Die Wege zur perfekten XBMC Appliance und wie man sie zu gehen hat ...

  • Ich hoffe, hier ist jemand mit der Geduld und dem Willen zur Abhilfe ...

    Seit Samstag Abend sitze ich vor der XBMC Workstation und will mir ein Ubuntu Minimal mit XBMC als Desktop installieren, vereinfacht ausgedrückt. Letzten Endes will ich die "ultimative" XBMC Appliance haben.

    Und ich komme derzeit nicht sauber über die Minimalinstallation von Ubuntu hinaus. Im Org-Forum sowie bei Computerbase und Hardwareluxx habe ich zwar HowTo's entdeckt, aber die basieren entweder auf allzu alten Ubuntu-Releases oder haben einfach nur nen Link für ein automatisches Skript, welches aber auch nichts fürs aktuelle Ubuntu (13.10) gebastelt ist. Das durfte ich dann auch am eigenen Leib erfahren, denn am Ende kam nicht der angepriesene Erfolg, sondern ne unübersichtliche Baustelle ...


    XBMCbuntu kommt für mich auch nicht in Frage, da es nur als 32 Bit zu haben ist.


    Kann mir einer sagen, was nach der Minimalinstallation inkl. OpenSSH-Server als nächstes zu tun ist oder wo ich ein aktuelles HowTo dafür finden kann? Ich kämpfe vor lauter Verzweiflung schon damit, am Ende doch wieder Windows zu verwenden, aber ich will es endlich mit Linux schaffen ...

    Bitte, helft mir durch diesen Dschungel ... :(

  • Hast Du dir das mal angesehen?
    Da kannst Du dir die Schritte rausziehen, die du brauchst...
    [expander]
    -1.) Hardware Requirements / Software Requirements

    Ubuntu Saucy mini iso installed x64.

    0.) Basic Installation and script tuning

    After the mini iso is installed, continue with the following steps:

    Code:

    Code
    sudo apt-get update
    
    
    sudo apt-get install ssh python-software-properties 
    software-properties-common udisks upower xorg alsa-utils mesa-utils 
    git-core librtmp0 lirc libmad0 lm-sensors libmpeg2-4 avahi-daemon 
    libnfs1 consolekit pm-utils
    
    
    sudo apt-get dist-upgrade


    Allow every user (everyone) to start X11

    Code:

    Code
    sudo dpkg-reconfigure x11-common

    Create the xbmc user and it add it the relevant groups. If you have
    created the xbmc user during installation only do the usermod part.

    Code:

    Code
    sudo adduser xbmc
    
    
    sudo usermod -a -G cdrom,audio,video,plugdev,users,dialout,dip xbmc

    To use the following upstart procedure you need to create two files, therefore you have to do both steps A _and_ B:

    A) Put the following file as to /etc/init/xbmc.conf to later start xbmc session, don't forget to check the next script B, too:

    Code:

    B) Create /home/xbmc/startxbmc.sh with the following content:


    Code:

    Bash
    #!/bin/bash
    # this is not needed anymore with the kernel in this thread
    # it might still be needed for vanilla 3.12 kernels
    # the following command should not be needed anymore with my version 0.3 from above
    # xrandr --output HDMI-0 --set audio auto
    # xrandr -r 50
    exec /usr/bin/xbmc --standalone

    edit /etc/security/limits.conf
    and add before the end. remember xbmc is the username, not the
    application. This will allow your user to get the audio thread a bit
    more priority.

    Code:

    Code
    xbmc         	-   	nice            -1

    und dann noch xbmc installieren... welches du nimmst musst Du entscheiden, ich hab das genommen


    Code:


    Code
    sudo apt-add-repository ppa:wsnipex/xbmc-fernetmenta-master
    sudo apt-get update
    sudo apt-get install xbmc xbmc-bin

    [/expander]

    das kannst du auf jedenfall mal probieren, sollte dann so laufen und direkt ins xbmc booten...

    Gruß
    Sveni_lee

    Odroid N2+ 4GB 16GB eMMC CE
    TVHeadend Server/Client

  • Wenn du eine extrem schmale Installation haben möchtest, ohne jeglichen Ballast und sehr performant dann nimm doch das passende Openelec Image. Warum das Rad neu erfinden wenn es schon Autos gibt ;).

    Meine Hardware - Server & Clients

    ___________________________________

    Schlafzimmer: FireTV an Samsung UE37ES5700
    Living: Asrock Beebox N3150 Libreelec Samsung UE65HU7500
    Yamaha RX-A1070 Teufel Theater 2
    Heimkino: Techsolo TC-2200 - ASRock Q1900DC-ITX Acer H6520BD 3D 120"
    Yamaha RX-V1067 Teufel Ultima 40
    Server: Dell T30 mit DD Cine S2 V6.5 (4 Tuner) - Ubuntu 18.04.1/yaVR im headless Betrieb

  • wäre auf jeden fall die schnellste und einfachste Lösung, ohne Frage.
    Aber hast du die mal seine Workstation angeschaut? Ich glaube nicht das er mit openElec zufrieden wäre.
    Die Distro ist einfach zu sehr eingeschrängt...

    Gruß
    Sveni_Lee

    Odroid N2+ 4GB 16GB eMMC CE
    TVHeadend Server/Client

  • Aber hast du die mal seine Workstation angeschaut? Ich glaube nicht das er mit openElec zufrieden wäre.

    Denn Sinn von der Kiste habe ich nicht verstanden, habe mich aber auch nicht damit beschäftigt. Was für eine Funktion soll die Büchse denn genau haben?

    Meine Hardware - Server & Clients

    ___________________________________

    Schlafzimmer: FireTV an Samsung UE37ES5700
    Living: Asrock Beebox N3150 Libreelec Samsung UE65HU7500
    Yamaha RX-A1070 Teufel Theater 2
    Heimkino: Techsolo TC-2200 - ASRock Q1900DC-ITX Acer H6520BD 3D 120"
    Yamaha RX-V1067 Teufel Ultima 40
    Server: Dell T30 mit DD Cine S2 V6.5 (4 Tuner) - Ubuntu 18.04.1/yaVR im headless Betrieb

  • Keine Ahnung... ist halt ein Hobby und über den Sinn und Unsinn von Hobbys lässt sich nicht streiten...
    Ich glaube aber das man bei solch einem Gerät keine eingeschränkte Distro haben möchte...
    Ein Ubuntu mini ist schon okay, dann kann man das was manbraucht nachinstallieren...
    Und wenn ichmich recht erinnere möchte er sich auch ein wenig mit Linux beschätigen/lernen, dann ist
    Ubuntu schon besser...

    Abgesehen davon ist OpenElec die einfachste Lösung... schnell, klein und einfach zu installieren...

    Odroid N2+ 4GB 16GB eMMC CE
    TVHeadend Server/Client

  • Zuerst einmal vielen Dank für die nützlichen Infos, ich mach mich da noch heute dran es umzusetzen.

    Maikel: Der Sinn bzgl. meines Prachtkerls erschließt sich nicht allzu vielen, kannst also beruhigt sein. Aber ich habe mir in der Tat schon was sinvolles dabei gedacht ...

    Auf der Workstation soll nämlich nicht nur eine XBMC Appliance sein, sondern, im Hintergrund und per Remote zugänglich, auch alles um "Futter" fürs XBMC zu erstellen, zu bearbeiten, etc. ... Und da ist dann mehr Power gefragt, denn zur Realisierung ist eine virtuelle Maschine mit Windows angesagt (und mit KVM als Hypervisor) sowie ein LXC-Systemcontainer mit einem voll ausgestatteten Kubuntu. Wenn alles dann so läuft, wie ich mir das erträume, braucht man nur noch nen Remote-Client und kann vom Einlegen der B-R ins Laufwerk der Workstation bis zum letztendlichen Scrapen alles direkt auf der großen "Büchse machen.

    Ihr seht, so ganz kopflos ist das alles nicht, oder?! ;)

  • Ich glaube aber das man bei solch einem Gerät keine eingeschränkte Distro haben möchte...

    Daher ja auch die Frage nach der geplanten Funktion. Denn genau darin liegt die Abhängigkeit zur verwendeten Software und nicht in der Größe/Kosten von dem Trümmer. Und zum Lernen von Linux eignet sich besser ein System welches nachher nicht produktiv ist ;).

    Meine Hardware - Server & Clients

    ___________________________________

    Schlafzimmer: FireTV an Samsung UE37ES5700
    Living: Asrock Beebox N3150 Libreelec Samsung UE65HU7500
    Yamaha RX-A1070 Teufel Theater 2
    Heimkino: Techsolo TC-2200 - ASRock Q1900DC-ITX Acer H6520BD 3D 120"
    Yamaha RX-V1067 Teufel Ultima 40
    Server: Dell T30 mit DD Cine S2 V6.5 (4 Tuner) - Ubuntu 18.04.1/yaVR im headless Betrieb

  • Das Lernen kommt natürlich auch durch das möglichst eigenständige Erarbeiten der gesteckten Ziele ... ;) Aber ansonsten nehm ich natürlich auch gerne ne Linux-VM unter VirtualBox oder VMware Workstation ... OpenELEC ist für mich da defintiv nicht das Richtige, auch wenn es natürlich DIE XBMC Appliance ermöglicht. Aber ist die Hardware auch nur so groß wie ein Schuhkarton ... :D

  • sveni_lee: Hab mich nun heute 3 Mal an deinem Leitfaden abgearbeitet, aber es führt einfach nicht zum Erfolg. Rechner startet, fragt nach Login und dann ist weiter Konsole. Wenn ich XBMC aufrufen will, gibts ne Menge Fehler, die was mit Display 0 zu tun haben und am Ende "Segmentation fault" ... Ich könnte echt in den Tisch beißen ...

  • Hi

    ich habe mir eine XBMC HTPC mit Debian zusammengeschustert, da ich von Canonical Firmenpolitik nicht ganz so überzeugt bin und Debian schon seit über 10 Jahren nutze.

    Im Grunde habe ich nur ein minimales Debian Testing installiert, dieses dann per Updates auf Debian Unstable gebracht und dann XBMC mit den minimal benötigter Software installiert. Danach zwei drei Dateien angepasst, sodass es nach dem Einschalten in dei XBMC-Oberfläche gleich bootet. Meine Mediadateien liegen auf einem anderen Rechner, sodass übers Netzwerk jederzeit darauf zugegriffen werden kann, auch ohne den XBMC. Diese binde ich mittels ssh und einer angepassten fstab in den HTPC ein, sodass dieser denk es wären lokale Daten.

    Dein Problem wird der automatische login sein und das starten des XBMC, dazu gibt es einige Anleitungen die man im Grunde auf jede Distri anwenden kann, mit kleineren Anpassungen.

    MfG

  • @McStarfighter:

    HIer habe ich zwei Link die für dich Interessant sein könnten:

    1. https://aseith.com/pages/viewpage.action?pageId=12845106 Da wird Schritt für Schritt erklärt wie du mit einer Mini ISO ein XBMC mit VDR aufbaust
    2. http://www.vdr-portal.de/board60-linux/…nkl-dvb-karten/Das könnte auch noch was sein, da wird auf Basis yavdr 0.5 Headless Server mit Xen Hypervisor aufgebaut. Weil wenn du VM machen möchtest und auch die DVB-S Karte durch reichen willst.

    HTPC: MLD 5.4 64Bit | ASRock Q1900M | 4GB Ram | DigitalDevices DVB-S2 | SSD 64GB | HDD 2,5 500GB | 250GB Backup HDD

  • Toll, hab mich genau das HowTo gehalten, aber ich lande trotzdem in ner Flut von Fehlermeldungen, die alle mit dem XBMC-Python-Skript "FEH.py" zu tun haben, dort scheinbar Zeile 88, "PangoWarning" und "GtkWarning" und alles mit "failed" ... Ich will doch aber nicht mehr zu Windows ... :(

  • Hi,

    erstmal: Krasser Server (auch wenn es eine Workstation für dich ist) :)

    Vielleicht noch zur Hardware:
    Einen IR Empfänger ist mal echt Old School - denke da hat jedes Handy eine geilere Software zum remote Steuern als eine klassische Fernbedienung (Android = Yatse z.B.)
    Was mir fehlen würde wäre die TV Karte - vielleicht hab ich sie überlesen aber die ist ein MUSS finde ich.

    Zur Installation:
    32 bit Linux Ubuntu geht nicht sagst du.
    So hatte ich auch gedacht und bin dann auch mit Mini Ubuntu angefangen.
    Langer Weg sag ich dir.

    Heute läuft ein XBMCBuntu mit alles was so geht - aber das soll hier nicht Thema sein.

    Dein Gedanke mit allen was möglich ist auf der Kiste ist sehr gut doch manchmal stöst man an seine Grenzen.
    Das du alles andere virtuell auf der Kiste laufen lassen möchtest außer den XBMC, finde ich gut.

    Schau dir doch einfach mal den "yavdr " an.
    64 bit Ubuntu Linux - perfekt mit allem was man so benötigt - echt ein Tip und out of the box.

    Was ich auch interessant fand:
    http://www.bveml.net/de/content/how…vdr-1720-ubuntu
    http://www.loggn.de/all-in-one-how…c-pvr-testing2/

    Interessant ist halt, das du hier frei für weiteren Modifikationen bist die du einbauen möchtest.
    Viel Spaß noch die nächsten Wochen :)

    ApPzLaNd

  • Ich dank auch dir für die Infos ... Derzeit sagt mir meine innere Stimme, einfach auf Windows zu setzen und dann Ruhe zu haben. Aber ich hadere damit doch sehr ...

    In der Tat, ich habe keine TV-Karte eingebaut. Liegt daran, daß ich Telekom Entertain habe, sprich IPTV. Da will ich mir aber die ÖR-HD-Sender ins XBMC holen, denn die sind unverschlüsselt und per WWW-Adresse ansprechbar ... :D

    Wenn XBMCbuntu auch als 64 Bit angeboten werden würde, hätte ich es mir schon längst installiert und einfach LDE runtergeschmissen. Aber bei nem Rechner mit 64 GB RAM wären 32 Bit einfach Verschwendung ...

  • Wenn XBMCbuntu auch als 64 Bit angeboten werden würde, hätte ich es mir schon längst installiert und einfach LDE runtergeschmissen. Aber bei nem Rechner mit 64 GB RAM wären 32 Bit einfach Verschwendung ...


    Vielleicht sollte man sich vorher überlegen was man machen will und entsprechend die HW besorgen. Erst ein Monster hinstellen und dann nach der richtigen Software suchen ist wohl etwas "originell" ;).

    Meine Hardware - Server & Clients

    ___________________________________

    Schlafzimmer: FireTV an Samsung UE37ES5700
    Living: Asrock Beebox N3150 Libreelec Samsung UE65HU7500
    Yamaha RX-A1070 Teufel Theater 2
    Heimkino: Techsolo TC-2200 - ASRock Q1900DC-ITX Acer H6520BD 3D 120"
    Yamaha RX-V1067 Teufel Ultima 40
    Server: Dell T30 mit DD Cine S2 V6.5 (4 Tuner) - Ubuntu 18.04.1/yaVR im headless Betrieb

  • Hi

    das geht auch, nur dazu müsste man auch noch wissen was Du alles Installiert hast um zum Ziel zu kommen. Du brauchst den xorg-server, mit dem passenden Grafikkartenmodul, und musst dann eine bestimmte Datei anpassen, das Dein Linux auch bis dahin durchstartet. Nur um die Fehler zu finden, solltest Du vielleicht nochmal sauber anfangen, inklusive Formatierung um unnötigen Ballast auszuschliessen.

    MfG

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!