Ebay/Etsy/... handelt (macht F1), dann braucht man da entsprechende AGBs, Datenschutzerklärungen und und und. Selber machen oder ein paar € an ein Anwaltsabo abdrücken. Ach ja: zum versenden wird eine Verpackung benötigt => Verpackungslizenz zwecks Entsorgung, und zwar für jedes Land in das man schickt einzeln.

    Vor kurzem flatterte Jahre nach der Gewerbeanmeldung ein Brief der BG ins Haus, zwecks der Pflichtversicherung, sind auch ein paar hundert €. Kann man sich befreien lassen, aber eigentlich nicht rückwirkend. Kann aber trotzdem klappen (und hat es zum Glück auch "zur Vermeidung von Verwaltungskosten und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht").

    Was das dann Amazon & Co dann dafür an Anforderungen haben, ist teilweise auch nicht lustig. Beispiele Amazon: die Hauptfotos des Produkts (also die, die in der Suche angezeigt werden) bitte ab xxx mit reinweißem Hintergrund - sieht einfach scheiße aus. Oder: "wir haben gute Neuigkeiten für sie: Sie müssen sich nicht mehr überlegen, ob sie einen Artikel zurücknehmen oder nicht. Ab sofort wird einfach alles zurückgenommen." Äh, ja... toll bei individuell angefertigter Ware...

    Die Steuererklärung ist für das Kleinunternehmen dafür relativ easy: einfach Gewinn/Verlustrechnung mit aufnehmen, und gut ist.

    Edit: Kollegin von F1 hat regelmässig auf dem Oktoberfest bedient. Einer der härtesten Nebenjob die ich mir vorstellen kann. Dafür sind die Mädels nach dem Fest shoppen gegangen - ohne auf das Geld zu achten. Klar, wenn für eine Wassermass mal ein 50er rüberwandert...

    Anderer Kollege hat früher als Techniker auf den Bayreuther Festspielen ausgeholfen. Ist auch entweder schlafen (im Zelt) oder arbeiten für wenige Wochen. Dafür kommt aber wohl auch gut was rüber...

    Zitat von root2

    Merke: Das "S" in "IoT" steht für Sicherheit!

  • Moin,

    "nebenher" verdienen ist für jeden ein Plus. Die Entscheidung ob Minijob oder als Gewerbetreibender fällt ja bereits viel früher. Hat man einen Arbeitgeber, der einen als Minijobber auch anmeldet und man dann die Tätigkeit, die er einem gibt, verrichten möchte, oder möchte man eine eigene Tätigkeit, somit eigene Ideen verwirklichen.

    Ein Minijob ist für jeden eine tolle Sache, der sich nicht mit "Verwaltungskram" herumschlagen möchte und dem es "nur" um den Zusatzverdienst geht. Sobald man aber ein eigenes Produkt oder gar eine Dienstleistung anbieten möchte, führt gar kein Weg mehr an der Selbstständigkeit vorbei. Bis 22.000 Umsatz wird man als Kleingewerbetreibender geführt und ist von der Umsatzsteuervoranmeldung befreit. Zu beachten sind natürlich als Gewerbetreibender die GoBD und die DSVGO, die einem ganz schöne Bäume in den Weg legen können. Ich würde aus eigener Erfahrung sagen, dass ohne guten Steuerberater hier gar nix geht, denn auch die Krankenkassen sind hier ganz schnell, jemanden zur freiwilligen Versicherung zu verdonnern und hier ist selten ein Wayback möglich.

    Ich habe selbst vor Jahren den Schritt in die Selbstständigkeit zusätzlich zum gut bezahlten Hauptjob gewagt. Am Anfang war es toll, die Wahlmöglichkeit zu haben, jetzt unter anderem als Privatversicherter zu zählen. Innerhalb weniger Jahre haben sich dann die monatlichen Abgaben so drastisch erhöht, dass vom Umsatz nicht mehr viel übrig blieb... Entweder hat man ein Konzept, dass einen auf lange Sicht die Selbstständigkeit als Haupteinnahmequelle sichert oder man lässt es... Meine Meinung...

    Gruß Uwe

  • Bein "Nebenher" verdienen muss man aber such beachten das dies vom Hauptarbeitgeber genehmigt bzw. dort mind. angemeldet werden muss.
    Zudem ist man selbst in der Verantwortung das Arbeitszeitgesetz einzuhalten.
    Hat man also in seinem Hauptjob schon 9,5 h gearbeitet kann man seinen Nebenjob für den Tag absagen, ebenso ist man selbst in der Verantwortung die 11h Ruhezeit einzuhalten.

    NAS: Gehäuse: Jonsbo G3, Mainboard: MSI B460M PRO, CPU: Intel Pentium G6400, OS: OMV 6

    Client: NVIDIA Shield Pro 2019

  • Bis 22.000 Umsatz wird man als Kleingewerbetreibender geführt und ist von der Umsatzsteuervoranmeldung befreit.

    F1 braucht für irgendwas eine Steuernummer und muss deswegen obwohl Kleingewerbe die vierteljährliche Umsatzsteuervoranmeldung abgeben. Geht zum Glück bequem über Elster online und fällt immer gleich aus: 0€.

    Zitat von root2

    Merke: Das "S" in "IoT" steht für Sicherheit!

  • Am Ende will man doch das Geld meisten nicht um durch die Scheine zu koksen, oder die als Kuenstler auf ein Bild zu kleben. Sondern um irgendwas davon zu kaufen.

    Da gibt es dann ja mehrere Dinge die ich steuertechnisch gehoert habe, aber halt auch nicht so richtig kapiere. Hoffe, das folgende ist zumindestens mal grob in die richtige Richtung:

    Wenn man Glueck hat, dann findet sich ja eine Moeglichkeit, das was man davon kaufen will als Unkosten fuer den Nebenjob zu gestalten. Damit gehoert das einem z.b. nach ich glaube typisch 3..5 Jahren, also wenn das Zeugs abgeschrieben ist und damit fuers Finanzamt wertlos. Und in der Zwischenzeit ist das halt im Besitz der eigenen Firma. Und weil es halt Unkosten waren, wurde das ganze natuerlich von der Firma ohne Maerchensteuer gekauft, war also 19% guenstiger im Einkauf UND reduziert die Steuerlast auf das was man dann als Einkommen zahlen muss. Idealerweise hat man dann eben mal gerade sowenig Einkommen, das das Finanzamt die ganze Aktion nicht als Hobby einstuft.

    Also z.b. bei @don waere das typischerweise die komplette Werkstattaufruestung, die er damit 19% billiger finanzieren koennte, wenn er es schaffen wuerde den Gegenwert der Werkstattausruestung in Produkten aus jener zu verkaufen. Hat man noch eine Brut zu versorgen kann man die ja z.b. als billige Lohnsklaven auf Wochen und Weinachtsmaerkten das Zeugs vertickern lassen und damit die Ausgaben fuer Taschengeld gespaart, weil das dann ja Firmenunkosten sind. Z.b. alle die schicken Weihnachtsdekos.

    Ich wette mal, das so die Profi-Selbststaendige unglaublich viel durch alle Arten gut konstruierter Unkosten an der Steuer vorbei bringen. Hast Du eine Kanzlei kannst Du ja z.b. den ekeligen Gewinn (der versteuert werden muss) dadurch reduzieren, das Du die Unkosten fuer die Kundenaquise erhoehst. Hast Du einen Kunden nicht vor Ort, fliegst Du erst mal im Jahr zu vier Orten, wo Du angeblich Kunden gewinnen wolltest. Solange der Ort mit dem einen Kunden mit dabei ist, 25% Erfolgsrate ist doch nicht schlecht. Am besten man macht soviel Umsatz, das man sich dann seinen eigenen Flieger davon als Firmenunkosten kaufen kann. Wer will schon Lufthansa fliegen.

    Ansonsten gibt es ja auch Firmenvermoegen, d.h. man zahlt sich das Geld dann aus, wenn es steuertechnisch sinnvoll ist, und ansonsten parkt man es in der Firma. Und wenn da am Ende soviel Geld ueber ist, das es teuer werden koennte, das zu privatisieren, dann muss die Firma halt ins Ausland abwandern, wo es im besten Fallkeine Steuern gibt. Das geht aber glaube ich nichtmehr mit einem einfachen Gewerbe, sondern das kostet dann evtl. mal 50.000 Euro fuer eine GmBH oder so.

    Das einzige Problem ist: Man muss zuerst Spass daran haben sich mit dieser Steuer-Moppelkotze auseinanderzusetzen, und sich all diese Konstruktionen auszudenken/lernen etc. usw. Und mich kotzt sowas halt alles an. Deswegen wollte ich auch nie als Selbststaendiger arbeiten. Kollege hat das elegant geloest indem er bloss die handwerkliche Arbeit in der Firma macht (am Computer irgendwelchen Unsinn eintippen, wie die meisten hier), und seine Frau die wichtigen Dinge macht damit die Firma laeuft: Finanzbuchhaltung, und Tee fuer den Handwerker kochen (gut bezahlt durch die Firma!). Und daran hat die wohl auch Spass. Sowas muss man aber auch erstmal finden.

  • Hi,

    ja es gibt viele Möglichkeiten, dass der Gewinn so niedrig wie möglich ausfällt, indem man GWGs anschafft und bereits im nächsten Jahr abschreibt. Werkzeug, Bohrmaschinen, usw usw. Selbst ne Jeanshose kann man mal als Arbeitskleidung mit abrechnen. Aber es ist eben ein nicht zu vernachlässigender Aufwand, der auch mich davon abgeschreckt hat, das weiter zu betreiben.

    P.S. Korinthenkack :) - Es gibt nur Kosten, keine Unkosten... Sag ich aber auch immer... Grins

  • Ein nicht zu vernachlässigbarer Punkt ist wie die Familie mitspielt.

    Wenn die Frau auch ans Telefon geht und mit Kunden redet und sich mit dem Papierkram auseinandersetzt ist das schon die halbe Miete.

    Wenn die Frau immer genervt ist, das abends auch noch Kunden anrufen, sollte man sich das mit der Selbstständigkeit gut überlegen.

  • ... Entweder hat man ein Konzept, dass einen auf lange Sicht die Selbstständigkeit als Haupteinnahmequelle sichert oder man lässt es... Meine Meinung...


    Gruß Uwe


    Genauso sehe ich das auch, ich persönlich würde mir den Stress nicht antun wollen und nebenher noch selbständig einer Tätigkeit nachzugehen, denn wie schon geschrieben glaube ich nicht, dass der Zeitaufwand mit dem eines Minijob zu vergleichen ist. Da halte ich es wie don, mir ist Freizeit am Ende auch wichtiger als alles andere.

  • @KingBuzzo Das Problem ist ja wohl, das viele versuchen, ihr Hobby zum selbststandigen Beruf zu machen, was ja vom Ansatz "macht mir Spass" nicht falsch ist, aber man muss halt eher schneller als langsamer verstehen, wieviele Spass einem das organisatorische macht. Das ist halt dann einfach, wenn das Hobby etwas ist, was viel Geld bringen kann, weil man dann fuer das organisatorische Hilfe bezahlen kann - in oder ausserhalb der Familie.

  • mit dem Zeitaufwand würde ich das jetzt nicht so sehen. Immerhin bekommt man ja als Selbstständiger mindestens 3x so viel pro Stunde wie ein 450Euro Jobler. Da kann man auch noch ein bischen Zeit in die Verwaltung stecken. Aber klar ist auch, das wenn das gut läuft, man seinen Hauptjob an den Nagel hängen sollte.

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