Euro Crash, falsche Berichterstattung im Westen, NWO,... Wie seht ihr das aktuelle Geschehen/die Zukunft in Europa?

  • Hier wirfst Du aber schon Dinge zusammen welche einen anderen Grundgedanken inne haben.
    "Freie Marktwirtscheft" -> (Denke Du meinst Kapitalismus), und "Kommunissmus" / Marxissmus sind aber imho. schon n paar andere Schuhe, mit anderem Grundgedanken.

    Grundgedanken?
    Der unterschied besteht doch in erster Linie nur in zwei Dingen wenn man mal ehrlich ist, zum einen die äußere Fassade oder die Form des auftreten in dem die Regierenden Kasten auftreten, und zum anderen wie stark die nicht Kooperative Schicht unterdrückt wird. Möglicherweise noch, wie stark Mitstreiter entlohnt werden.

    Sicherlich steht eine andere Ideologie hinter den einzeln aufgeführten Staatsformen, aber wer oder was, hält sich wirklich daran wenn das eigentlich Ziel beginnt zu wanken?

    Niemand ist frei, der über sich selbst nicht Herr ist. "Matthias Claudius"

  • Ich sehe in der derzeitigen Entwicklung (Medien und Politik) eine geplante Strategie, die wenigen tiefgründig Politik interessierten so dermaßen zu verwirren was und wem sie glauben.

    Was ich als besonders kritisch empfinde ist die Tatsache, dass leider Gottes oftmals Beiträge und die dazu gezeigten Bilder oder Interviews nicht zusammen gehören oder aus dem Zusammenhang gerissen wurden. So wird schnell ein anderes Bild vermittelt und die Wahrheit ein wenig gezerrt.
    Bei seriöser Berichterstattung sollte so etwas allerdings nicht passieren. Zudem (das ist aber mein ganz persönlicher Eindruck) sind gerade die öffentlich rechtlichen doch nicht so ganz unparteiisch, wie ich es mir wünschen würde. Ich höre viel WDR2, gerade auf dem langen Weg zur Arbeit und zu Wahlen ist die Berichterstattung immer ehr in Richtung Pro CDU und Pro SPD, wohingegen die potienzeillen Aufsteiger meist nieder gemacht werden. So damals bei den Linken, dann bei den Piraten und jetzt bei der AFD. Aber das ist mein persönliches Empfinden, vlt interpretiere ich da zu viel rein.


    Das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) KANN man überhaupt nicht ausnutzen, weil es eben JEDER bekommt und das bedingungslos.

    Naja, ich bin durchaus für das BGE, aber die Chance dass es dann noch mehr Leute gibt, die bewusst nicht arbeiten gehen, ist leider sehr hoch. Je nach dem wie hoch das BGE ausfällt. Es war ja mal die Rede von 1500 € pro Kopf / Monat. Utopisch viel, 1000 € wären da schon realistischer, reichen aber nebst Schwarzarbeit zum "nicht arbeiten" müssen. REchnet man aber mal ein bisschen rum kommt schnell auf einen Betrag von knapp unter 400 € pro Person / Monat. Das wäre eine Summe, die es einem nicht erlaubt, lebenslang nicht zu arbeiten.
    DEnn auch wenn das BGE an keine Bedingungen geknüpft ist, so ist dennoch wichtig möglichst viele Menschen in Lohn und Brot zu stellen, damit es genug Steuereinnahmen gibt um den ganzen Kram finanzieren zu können. Also je nachdem wie hoch das BGE ausfällen würde, könnte das System sich selbst killen, wegen der Faulheit der Leute.
    Dabei sind die Vorteile nicht ohne. Mit einem ausreichend hohen BGE hat man (das es jeder erhält, also auch Kinder) nach der Ausbildung oder nach dem Studium einen finanzielle Grundlage, die es einem ermöglicht schnell den Lebenseinstieg zu realisieren. Auch bietet es Arbeitnehmern die Chance auf eine Auszeit zwecks Umschulung, was vlt eben der Arbeit nicht möglich ist und man kann selbst entscheiden, wie man sich absichert für den Fall der Arbeitslosigkeit / Rente. Man kann schon jungen Jahren eine Wohnung oder ein Haus kaufen, Wohnraum safe. Es bietet einem viel Freiraum, man könnte auch mit mitte 50 sagen: " So, ich hab jetzt genug Geld auf der Kante, davon kann ich leben, Rente ich komme." Es bietet so viele Möglichkeiten der freien Entfaltung.

  • Demokratie ist nicht perfekt und wird es auch nie sein. Aber es ist die einzige Form, bei der am Ende nicht alles in Tod und Elend und irgendeiner Form von Faschismus endet.

    Vorweg, ich will hier nichts verherrlichen, und Gewalt ist keine Lösung!

    Aber überlege mal wer und was für Wege, zu der heutigen Demokratie und den freiheitlichen rechten geführt haben?

    In erster Linie waren es Leute die man heute, ohne mit der Wimper zu zucken, als Terroristen bezeichnen würde. Es waren in erster Linie Anarchisten und und andere Freidenkende Menschen, die sehr häufig mit Gewalt, und ungehorsam die Politik oder die Herrschenden so stark unter druck gesetzt haben, das diese keine andere Wahl hatten als klein bei zugeben. Geh mal in die Zeit Ende 18 Jahrhundert, auf den Straßen tobte eine tägliche Schlacht in der Bombenattentate an der Tagesordnung waren, und Minister und Adelige sehr häufig das Ziel von Attentätern wurden. Und das ganze war nicht nur auf DE beschränkt, und auch die Zeit die wohl einer der größten Veränderungen im Staatswesen hervorgebracht haben, und unseren jetzigen IST zustand erst möglich.

    Was dann die folge davon war wissen wir alle,.....

    ....ist aber kein Grund diese Zeit nahezu gänzlich, zu ignorieren wie es mir manchmal so erscheint.

    Niemand ist frei, der über sich selbst nicht Herr ist. "Matthias Claudius"

  • Volksenscheide: sehe ich eher kritisch.
    hier in Berlin wird grad ein Volksentscheid angestrebt zum Flughafen Tegel. Und zwar das dieser offen bleibt.
    Ich persönlich halte einen innerstädtischen Flughafen für nicht mehr Zeitgemäß. Was passiert nun: die Anwohner die direkt von den Auswirkungen betroffen sind sind in der Minderheit, das sollte unstrittig sein.

    Wenn man wollte könnte man dies lösen indem die Frage öffentlich diskutiert wurde, und den direkten Anwohner dabei, ein sehr großes Stimmrecht inkl. Vorsitz in einem Gremium zuteil würde. Ist aber vermutlich nicht gewollt, rein Wirtschaftlich gesehen auch nachvollziehbar.

    Ich bin mittlerweile der Meinung, dass manche Kulturen nicht Demokratiefähig sind.

    Jedes System setzt ein nach und nach anerzogenes verhalten seiner Bürger voraus,.... man kann nicht davon ausgehen das unser Verständnis auf andere Völker übertragbar sind.

    AfD Parteitag: Frau Petry wollte ihre "Partei" regiwerungsfähig machen also ene Möglichkeit der Koalition schaffen. Dieses wurde abgelehnt. Warum? Es ist einfacher nur gegen etwas zu sein als ein Teil von dem zu sein der regiert

    Sorry, aber an dem Punkt habe ich gerade kurz überlegt mein Kommentar nicht abzuschicken habe mich aber dagegen entschieden. Das die AFD erst jetzt gegen das rechte Spektrum bei ihren Anhängern vorgehen zeigt nur eines auf, ob rechts oder nicht will ich hier gar nicht drauf eingehen, meine Meinung dürfte für dich da sehr Niederschmettern sein. Aber wer rechte Meinungsbilder nutzt um Popularität und Zustimmung zu erzeugen, selbst wenn er sich später wieder zu distanzieren versucht, ist in meinen Augen ein Unmoralisch und von Machtgier angetriebenes Konstrukt oder Wesen.

    Außerdem ist die Strategie welches die AFD wählt um Popularität zu erzeugen, viel zu durchdacht, das hier nicht langwierige Strukturen hinter stehen, die diese Aktionen von langer Hand geplant haben müssen. Eine wirklich neue Partei hat eher etwas wie die Piraten, in der ersten Phase an Tageslicht befördert haben, chaotisch unorganisiert, aber unnachgiebig, ob es dir gefällt oder nicht.

    Niemand ist frei, der über sich selbst nicht Herr ist. "Matthias Claudius"

  • Ich glaub, wir sind nach 80 Jahren, viel zu weichgespült, um anderen Parteien eine faire Chance zu geben...
    Hat eine Partei, nur eine geringe Chance, in den BT gewählt zu werden, wird sie diffamiert, lächerlich gemacht
    oder die Nazikeule geschwungen...

    Dabei trifft all das, was sie sagen, in Wahrheit auf die alten Parteien zu... Naja...

    Ach und überhaupt... Frohe Weihnachten schon mal...

  • nachdem wie hoch das BGE ausfällen würde, könnte das System sich selbst killen, wegen der Faulheit der Leute.

    Faulheit wie du es nennst entsteht für mich nur aus folgenden Gründen, zum einem Perspektivlosigkeit und fehlendem glauben an sich und seine Ziele. Aber in unserer Gesellschaft wird es leider immer mehr zum Problem eine respektierte Tätigkeit zu absolvieren.
    Wer zahlt all die ehrenamtliche Arbeit, wie willst du aus den untersten Schichten entkommen wenn dir die nächste Hürde einfach viel zu weit entfernt ist. Vollbeschäftigung ist ein Märchen das wir nicht mehr lange rechtfertigen können. In unserer Gesellschaftlich braucht es nicht nur Spezialisten und Doktoren, wir müssen mal langsam damit aufhören; wenn wir uns Sozial weiter entwickeln wollen; eine Person anhand seines Jobs oder Stellung zu messen.

    Das in den Köpfen vieler der antrieb fehl,t wenn man feststellt das man selbst in seiner Entwicklung Stagniert, bekommt man nur gelöst indem man die Stagnation als solche nicht noch gezielt auf seine Tätigkeit beschränkt.

    Niemand ist frei, der über sich selbst nicht Herr ist. "Matthias Claudius"

    Einmal editiert, zuletzt von felixNew (27. April 2017 um 23:25)

  • @tosa1965 Darf ich dich höflich bitten, nicht immer drei Posts hintereinander zu posten? Du kannst bei einem nötigen Nachtrag auch immer deinen Beitrag von zuvor editieren und nachtragen. ;)

    Ist nicht böse gemeint. 8)

  • Naja, ich bin durchaus für das BGE, aber die Chance dass es dann noch mehr Leute gibt, die bewusst nicht arbeiten gehen, ist leider sehr hoch. Je nach dem wie hoch das BGE ausfällt. Es war ja mal die Rede von 1500 € pro Kopf / Monat. Utopisch viel, 1000 € wären da schon realistischer, reichen aber nebst Schwarzarbeit zum "nicht arbeiten" müssen. REchnet man aber mal ein bisschen rum kommt schnell auf einen Betrag von knapp unter 400 € pro Person / Monat. Das wäre eine Summe, die es einem nicht erlaubt, lebenslang nicht zu arbeiten.
    DEnn auch wenn das BGE an keine Bedingungen geknüpft ist, so ist dennoch wichtig möglichst viele Menschen in Lohn und Brot zu stellen, damit es genug Steuereinnahmen gibt um den ganzen Kram finanzieren zu können. Also je nachdem wie hoch das BGE ausfällen würde, könnte das System sich selbst killen, wegen der Faulheit der Leute.
    Dabei sind die Vorteile nicht ohne. Mit einem ausreichend hohen BGE hat man (das es jeder erhält, also auch Kinder) nach der Ausbildung oder nach dem Studium einen finanzielle Grundlage, die es einem ermöglicht schnell den Lebenseinstieg zu realisieren. Auch bietet es Arbeitnehmern die Chance auf eine Auszeit zwecks Umschulung, was vlt eben der Arbeit nicht möglich ist und man kann selbst entscheiden, wie man sich absichert für den Fall der Arbeitslosigkeit / Rente. Man kann schon jungen Jahren eine Wohnung oder ein Haus kaufen, Wohnraum safe. Es bietet einem viel Freiraum, man könnte auch mit mitte 50 sagen: " So, ich hab jetzt genug Geld auf der Kante, davon kann ich leben, Rente ich komme." Es bietet so viele Möglichkeiten der freien Entfaltung.

    Genau um diese Dinge drehen sich meine Gedanken auch am meisten.
    In letzter Zeit habe ich mich auch mit Nebeneinkommen, Zweitjob, Minijob, Geringverdiener, Selbständigkeit auseinandergesetzt.
    Dann kam im gleichem Zug das Thema Ecklohn, Zeitarbeit, Mindestlohn, ALG1 auf meine Liste.
    Unterm Strich: es ist völlig aus dem Ruder gelaufen und unmöglich eine Rente durch Arbeiter zu finanzieren. Es ist halt eben nicht das persönliche Problem je Person sondern eine Abhängigkeit zu den zukünftigen Löhnen aller.
    Und schau ich mich um, arbeiten viele für unter 1200 netto. Eher noch weniger.
    Wie kann man ernsthaft einen 40 jährigen für 10€/h einstellen?!
    Das Leben -von Wohnraum bis Alltag- ist so verdammt teuer geworden. Während mein Opa zwei Häuser gebaut hat, 4 Kinder durchgebracht hat und nie etwas gelernt hat, während Oma sich um Garten und Haus gekümmert hat, ist es für mich ausgeschlossen, auch nur eines der Dinge zu erreichen.
    So bald man sich aus seinem Dreieck "Wohnung - Arbeit -Aldi" auch nur 10 Meter wegbewegt wird es unverschämt und auch geradezu beleidigend.
    Die Bedienung im Eiscafe arbeitet für den Mindestlohn während zwei Eis und zwei Kaffee an die 20€ grenzen.

    Vielleicht könnte da ein BGE den richtigen Impuls geben.
    Kann auch nach hinten losgehen. Dann werden eben noch mehr Maschinen bzw Roboter gebaut. Die ersetzen mindestens je Stück drei Arbeiter. Eher mehr.

  • Das ist doch erstmal eine Unterstellung, die durch KEINE Fakten, Untersuchungen, Trends o.ä. gestützt ist. Oder woher kommt die Erkenntnis, dass dann alle Leute nicht mehr arbeiten wollen?
    Auch mit BGE wird es doch wohl genug Leute geben, die sich alles, was @don geschildert hat, auch leisten möchten: Häuschen, Kaffee im Cafe, Eis etc., oder nicht?
    Warum die Annahme, dass sich so viele Menschen mit Erhalt eines BGE mit einem absoluten Basiseinkommen zufrieden geben und nicht dafür arbeiten wollen, um sich solche Annehmlichkeiten zu leisten?

    Nur weil es in unserem jetzigen System auch Leute gibt, die nicht für 5€ die Stunde Schweinehälften im Schlachthof zersägen oder 60h/Woche Pakete ausliefern oder für 12.000€/Jahr ohne Sozialversicherung Flugbegleiterin bei Ryan Air sein wollen, heißt das noch lange nicht, dass diese Leute grundsätzlich nicht arbeiten wollen.

  • Oder woher kommt die Erkenntnis, dass dann alle Leute nicht mehr arbeiten wollen?

    Es hat ja auch niemand von "allen" gesprochen, lediglich von mehr als jetzt. Denn es gibt jetzt schon viele Menschen, die nicht arbeiten wollen und sich auf den Sozialstaat stützen. Das betrifft natürlich nicht jeden Arbeitslosen, aber eben solche Menschen gibt es. Ich selbst hatte mal so jemanden in meinem Bekanntenkreis und immer wieder kamen so Sätze wie:" Mir reicht Harz4, warum soll ich arbeiten gehen"
    Sollte es jetzt ein BGE geben, das sogar noch höher ist als Harz4, werden zwangsläufig mehr Leute sagen: "Warum soll ich arbeiten gehen, das BGE reicht mir"

    Und auch die Problebematik dass nur wenige bereit sind, für 5 € Schweinehälften zu zersägen, wird bleiben, denn das BGE ist nicht als Gehaltsaufstockung zu verstehen. Man darf nicht vergessen dass es dann keine Sozialversicherungen mehr gibt, sprich man muss selbst vorsorgen, dafür ist das Geld gedacht, und nicht um die Perversität der Niedriglöhne zu fördern. Auch wenn ich mir fast schon denken kann, dass sollte es mal ein BGE geben, viele Arbeitgeber die Löhne weiter drücken frei nach dem Motto *der Arbeitnehmer bekommt ja Geld vom Staat geschenkt*

  • Sollte es jetzt ein BGE geben, das sogar noch höher ist als Harz4, werden zwangsläufig mehr Leute sagen: "Warum soll ich arbeiten gehen, das BGE reicht mir"

    Ist für mich erstmal nur eine Unterstellung. Woher soll diese Zwangsläufigkeit kommen? Einfach voraussetzen kann man das sicher nicht.

    Soll jetzt kein persönlicher Angriff sein, aber in meinen Augen ist das ein klassischer Fall davon, dass das BGE einfach nicht verstanden wurde:


    Zitat von witchking

    denn das BGE ist nicht als Gehaltsaufstockung zu verstehen.

    Doch genau so ist das BGE zu verstehen! Das gibt es bedingungslos für JEDEN, als unabhängig davon, ob man Gehalt bekommt oder nicht. Wer arbeit, bekommt also zusätzlich zu seinem Gehalt das BGE.
    Nun sehen verschiedene BGE-Konzepte vor, dass man auch auf das BGE verzichten kann (ggf anteilig) und als Gegenleistung dafür zB einen günstigeren Steuersatz auf sein Gehalt bekommt.

  • Das gibt es bedingungslos für JEDEN, als unabhängig davon, ob man Gehalt bekommt oder nicht.

    Ja klar, es bekommt jeder, aber dafür fallen alle sozialleistungen des Staates weg! Das ist der Knackpunkt. Ergo jeder muss dann selbst zu sehen, wie er klar kommt. Keine Rente mehr, kein Arbeitslosengeld mehr ect. Und das BGE ist dafür da, damit sich die Leute eigenverantwortlich selbst kümmern und absichern. Das ganze sollte nicht genutzt werden, um Niedriglohnjobs interessant zu machen, denn das ist der falsche Ansatz. Ob mit oder ohne BGE sollte jeder Berufstätige von seinem Gehalt in der Lage sein, seinen Lebensunterhalt zu finanzieren (ist ja aktuell nicht der Fall, leider).
    Wer arbeiten geht, sein Leben kann kann ja das BGE ansparen und dafür dann mit 55 in Rente gehen, zum Beispiel. Das ist der Vorteil in meinen Augen.

    Ist für mich erstmal nur eine Unterstellung

    Ja, ist es. Aber dennoch ein wahrscheinliches Szenario. Ist das BGE auf dem einem Niveau von sagen wir mal 1200 € (ein Betrag der, wenn man sparsam ist, zum Leben reicht) werden sich viele damit zufrieden geben. Denn nicht jeder hat Ziele wie Haus und Garten, Heimkino, schönes Auto oder so. Sozialschmarotzer gibt es jetzt schon genug, die wirds es auch mit dem BGE geben. Wenn man das BGE bekommt, warum sollte man denn dann plötzlich für 5 € putzen gehen die Stunde, wenn man auch zwei oder drei mal die Woche Schwarz arbeiten kann für 10 € / h ? Das ist jetzt nicht meine Meinung, aber so wird der eine oder andere denken.

    Die ultimative Lösung gibts nicht, aber dennoch halte ich das BGE für eine gute Sache und auf jeden Fall einen Versuch wert. ich hoffe ja, dass es auch in Deutschland alsbald kommt

  • Ich denke aber das es an der Finanzierung scheitern wird. BGE bedeutet jeder bekommt es egal ob Rentner, in Arbeit oder nicht.
    Wie soll dann das Gesundheitswesen aufgebaut werden? Am Einkommen kann es ja nicht mehr festgemacht werden... soll sich dann jeder selbst versichern? Was wenn er es dann nicht tut? Werden ihm dann ärztliche Leistungen verwehrt?

    Woher soll das Geld dafür kommen? Aus Steuern? Welche Steuern? Wird das BGE versteuert? Wird das Zusatzeinkommen dann versteuert? Wenn ja, warum und wie hoch?

    Wie werden Zuwanderer bewertet haben diese auch einen Anspruch...

    Ich stelle die Refinanzierbarkeit doch stark in Frage...


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  • Aber dennoch ein wahrscheinliches Szenario.
    ...
    Ist das BGE auf dem einem Niveau von sagen wir mal 1200 € (ein Betrag der, wenn man sparsam ist, zum Leben reicht) werden sich viele damit zufrieden geben
    ...
    Sozialschmarotzer gibt es jetzt schon genug, die wirds es auch mit dem BGE geben.

    Das sind immer noch Behauptungen, wofür ich keine Grundlage sehe. Aufgrund welcher Beobachtungen was Szenario wahrscheinlich? Aufgrund welcher Beobachtungen werden sich geht man davon aus, dass sich viele mit dem BGE zufrieden geben? Wie viele Sozialschmarotzer gibt es denn, prozentual, absolut oder wie auch immer??


    Zitat von witchking

    Wenn man das BGE bekommt, warum sollte man denn dann plötzlich für 5 € putzen gehen die Stunde, wenn man auch zwei oder drei mal die Woche Schwarz arbeiten kann für 10 € / h ?

    Einfach weil Schwarzarbeit illegal ist? Schwarzarbeit hat doch jetzt mit dem BGE nichts zu tun.
    Der Vorteil des BGE wäre es in dem Falle doch gerade, dass ich entscheiden kann, ob ich für 5€/h meine Arbeitskraft zur Verfügung stellen möchte. Ich werde nicht mehr gezwungen, für 5€ zu arbeiten, weil ich ansonsten in den sozialen und gesellschaftlichen Abgrund falle. Fair bezahlte Arbeit wird von einem BGE überhaupt nicht ausgebremst. Arbeitgeber, die deren Geschäftsmodell darauf ausgelegt ist, Menschen vor dem drohenden sozialen Absturz auszunutzen, werden vielleicht Probleme bekommen. Das BGE würde daher meiner Meinung nach helfen, Lohndumping und Ausbeutung zu VERHINDERN anstatt zu fördern.

  • @tosa1965 Darf ich dich höflich bitten, nicht immer drei Posts hintereinander zu posten? Du kannst bei einem nötigen Nachtrag auch immer deinen Beitrag von zuvor editieren und nachtragen.

    Ist nicht böse gemeint.

    Wer das als Böse auffassen würde, hätte Probleme mit seinem EGOn...
    Danke für den Hinweis... Ich gelobe Besserung und versuche dran zu denken...

  • Woher soll das Geld dafür kommen? Aus Steuern? Welche Steuern? Wird das BGE versteuert? Wird das Zusatzeinkommen dann versteuert? Wenn ja, warum und wie hoch?

    Dazu am Besten das Video zum BGE anschauen... Es ist schon einige Jahre alt, aber dort is alles enthalten, um das BGE leicht zu verstehen.

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    EDIT:

    Denke ich nicht, der Lohn würde genau um den Betrag des BGE sinken

    Du scheinst hier zu vergessen, dass gerade das "Drauf angewiesen sein" dieses Lohndumpig fördert Sven..
    Mit dem BGE würde all das Wegfallen... Du kannst einfach nicht mehr ausgenutzt werden, da der Zwang
    Wegfällt, arbeiten ZU MÜSSEN...

    Vllt versuchst Du dich hier mal reinzudenken...
    Wie willst du den Lohn drücken als Arbeitgeber, wenn Du keinen Druck mehr ausüben kannst...
    Logisch, oder...

    Rate mal warum wir immer noch keins haben und warum es in der Schule nicht gelehrt wird,
    oder warum das BGE überhaupt so herunter gemacht wird..

    Liebe Grüße
    Tommy

    2 Mal editiert, zuletzt von tosa1965 (28. April 2017 um 15:30)

  • Es geht hierbei nicht um das Verstehen sondern um die Umsetzbarkeit und die Finanzierbarkeit...

    Und diese wird auch immer nur durch Annahmen vermeintlich belegt. Das ist aber für mich nicht überzeugend. So sehr ich das BGE als verlockend empfinde, so sehr sehe ich auch eine nichtumsetzbarkeit.

    Woher soll das Geld für 80.000.000 Deutsche kommen? In einem abgeschotteten Binnenmarkt mag das unter bestimmten Voraussetzungen umsetzbar sein aber in einer Globalisierten Welt wird das nicht funktionieren...

    Ich glaube und das ist auch nur meine Meinung das sich am sozialen Gefüge nichts ändern wird es wird nur ein anderes Niveau sein. Jeder der mehr Geld verdient wird eine höheres soziales Niveau erreichen und das führt nur dazu das das jetzige "unwürdige" Harz4 Dasein dann auf dem Niveau des BGE ist und es keine weiteren sozialen Unterstützungen geben wird... der Name würd sich ändern aber die Auswirkungen werden die selben sein!


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