HTPC Planung LowPower

  • Hallo!

    Erstmal muss ich zugeben, dass ich die Teile schon bestellt habe, weil ich erst danach auf dieses Board gestoßen bin. Dennoch wollte ich einen solchen Thread aufmachen und schauen, ob ich auf dem richtigen Weg bin, oder ob ich ohnehin schon jetzt alles falsch gemacht habe ^^.

    Die Anforderung an das Gerät ist ein geringer Stromverbrauch, denn es soll ggf. auch als NAS dienen. Dazu soll es HD Filme abspielen können und ggf. direkt von einem externen BluRay-Laufwerk per makemkv-Plugin streamen. Musik ist eher nebensächlich. Außerdem möchte ich meine gesamte DVD-Sammlung darauf ablegen, damit ich darauf gut innerhalb der Oberfläche zugreifen kann.

    Erstmal zur Hardware:
    Mainboard: Asus E2KM1I-Deluxe AMD A50M GVSI
    Prozessor: Onboard AMD E2-2000
    Netzteil: be quiet! System Power 7 Netzteil - 300 Watt
    Tower: Fractal D. Node 304 ITX
    HDD: WD Red RD1000M 3TB SATA 6Gb/s
    RAM: 4GB 1600MHZ DDR3 Kingston
    USB Flash 16GB Kingston DT-Micro

    Mir ist aufgefallen, dass viele hier (eigentlich alle Konfigurationen, die ich bisher angesehen habe) auf die Ax-Prozessoren oder Intel i3 zurückgreifen. Ist so viel Rechenleistung wirklich nötig? Laut Test sollte der E2-2000 eigentlich durchaus genug Leistung bringen (außer für 3D-BluRay, aber dafür hab ich ohnehin keinen Bedarf) und laut Asus selbst soll er sogar für Casual Gaming reichen. Mir war wichtig, dass das Werk nicht zu viel Strom braucht. Die Ursprungsvoraussetzung war ohnehin NAS. HTPC kam erst, als ich merkte, dass die Hardware dazu eigentlich reichen sollte. Jetzt ist NAS eher nebensächlich.

    Der Tower bietet mir 6 3,5" Slots, also genug Raum für Speichererweiterungen. Den USB-Stick dachte ich als "Systemplatte", damit die Festplatten 'rein' bleiben von OS-Angelegenheiten. Die WD Red, weil sie für 24/7 ausgelegt ist. Bei mir kann das Teil schonmal ne Weile laufen.

    Der HTPC würde per HDMI an meine bestehende Anlage, nen Samsung HT-C5500 5.1 Heimkinosystem angehängt werden, also habe ich mir um den Sound nicht sooo große Gedanken gemacht.

    Als Betriebssystem möchte ich entweder auf XBMCbuntu oder auf OpenELEC zurückgreifen, wobei ich aktuell eher zu OpenELEC tendiere. Meine Linux-Kenntnisse halten sich in Grenzen. Ein Laufwerk würde ich im Bedarfsfall als externes BluRay-Laufwerk nachrüsten, im Moment war das allerdings noch keine Priorität.

    Also ich hoffe ich habe damit nicht allzu falsch gelegen.

  • Für einen HomeServer der hauptsächlich als Datengrab dienen soll ist die Hardware schon OK.
    Aber als HTPC der hauptsächlich mit XBMC laufen soll, wirst du wohl hier und da an Grenzen stoßen. Vor allem ist die CPU recht schwach. XBMC wird darauf zwar laufen ABER du wirst bei anspruchsvollen Skins, Addons, großer Datenbank usw. einen nicht ganz so flüssigen Ablauf haben. Es wird Gedenksekunden geben beim betreten von Menüs usw. Daher kaufen die meisten eine etwas potentere CPU. Von der GPU her sollte die integrierte Radeon HD 7340 Grafikkarte vollkommen ausreichend sein. Eben für alles außer 3D, aber das brauchst du ja eh nicht. Schwachstelle ist wie gesagt bei intensiver XBMC Nutzung die CPU.

    Eine sehr gute Beschreibung deiner CPU habe ich hier gefunden http://www.notebookcheck.com/AMD-E-Series-E…or.84850.0.html

    Zitat

    Als Betriebssystem möchte ich entweder auf XBMCbuntu oder auf OpenELEC zurückgreifen, wobei ich aktuell eher zu OpenELEC tendiere. Meine Linux-Kenntnisse halten sich in Grenzen. Ein Laufwerk würde ich im Bedarfsfall als externes BluRay-Laufwerk nachrüsten, im Moment war das allerdings noch keine Priorität.

    Dann versuch dich mal an der Linuxwelt. Wenn es nichts wird kannst du ja immernoch eine min. 60 GB SSD nachkaufen und Windows installieren.
    OpenELEC hat den absoluten Nachteil, dass du eigentlich nichts auf OS Ebene nachinstallieren kannst. Was du alles NAS spezifisches benötigst musst du selbst wissen. Wenn du etwas brauchst solltest du direkt zu XBMCbuntu oder einem anderem Linux als OS greifen.

    Wie viele von den 3TB Festplatten wirst du denn verbauen ? Steht das Teil direkt am TV ? Bedenken solltest du, dass die Festplatten nicht unbedingt unhörbar sind. Bei vielen Festlplatten dann auch noch im RAID wird das schon recht laut. Hast du dir schon Gedanken über Datensicherheit, Ausfallsicherheit(RAID) bzw Backup gemacht ?

    Wie willst du den HTPC steuern ? FB bzw IR-Empfänger sehe ich keine ?

    Amazon Fire TV 4k | KODI 17.X
    HTPC: ASUS F2A85-M LE | A6-5400K | 4GB DDR3-1866 | 128GB SSD | Windows 10 64 bit | KODI 17.X
    AVR: Onkyo TX-NR509 5.1 + Teufel Consono 35
    TV: Samsung UE55ES6300 55"
    FB: Harmony 785

    Wo finde ich das xbmc.log File?

    Wer einen Rechtschreibfehler findet darf ihn behalten !

  • Hmm... Das klingt ja erstmal nicht so besonders gut. Wie gesagt, die NAS-Sache ist mittlerweile ziemlich nebensächlich geworden. Wirklich wichtig wäre mir eben die Nutzung als HTPC. Für das wenige, was dann noch als NAS dienen soll wäre dann die Samba-Freigabe, die unter OpenELEC funktioniert, absolut ausreichend. Wenn ich mal mehr brauche, kann ich auf einem zweiten USB-Stick Ubuntu installieren und damit booten. Ich denke ich komme mit Linux dann mit Internetanleitungen schon gut genug zurecht, um dann alles machen zu können, was ich brauche.

    Als Skin wollte ich Aion verwenden und die Datenbank wird wohl einige hundert Filme und etwa 1.000 Serienfolgen oder so umfassen. Ich hoffe es funktioniert. Notfalls kann ich die Teile immer noch zurückgeben (glücklicherweise das bisschen Zusatzgeld für Rundum-Sorglos-Paket ausgegeben) und mir etwas in A6-Richtung besorgen. Wäre allerdings schade, die Teile scheinen deutlich mehr Strom zu brauchen. Da sich die Anforderung von einem NAS weg hin zum HTPC allerdings geändert haben, könnte das ohnehin nicht mehr sooo wichtig sein.

    Das MB beherrscht kein RAID und die Einführung wäre mir auch zu teuer. Wenn eine Platte ausfällt, werde ich wohl damit Leben müssen, einiges an Filmen zu verlieren. Ich hoffe mit regelmäßigen SMART-Checks einen drohenden Festplattenausfall rechtzeitig zu erkennen. Konnte bisher meist bei Ausfall einer Festplatte vergleichsweise viel noch retten. Ich werde erstmal mit einer Festplatte starten, möglicherweise wird das noch auf 3 erweitert mit der Zeit. NAS-Festplatten sollen angeblich leiser sein als gewöhnliche Desktop-Platten. Ich wurde bisher beim Filmschauen aber auch nicht von meinem Desktop-Rechner gestört, der ein Gaming-Rechner mit ner Menge Lüfter ist.

    Als Fernbedienung soll mir erstmal mein Android-Handy dienen (per xbmc Remote oder Yatse). Ich möchte noch die PS3-Fernbedienung ausprobieren. Das Mainboard selbst beherrscht ja Bluetooth. Ggf. besorg ich mir noch, ne Logitech K400 oder ein entsprechendes Equivalent eines Billiganbieters (Touch/Tastaturkombo), falls WLAN mal nicht zur Verfügung steht. Besser wäre natürlich, wenn die PS3-Fernbedienung geht. Ein Freund von mir hat eine PS3 und dessen Fernbedienung kann ich mal ausprobieren.

    Nochmal wegen der CPU... zumindest die beiden Tests, die ich dazu gefunden habe (zum Gesamtboard) empfehlen das Board für HTPCs. Das macht mir zumindest noch Hoffnung. Sollte es tatsächlich nicht hinhauen, werde ich wohl auf ein ASRock FM2A85X-ITX und einen AMD A6-5400K umsteigen.

  • Nochmal wegen der CPU... zumindest die beiden Tests, die ich dazu gefunden habe (zum Gesamtboard) empfehlen das Board für HTPCs. Das macht mir zumindest noch Hoffnung. Sollte es tatsächlich nicht hinhauen, werde ich wohl auf ein ASRock FM2A85X-ITX und einen AMD A6-5400K umsteigen.

    Als HTPC eignet es sich in so fern, dass es sicher alles problemlos abspielen kann. Aber für XBMC als MultimediaSoftware ist es eben mit Vorsicht zu genießen. Und gerade der AEON Skin ist einer von den Recourcen fressensten Skins. Wenn dich die Gedenksekunden beim Menüwechsel usw nicht stören kommst du aber wohl auch damit hin. Es hängt auch etwas davon ab wie viele und welche im Skin integrierten Addons und Scripte du aktivierst. Mein alter ATOM war mit einigen Zusatz Skin Addons etwas überfordert. Wobei deine CPU schneller ist, aber eben auch noch unter einem Celeron.

    Eine A6-5400k würde ich heute nicht mehr verbauen. Seid einigen Wochen gibt es bereits den Nachfolger A6-6400k, siehe dazu http://myxbmc.bplaced.net/blog/?p=975

    EDIT: auf A6-6400k geändert die 5 war ein verschreiber ...

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    Einmal editiert, zuletzt von keibertz (23. Juli 2013 um 11:32)

  • Also so wie ich mich kenne, würden ich über Ruckler im Menü anfänglich wohl hinwegsehen, weil das alles neu und aufregend ist, aber irgendwann würden sie mich enorm stören. Also wäre jetzt die Idee, beim Anbieter anzufragen, ob ich meine Bestellung noch ändern kann (abgeschickt is sie ja noch nicht).

    Die Idee wäre dann folgende:
    Mainboard: MSI FM2-A75IA-E53
    CPU: AMD A6-6400k (6500 wäre A8, aber der A6 sollte doch eigentlich reichen, oder?)

    Damit würde sogar noch unter den Kosten für das Asus Board fallen und hätte weiterhin Bluetooth und WLAN drin. (Das ASRock hat kein Bluetooth oder WLan)

    EDIT: Habe vorhin noch gehört, dass MSI jetzt nicht besonders gut abschneidet, was Verlässlichkeit angeht. Eine Alternative wäre möglicherweise das Zotac A75-ITX. Das hätte statt BlueTooth 3.0 ein Bluetooth 4.0 drin und beim MSI scheint Bluetooth und WLAN an externen Steckern dran zu hängen, das gefällt mir nicht besonders. Ich kann nur schwer beurteilen, ob sich der Aufpreis tatsächlich lohnt, da ich mit Zotac ähnlich wenig Erfahrung habe.

  • Die Idee wäre dann folgende:
    Mainboard: MSI FM2-A75IA-E53
    CPU: AMD A6-6400k (6500 wäre A8, aber der A6 sollte doch eigentlich reichen, oder?)


    Eine gute Wahl wäre noch ein Asrock-Mainboards,
    da hast Du dann wegen des vorhandenen CIR-Anschlussen bessere Möglichkeiten eine IR-Fernbedienung zu integrieren.
    Schau mal hier nach, da ist einiges beschrieben...

  • Der Flash-Speicher ist ein normaler Stick, oder? Eventuell sogar so ein kompakter blauer? Unabhängig vom konkreten Modell würde ich dir aber zu einer kleinen System-Partition auf der HDD oder aber doch gleich zu einer kleinen SSD raten. Die Controller in den Sticks sind selten für regelmäßige IO-Operationen ausgelegt. Ich hatte selbst mit so etwas immer Probleme.

    Anfangs hatte ich auch einen kleinen DT-USB-Stick (deshalb der Hinweis wegen dem Modell oben) für das Betriebssystem in meinem kompakten Server. Das Dateisystem (mit ext4) hat nicht allzu lange gehalten. Auf SSDs oder HDDs ist mir so etwas noch nie vorgekommen. Und ein Server hat in der Standard-Config vermutlich noch deutlich weniger Operationen auf den Systemplatten, als ein HTPC.

  • Das AsRock FM2A85X wäre auch meine erste Wahl gewesen, allerdings müsste ich WLAN und Bluetooth extern nachrüsten und die Fernbedienung möchte ich eigentlich auch über Android/Yatse (Einschalten per WOL) und ggf. ner PS3-Fernbedienung (Bluetooth) machen, dementsprechend spielt IR eher ne untergeordnete Rolle für mich. Zumindest auf dem Desktop habe ich die Steuerung mit xbmcRemote schonmal probiert und das gefällt mir sehr gut. Das teil soll ohnehin permanent am LAN hängen und ne fixe IP kriegen.

    Edit: Aktuell würde ich zum Zotac A75-ITX tendieren. Das ist laut Zotac HD7000 Ready. heißt das, es würde von der HD8000 im A6 nicht profitieren?

    @Kiviuq: Ja, normaler USB Stick mit 16 GB. Dachte mir, das System würde vmtl. ohnein die meiste Zeit im RAM arbeiten, aber ich kann ja ohne Probleme eine kleine Partition auf der 3TB Platte erübrigen. Werd ich dann so machen.

  • Ich habe das ganze jetzt geändert. Die neue Konfiguration ist dann:

    Mainboard: Zotac A75ITX WiFi
    Prozessor: AMD FM2 A6-6400k Box
    Netzteil: be quiet! System Power 7 Netzteil - 300 Watt
    Tower: Fractal D. Node 304 ITX
    SSD: Kingston SSDNow V300 60GB
    HDD: WD Red RD1000M 3TB SATA 6Gb/s
    RAM: 4GB 1600MHZ DDR3 Kingston


    Fernbedienung:
    Android Yatse über WLAN, PS3-Fernbedienung

    System
    OpenElec. Ubuntu auf einem USB-Stick für die wenigen Fälle, wo ich mal mehr als nur XBMC auf dem Rechner brauche.

    Gesamtpreis hab ich jetzt nicht fix ausgerechnet, da die Änderungen gerade telefonisch passierten, aber insgesamt sollte es etwa 480 € kosten und ist damit ganze 40 € teurer als die Ursprungskonfiguration.

  • Als Betriebssystem möchte ich entweder auf XBMCbuntu oder auf OpenELEC zurückgreifen, wobei ich aktuell eher zu OpenELEC tendiere. Meine Linux-Kenntnisse halten sich in Grenzen. Ein Laufwerk würde ich im Bedarfsfall als externes BluRay-Laufwerk nachrüsten, im Moment war das allerdings noch keine Priorität.


    Für Linux OS ist deine Hardware voll ausreichend. Meist wird hier als OS von Win ausgegangen und da hat keibertz: schon recht das du an die grenzen stoßen wirst.

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  • Schade. Zu dem Zeitpunkt, als du geschrieben hast, hatte ich leider meine Bestellung schon geändert. Ist vielleicht gar nicht so schlecht, weil sich so eben auch andere Möglichkeiten öffnen. Beispielsweise soll Guild Wars 2 flüssig auf einem A6 laufen.

    Ich hätte noch eine Windows 8 Lizenz rumliegen, da ich meinen Desktop wieder auf Windows 7 umgestellt habe. Jetzt ist die Frage, was wäre empfehlenswerter. Wie wirkt sich das auf Bootzeiten und Performance aus im Vergleich zu XBMCbuntu oder openELEC, bei Installation auf der SSD? Und zahlt sich die Installation von Windows 8 auf einem HTPC tatsächlich aus?

  • Und zahlt sich die Installation von Windows 8 auf einem HTPC tatsächlich aus?


    Was verstehst du unter auszahlen ?
    Bootzeiten sind mit Fastboot und direkt ins XBMC bei Win8 nicht wirklich viel länger als bei Linux. Allerdings ist es egal mit welchem OS immer am schnellsten wenn du den HTPC nicht komplett ausschaltest sonder nur in den Standby/S3 oder Ruhezustand/S4 schickst.

    Das es bei Linux etwas besser ist mit schwacher Hardware stimmt zwar schon. Aber absolut flüssig und ohne Gedenksekunden wird es einfach nicht bei anspruchsvoller Nutzung. Man kann den Zeitpunkt ab dem es kommt nur etwas hinauszögern.

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  • Das es bei Linux etwas besser ist mit schwacher Hardware stimmt zwar schon. Aber absolut flüssig und ohne Gedenksekunden wird es einfach nicht bei anspruchsvoller Nutzung. Man kann den Zeitpunkt ab dem es kommt nur etwas hinauszögern.


    Ich weis zwar nicht wie lange es bei Win mit dem Fastboot dauert bis er hochgefahren ist aber eines ist sicher Gedenksekunde gibt es bei mir sicher nicht egal was du machst. Mein System ist in 5Sek von S3 zum TV Bild und Umschaltzeiten Sendewechsel LiveTV von 1Sek. Die Hardware siehe unter, dazu braucht man keine riesige dazu so wie bei Win. Das Problem ist auch das die meisten keine Erfahrungen mit Linux haben und das nur nachsagen was sie so gehört haben ohne sich wirklich damit auseinander gesetzt zu haben. Eines ist auf jeden fall sicher das heutzutage Linux auf dem Multimedia Sektor vor Win ist oder hat schon wer mal eine Win System in einem Auto, TV, Receiver u.s.w. gesehen, die sind alle mit Linux Systemen.

    HTPC: MLD 5.4 64Bit | ASRock Q1900M | 4GB Ram | DigitalDevices DVB-S2 | SSD 64GB | HDD 2,5 500GB | 250GB Backup HDD

  • aber eines ist sicher Gedenksekunde gibt es bei mir sicher nicht egal was du machst.


    Beziehst du das jetzt auf den HTPC oder den Pi Client ? Denn das am Pi keine Gedenksekunden gibt willst du mir wohl nicht erzählen oder ?
    Und das du am HTPC aus deiner Signatur keine Gedenksekunden oder andere Einschränkungen hast glaube ich dir auch sofort. Du hast ja auch eine weit aus potentere CPU und noch eine zusätzliche Graka verbaut. Denn wie oben verlinkt hinkt die E2 selbst hinter einer Celeron CPU hinterher.

    Mein Win8 System braucht 25 sec bis es beim Hochfahren auf der XBMC Oberfläche ist. Je nach dem welcher Skin und welche Scripte und Addons man verwendet läd es dann dort noch ein paar Sekunden. Mehr Zeitmessungen, Tipps zu Win8+XBMC usw. siehe http://myxbmc.bplaced.net/blog/?p=356

    Ob die Leute Linux oder Windows nutzen ist mir absolut egal. Soll jeder das OS verwenden mit dem er glücklich wird. Aber viele kennen sich halt unter Windows einfach besser aus und haben daher mit dem OS leichteres Spiel. Zu dieser Gruppe zähle ich mich auch selbst.
    Welches OS man verwenden will sollte man sich aber schon vor dem Kauf gut überlegen. YAVDR als OS braucht z.B. eine NVIDIA Graka, bei AMD APUs geht unter Linux kein HD-Sound, Intel hat derzeit noch den 24p Bug usw ... So hat jede Hardware und jedes OS so seine Tücken ... Man muss einfach die Kombination finden die für einen selbst die wenigsten Einschränkungen hat.

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    Einmal editiert, zuletzt von keibertz (25. Juli 2013 um 09:16)

  • Ich habe mich auf den HTPC bezogen und beim Pi gebe ich dir auch recht mit der Gedenksekunde, nur eines muss man auch mal sagen wenn jemand neu ist und der möchte sich einen HTPC bauen und schreib er will mit Linux versuchen wir ihm immer gleich die Negativen Seiten gesagt von Linux aber von Win spricht keiner von Negativen Seiten die es auch in jeder Menge gibt alleine schon die Hardware Anforderung und dadurch entstehende mehr kosten. Jedes OS hat seine Vor- u. Nachteile und die sollte auch hier dann aufgezeigt werden. Jeder hat mal mit einem OS angefangen auch und man muss sich auch dann damit einarbeiten ist bei Win und bei Linux so darum sollte man die Leute unterstützen und gleich von was abraten weil es nicht das ist was man selber hat. Ich arbeite schon lange mit allen Systemen und kenne die Vor- u. Nachteile beider OS.

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  • keibertz
    In deinem Link steht, dass du vorher einen HTPC auf Atom-Basis gehabt hast. Wie sind deine Erfahrungen damit gewesen? Hat das geruckelt im xbmc? Die Stomunterschiede sind ja schon gar nicht so sehr zu verachten.

    25 Sekunden bei Kaltstart oder aus Standby/Ruhezustand? Mein System ist deinem dann ja nicht so unähnlich, dürfte also auf ähnliche Werte kommen.

    Wenn bei AMD APUs kein Sound unter Linux funktioniert, dann ist xbmcbuntu und openelec für mich doch ohnehin gestorben, oder nicht? Sound wäre schon nicht so schlecht bei nem HTPC.

    mafe68
    Wo sind die Nachteile eines Windows 8 Systems abgesehen von den höheren Hardwareanforderungen (da ich die Bestellung schon umgeändert habe, ist das mittlerweile zweitrangig) und dem längeren hochfahren im Vergleich zu einem Linux System. Die beiden Nachteile könnte ich schon verschmerzen, aber ich habe keine Erfahrungen mit HTPC, vielleicht gibt es da ja Dinge, die nicht so ganz meinen Vorstellungen entsprechen.
    Vorteil wäre wohl, dass ich als .net-Entwickler auf nem Windows 8 System selbst mehr machen kann. Frage ist halt, was ich darauf machen sollte, aktuell fiele mir nicht wirklich was ein. Gibt es vielleicht Probleme, wenn man später das Teil von einer Hausautomatisierungsanlage ansprechen lassen will, oder ist das bei xbmc ohnehin egal, da der xbmc-Server der gleiche bleibt? (Hab mich mit Hausautmatisierung noch nicht so viel beschäftigt, möchte das aber irgendwann mal machen und da ggf. den xbmc-Server für Medien einbinden und da du laut Signatur ne Hausautomatisierung hast weißt du vielleicht irgendeinen typischen stolperstein, den ich mir damit legen würde)

    Welche CPU hast du in deinem HTPC? Ich sehe in deiner Signatur nur die Angabe zum Mainboard.

  • 25 Sekunden bei Kaltstart oder aus Standby/Ruhezustand? Mein System ist deinem dann ja nicht so unähnlich, dürfte also auf ähnliche Werte kommen.

    Schau dir den Link einfach mal an. Dort werden alle Zeiten aufgelistet. Die 25 sec. sind ein Kaltstart direkt auf die XBMC Oberfläche.

    Wenn bei AMD APUs kein Sound unter Linux funktioniert, dann ist xbmcbuntu und openelec für mich doch ohnehin gestorben, oder nicht? Sound wäre schon nicht so schlecht bei nem HTPC.

    Sound geht schon nur kein HD-Sound also DTS-HD und True-HD. Da fehlt wohl noch ein Treiber, kein Plan wann der kommen wird. Da deine erste Hardware auch AMD war wäre das dort glaube ich auch nicht gegangen. Aber da bin ich mir nicht sicher, da nie versucht ...
    Ist aber auch halb so wild. XBMC rechnet den Sound dann automatisch runter auf DTS und gibt ihn als solches aus.

    In deinem Link steht, dass du vorher einen HTPC auf Atom-Basis gehabt hast. Wie sind deine Erfahrungen damit gewesen? Hat das geruckelt im xbmc? Die Stomunterschiede sind ja schon gar nicht so sehr zu verachten.

    Mit dem ATOM bin ich in XBMC von einer Gedenksekunde zur nächsten gefallen und es gab auch eine ganze Menge Einschränkung. Muss aber auch dazu sagen, dass ich XBMC recht intensiv nutze.
    Meine damalige ATOM Hardware konnte auch kein HD-Sound, 3D usw ... Das können aber die neueren ATOM Modelle soweit ich weiß.

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  • Schau dir den Link einfach mal an. Dort werden alle Zeiten aufgelistet. Die 25 sec. sind ein Kaltstart direkt auf die XBMC Oberfläche.

    25 Sekunden kommt mir jetzt aber schon ein wenig lange vor. Du schreibst zwar im Blog dass auch noch CoreTemp usw. gestartet wird, trotzdem viel zu lange für Win8 mit UEFI.
    Bist Du sicher, dass Du Win8 auch über den UEFI-Boot/Install-Manager installiert hast?

    Bei mir dauert der Bootvorgang direkt ins XBMC (als Shell) aus dem S5 (heruntergefahrener Zustand) max. 10 Sekunden, dies obwohl der Rechner auf die Netzwerkverbindung wartet und sich an meiner Domäne anmeldet. So schnell hat meistens mein TV nicht mal das Bild angezeigt. Aus dem Standby braucht er ca. 2-3 Sekunden bis er auf Eingaben reagiert, Ruhezustand nutze ich nicht.

    Fastboot nutze ich übrigens nicht, ich habe nur alle unnützen Sachen wie "USB Legacy" usw. im BIOS deaktiviert. Bei ASRock gibt es dafür eine spezielle Einstellung, die alle unnötigen und antiquitierten Funktionen deaktiviert. Fastboot macht ja eigentlich nichts anderes als den Rechner nach dem Herunterfahren gleich wieder zu booten und in den S3 zu versetzten. Meiner Meinung nach ein Witz...

  • Bist Du sicher, dass Du Win8 auch über den UEFI-Boot/Install-Manager installiert hast?


    nein bin ich mir nicht sicher. Da ich aber den HTPC eh nie komplett ausschalte sondern immer in S3 oder S4 schicke ist mir das auch nicht wichtig. Noch schneller brauche ich XBMC auch gar nicht, da wie bei dir mein TV auch länger braucht als mein HTPC zum starten ...

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  • Gestern ist alles gekommen und ich muss sagen, ich bin - großteils - zufrieden. Die Lüfter sind nicht hörbar, es läuft flüssig und dank xbmcLauncher bootet das Teil verdammt schnell in xbmc rein. Allerdings gibt es da jetzt auch Schattenseiten:

    Die CPU scheint Geräusche von sich zu geben. Ähnlich denen, die früher Diskettenlaufwerke von sich gegeben haben, nur heller. Ein total helles Knacksen, sobald etwa 20 % oder mehr CPU-Last drauf sind. Ist das normal? Das ist wirklich nervig, denn ansonsten kann man das gesamte Gerät eigentlich überhaupt nicht hören.

    Ich habe Wake on Lan aktiviert, um mit meinem Handy das Teil aus dem Ruhezustand hochzufahren. Allerdings scheint das sehr hellhörig zu sein, ich bin in der Nacht vom Knacksen der CPU geweckt worden, weil irgendetwas das Gerät geweckt hatte und die CPU offenbar belastet wurde.

    Ich habe alles mit UEFI installiert, also ein Windows 8 System, 64bit, auf UEFI. Dennoch schreibt Windows, dass nur 3,2 der 4GB RAM verfügbar wären. Woran kann das liegen?

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