Empfehlung Hardware für OMV

  • Hallo liebes Forenteam,


    ich habe mir am Wochenende mal Openmediavault auf dem RPi3 angeschaut und das macht einen wirklich guten Eindruck.


    Allerdings ist der Raspberry etwas „undersized“ J


    Ich möchte mir nun einen NAS bauen.


    Gehäuse ist schon vorhanden. Rest brauch ich noch.
    Leider sind ja die auf Technikaffe verlinkten NAS Vorschläge schon etwas
    älter und teilweise sind die Komponenten nicht mehr NEU verfügbar

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    Nun meine Frage:

    Was wäre die günstigste Alternative an Hardware zum Bau des Servers?


    Anforderungen:


    • Möglichst viele Festplatten (minimum 6 Stück)
    • Günstig
    • Mindestens 1 GBit Lan
    • Wake on Lan
    • Geringer Stromverbrauch
    • Benötigt wird der NAS hauptsächlich als KODI - Server (Serien-Filme) auch in 4K

    Ich habe jetzt schon öfters die SOC Boards gesehen (z.B. SOC [Anzeige]).
    Allerdings haben diese immer nur maximal 4 SATA Anschlüsse.


    Gibt es da günstige Mainboards plus Prozessor?


    Netzteil sollte ja ein 350 Watt ausreichend sein denke ich mal, oder?

  • Guck halt erst mal, wieviele Platten Du in dem PC unterbringen willst und such dir dafuer ein passendes Gehaeuse. Gibt Leute wie mich, die moegen das bloss wenn die Platten schoen in wechselrahmen stecken das schraenkt die Auswahl nochmal ein.

    Wenn Du Dich fuer Gehaeuse entschieden kannst kommste wieder, da kann man dann ueber MoBo sprechen. Da kommt dann als naechste Frage ob die CPU noch irgendwas mehr machen muss als bloss Dateien zu servieren. VMs z.b. oder Transcoding. In dem Fall ist wohl AMD besser, wenn nicht, dann kriegt man mit Intel wohl etwas weniger Stromverbrauch hin.

    Von sowas wie J1x00 wuerde ich sowieso die Finger lassen, die haben kein AES, und ich wuerde da keine Medien mehr auf platten legen ohne zu verschluesseln. J3450 oder so ist Minimum.

    Ich hab mir jetzt mal eine 8'er SATA PCIe Karte fuer 26 Euro aus China bestellt. D.h.: je nachdem wieviele Platten Du willst, musst Du schauen, das Du zumindestens einen >= PCIe x4 slot frei hast im MoBo.

  • SATA würde ich in der Tat lieber nachrüsten. Gibt sogar SATA-Port-Multiplikatoren: 1 SATA rein, 5 SATA raus. Spielen allerdings nicht mit jedem SATA-Port zusammen, wohl eher noch mit PCIe-Karten.

    Ich hab einfach einen ausrangierten Rechner verwendet und den in ein passendes Gehäuse gebaut. Passend in Hinblick auf Festplatteneinschübe.

    Zitat von root2

    Merke: Das "S" in "IoT" steht für Sicherheit!

  • Guck halt erst mal, wieviele Platten Du in dem PC unterbringen willst und such dir dafuer ein passendes Gehaeuse. Gibt Leute wie mich, die moegen das bloss wenn die Platten schoen in wechselrahmen stecken das schraenkt die Auswahl nochmal ein.

    Wenn Du Dich fuer Gehaeuse entschieden kannst kommste wieder, da kann man dann ueber MoBo sprechen. Da kommt dann als naechste Frage ob die CPU noch irgendwas mehr machen muss als bloss Dateien zu servieren. VMs z.b. oder Transcoding. In dem Fall ist wohl AMD besser, wenn nicht, dann kriegt man mit Intel wohl etwas weniger Stromverbrauch hin.

    Von sowas wie J1x00 wuerde ich sowieso die Finger lassen, die haben kein AES, und ich wuerde da keine Medien mehr auf platten legen ohne zu verschluesseln. J3450 oder so ist Minimum.

    Ich hab mir jetzt mal eine 8'er SATA PCIe Karte fuer 26 Euro aus China bestellt. D.h.: je nachdem wieviele Platten Du willst, musst Du schauen, das Du zumindestens einen >= PCIe x4 slot frei hast im MoBo.

    Das Gehäuse hab ich schon (19" Servergehäuse für Platz bis zu 10 Platten (3,5") intern).

    Also nur die Frage nach dem Board und Prozessor und RAM (und Netzteil).

  • Hast ja noch nicht gesagt ob die CPU mehr machen soll als bloss Dateien zu servieren.

    Stimmt :)

    Sorry.

    Eigentlich nur Dateien servieren. Denke nicht das ich mehr brauche (was gäbe es denn noch zur Auswahl)?

    Also die Filme und Bilder und Serien werden alle auf einem HTPC abgespielt welcher die skalierung auf 4K usw übernimmt. Von daher brauch der HTPC eigentlich nur die Daten ;)

  • Da würde ich jetzt mal auf Geizhals oder so gehen, und gucken, welche Boards mit CPU es so gibt, die passiv gekühlt werden: https://www.heise.de/preisvergleich…iv+(l%FCfterlos)

    Genau, und dann guckt man und sieht, das alle MoBos mit mehr als 4 * SATA deutlich zu teuer fuer die Anwendung sind.

    Also braucht man einen 8-port SATA controller. zusammen mit den 4 internen hat man dann 10 * SATA fuer die 3.5" HDD und zwei zum spielen: 2 * System SSD (gespiegelt) oder CD-ROM oder sowas.

    Ich hab mir gerade so ein teil bestellt:

    https://www.ebay.de/itm/LSI-9267-8…TA/192770251280

    Keine ahnung ob das tun wird. Fuer den Preis heisst es probieren geht ueber studieren. Hoffentlich landet das noch unterm Weihnachtsbaum fuer mich (China). Aber neu ist halt alles was 8 SATA Ports hat richtig teuer.

    In Deinem Fall schraenkt der SATA controller allerdings die Boards ein, weil viele der passiven halt nur PCI x1 haben, also zu lahm oder schlimmer (wenn auch mechanisch x1): Passt nicht. Frag agarnele (wenn ich mich recht erinnere).

    Also geizhals weiter einschraenken mit x8/x16 PCI und dann das beste j[34]xx suchen was einem feature und preislich gefaellt. E.g:

    https://www.heise.de/preisvergleich…hloc=at&hloc=de

    Die D serie ATOM sind evtl. auch interessant, aber ich denke mal die consumer j-serie laeuft sofort auch mit lokalem Kodi auf der iGPU wenn das mal von interesse ist. von den komischen non-ryzen AMD oder J1xx serien wuerde ich wie gesagt finger lassen.

  • In Deinem Fall schraenkt der SATA controller allerdings die Boards ein, weil viele der passiven halt nur PCI x1 haben, also zu lahm oder schlimmer (wenn auch mechanisch x1): Passt nicht. Frag agarnele (wenn ich mich recht erinnere).

    Ich gehe davon aus, dass das Dingens nur von einer HDD zur gleichen Zeit lesen muss. Damit ist ja auch Gbit-LAN auch schon gut ausgelastet.
    Aber probieren wir es mal: @agarnele, bitte melden!

    Zitat von root2

    Merke: Das "S" in "IoT" steht für Sicherheit!

  • Ich gehe davon aus, dass das Dingens nur von einer HDD zur gleichen Zeit lesen muss. Damit ist ja auch Gbit-LAN auch schon gut ausgelastet.Aber probieren wir es mal: @agarnele, bitte melden!

    Bei @agarnele war das glaube ich physikalisch ein x1 slot in seinem mini-ITX board. da haette man aufsaegen muessen um eine x8 karte reinstecken zu koennen. Waere wohl gegangen, aber will man das.

    Bei 10 Platten wuerde ich schon sehr zu redundanz/backup raten, also sowas wie UnRaid oder SnapRaid, also eine platte opfern. Und wenn diese Redundanz erzeugt/korrigiert werden muss, dann hat man schon gerne viel durchsatz.

    Hatte auf meinem spielsystem mit RockPi4A und PCIx1 einen Gesamtdurchsatz von nur knapp 300 Mbps bei Erzeugung der Redundanz. Das dauert... ;)

  • Bei @agarnele war das glaube ich physikalisch ein x1 slot in seinem mini-ITX board. da haette man aufsaegen muessen um eine x8 karte reinstecken zu koennen. Waere wohl gegangen, aber will man das.

    Ja, stimmt. Dann ist man gezwungen einen der langsamen mit 1xPCIe zu verwenden.

    Bei 10 Platten wuerde ich schon sehr zu redundanz/backup raten, also sowas wie UnRaid oder SnapRaid, also eine platte opfern. Und wenn diese Redundanz erzeugt/korrigiert werden muss, dann hat man schon gerne viel durchsatz.

    Muss man finde ich abwägen. Wie oft macht man das? Mit welcher down-Zeit kann man umgehen?
    Mein System ist jetzt seit >1Woche down, weil die SystemSSD sich verabschiedet hat, und ich einfach nicht dazukomme. Wenn eine der Systemplatten den Geist aufgegeben hätte, würde die Kiste wohl mit einem RasPi wohl schon wieder laufen.


    oder die Beispielkonfig die in dem von mir geposteten Link ersichtlich ist

    Das darin erwähnten NAS Advanced 3.0B finde ich auch nicht so verkehrt:
    https://www.elefacts.de/test-120-nas_a…md_athlon_3000g

    Für <200€,...

    Zitat von root2

    Merke: Das "S" in "IoT" steht für Sicherheit!

  • Downtime weil Systemplatte kaputt heisst ja bloss "arbeit droht".

    Downtime, weil Redundanz weg ist heisst "Haus ist am abbrennen" (aka: Datenverlust droht).

    Das ist nicht dieselbe Art Downtime.

    Wenn man PC auf x86 Basis mit 10 Platten zusammenstellt und das laeuft am Ende mit PCIx1, dann hat man ja noch nicht mal Geld gespart, sondern bloss was bei der Komponentenauswahl falsch gemacht.

    Hab bisher noch nicht genug mit SnapRaid gebastelt. Das hat ja auch praeventiven surface scan um zu kontrollieren das da keine Magneten gekippt sind, bzw. um die wieder zu korrigieren von der Redundanz wenn noetig. Das waere noch mal eine Nummer mehr Datenerhaltungsqualitaet. Weiss aber nicht ob oder wie da ein hoeherer Durchsatz sich in der positiven Erfahrung durchschlaegt.

  • Downtime, weil Redundanz weg ist heisst "Haus ist am abbrennen" (aka: Datenverlust droht).

    Naja... diese Art von Redundanz ist kein BackUp. Daten bei denen ein Datenverlust nicht zu verschmerzen wäre, sollte man schon noch mal anders (offline, idealerweise außer Haus - so von wegen "Haus ist am abbrennen") sichern.

    Wenn man PC auf x86 Basis mit 10 Platten zusammenstellt und das laeuft am Ende mit PCIx1, dann hat man ja noch nicht mal Geld gespart, sondern bloss was bei der Komponentenauswahl falsch gemacht.

    Das stimmt natürlich auch. Ich würde vor solch eine NAS-Anwendung halt ein lüfterloses Mainboard bevorzugen. Wenn da kein passendes dabei ist (aka mit genügend passenden Schnittstellen wirds zu teuer), dann muss man sich natürlich nach etwas anderem umsehen.

    Das hat ja auch praeventiven surface scan um zu kontrollieren das da keine Magneten gekippt sind, bzw. um die wieder zu korrigieren von der Redundanz wenn noetig

    Oha, da sollte ich mal googeln, hört sich interessant an...

    Zitat von root2

    Merke: Das "S" in "IoT" steht für Sicherheit!

  • Naja... diese Art von Redundanz ist kein BackUp. Daten bei denen ein Datenverlust nicht zu verschmerzen wäre, sollte man schon noch mal anders (offline, idealerweise außer Haus - so von wegen "Haus ist am abbrennen") sichern.

    SnapRAID is a backup program for disk arrays. It stores parity information of your data and it recovers from up to six disk failures.

    Wo finde ich die autoritative Definition des Wortes Backup ? [ag]

    Ansonsten stimme ich Dir natuerlich vor. Der Trend geht zum Zweithaus mit einem gespiegelten Array. Wenn moeglichst irgendwo, wo mehr Sonne ist. Treibt natuerlich die Kosten der Datenhaltung nach oben. [ae]

    Das stimmt natürlich auch. Ich würde vor solch eine NAS-Anwendung halt ein lüfterloses Mainboard bevorzugen. Wenn da kein passendes dabei ist (aka mit genügend passenden Schnittstellen wirds zu teuer), dann muss man sich natürlich nach etwas anderem umsehen.


    Hatte ja schon auf passende passive boards gezeigt. Wobei ich persoehnlich das nicht so eng sehe: Luefter die man nicht hoeren kann reichen mir auch. Bei diesen raid cages wo 5 * 3.5" in 3x5.25" slot sind braucht man eh luefter fuer die Platten, zumindestens wenn die laufen. Habe da deswegen fuer meinen anstehenden Serverbau erstmal 4-polig Luefter fuer die beiden cages gekauft, die dann per fancontrol vom motherboard aus angestellt werden, wenn smartctl zu hohe temperatur auf den platten meldet *software bastel*.

    Oha, da sollte ich mal googeln, hört sich interessant an...


    ZFS / BTRFS koennen das ja auch. Glaube UnRaid auch: Checksums fuer dateien irgendwo, und dann wird da halt mal ein scan angeschmissen, der die dateien liest und gegen die checksums vergleicht. Muss man halt erstmal verstehen und dann konfigurieren und dann die resultate verstehen ;)

    Ich hatte ja gerade mit rockpi4 und 5 alten 2TB platten rumgespielt, und da gab es schon einige sektoren, die da nicht mehr lesbar waren. Hatte da allerdings bloss versucht die sektoren zu reparieren indem ich die platten komplett mit nullen zugeschrieben habe.

    Snapraid hat ja auch so einen merkwuerdigen algo drin, der von smartmontool statistiken her berechnet, wie wahrscheinlich der ausfall einer platte ist. Allerdings vertrau ich dem nicht so recht, weil das halt auf daten aus rechenzentren basiert, wo die platten halt durch benutzung innerhalb von ca. 3 jahren altern, und bei mir lagen die platten halt jahrelang ungenutzt und ausgebaut... Nicht das die Platten dadurch besser werden, aber dafuer passen halt die statistiken nicht...

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