BITTE TESTER GESUCHT - Wer nutzt LE9 in Verbindung mit einem Sat/IP-Server?

  • Es geht um dieses Thema:
    Seit LE9 Störungen im SAT/IP Signal bei Netzwerkkopiervorgang

    CvH und ich können sich nicht einigen :/

    Ich bräuchte mal Hilfe:
    Wer nutzt schon LE 9 auf einem x86-HTPC (nicht gerade einen Raspi)?
    Wer hat auf dem HTPC den TVH Serverlaufen und eine HDD/SSD im HTPC eingebaut?
    Wer hat im Netzwerk einen Sat/IP-Server laufen?

    Bei folgender Konstellation tritt bei mir ein Fehler auf:
    Ich schaue TV am HTPC (irgendeinen HDSender)
    gleichzeitig kopiere ich von einem Windows PC der auch im Netzwerk hängt einen Film (MKV mit ca. 30 GB damit sich's auch lohnt) auf die interne HDD/SSD des LE9-HTPCs
    gleichzeitig lasse ich mir das TVH Webinterface im Browser anzeigen, speziell den Status des/der Tuner(s)
    während der ca. 5 Minuten Kopiervorgang steigen die Transport- und Kontinuitätsfehler im Tunerstatus, auch Bildstörungen sind am TV-Gerät zu sehen

    Wenn ich im WinPC folgende Kommandozeile eingebe und neuboote , tauchen die Fehler nicht mehr auf

    netsh interface tcp set global autotuninglevel=disabled

    Kann das jemand bei sich testen/nachvollziehen?
    Danke!

  • kann dein problem genauso bestätigen

    die fehler treten beim kopieren auf den htpc mit tvh auf, nicht aber beim ziehen vom htpc....und das auch nur bei nutzung von smb.
    wird sftp genutzt gibts diese probleme (offenbar durch die geringere geschwindigkeit) nicht.
    der fehler wäre mir nie aufgefallen, da ich keinen anwendungsfall hätte, bei dem ich daten auf den htpc schiebe....wenn dann ziehe ich nur die aufnahmen runter.

    hardwareinfo:
    - htpc mit nem intel j1900 mit kodi 18 millhouse build + tvheadend server + tvheadend client
    - sat2ip receiver = digibit r1 mit original firmware
    - htpc, sat2ip receiver und windows pc hingen beim test alle am selben switch, alles cat6 kabel
    - sender war sky cinema action hd

  • Danke für den Test. Genau das selbe Verhalten wie bei mir.

    Soooo, bitte!
    Und nun müsste das einer mal den Linux-Programmierern auf englisch beibringen, denn bei Version 8.2.5 war das noch nicht!

    Mir fiel der Fehler auf, weil ich im WinPC eine 12-TB-HDD habe und am Nuc als Backup auch eine 12-TB und ich rippe meine Medien am WinPC und übertrage sie dann häufig auf den Nuc.

  • Ich glaube nicht, dass es unbedingt an der ausgereizten Netzwerkgeschwindigkeit liegt. Ich habe manchmal nur 70 MByte/s und da treten die Fehler genauso auf. Und dann habe ich (mit der gewählten "disabled" Option) 105 MByte/s und keine Fehler. Es ist wohl ein "fehlerhaftes Management im Verteilen der Netzwerkdaten".

  • Das Grundproblem ist, dass etwas zeitkritisches passiert. Nämlich die Aufnahme des TV Streams ... wenn die Platte, Netzwerk nicht nachkommt, kann man den Satellit nicht bitten, ein bisschen zu warten.
    Dann gehen Pakete verloren, die man dann als Fehler im TVheadend sieht.

    Bei dem dstat Test bei dir, war es so, dass die CPU am Ende zu 50% der Zeit auf I/O warten musste. Das ist tödlich, wenn etwas zeitkritisches passieren soll.

    Beteiligt sind zumindest Netzwerk -> Samba/tvheadend -> Platte

    Netzwerk könnte man mit iperf auslasten, ohne groß die Platte zu belasten. Ob das irgendwelche Fehler in tvheadend triggert.
    Samba ist doch ne neue Version als in früheren librelec Versionen? Früher konnte man in der GUI doch keine SMB Version einstellen? Mal auf SMB2 beschränken? Irgendein Samba Bug?
    Platte -> USB? Filesystem?

  • Ich habe mal in LE die Protokolle getestet:
    nur SMB1 Min/Max aktiviert -> Keine Fehler
    nur SMB2 Min/Max -> wieder Fehler
    nur SMB3 Min/Max -> wieder Fehler (unter WIn10)

    Platte können wir ausschließen, es treten die Fehler mit der internen SSD (irgendein LinuxFS) auf sowie mit der externen USB-HDD (NTFS) auf
    und bei Horschte ja das Selbe.

  • Naja das Problem ist mir auch schon aufgefallen. Habe ziemlich lang rum probiert und da ich im Netz nicht viele Infos darüber gefunden habe dachte ich es ist ein Problem in meinem Netzwerk.

    Ich kann mal kurz zusammenfassen was bei mir Besserung gebracht hat:

    - TVH hatte ich vorher unter debian auf meinem headless XU4: hier gabs viele Fehler aber auf dem XU4 liefen bei mir auch viele andere programme u.a. emby, pihole, jdownloader, ffmpeg zum transcodieren usw...
    Der wechsel auf mein Odroid C2 mit coreelec und TVH als addon brachte Besserung.
    - Komplettes Netzwerk auf Gigabit umgestellt. (teils besser, teils schlechter)
    - grössere Besserung brachte die Erhöhung des Buffers an beiden Odroids mit folgenden Einstellungen:
    sysctl -w net.core.netdev_max_backlog=5000
    sysctl -w net.ipv4.tcp_sack=1
    sysctl -w net.ipv4.tcp_timestamps=1
    sysctl -w net.ipv4.tcp_window_scaling=1
    sysctl -w net.ipv4.tcp_wmem='10240 87380 12582912'
    sysctl -w net.ipv4.tcp_rmem='10240 87380 12582912'
    sysctl -w net.core.rmem_max=12582912
    /sbin/ifconfig eth0 txqueuelen 10000

    Jetzt habe ich ganz ganz selten nur noch einstellige Fehler oft auch gar keine mehr.

    Bin mal gespannt was Ihr hier so zu dem Thema rausfindet... Ich denke mit VDSL 100 und nem sauberen Gigabitnetzwerk sollten eigentlich 0 Fehler dauerhaft drin sein.
    Ich nehme aber über IPTV Entertain auf...

  • Nunja, also ich habe ja zwei Lösungen gefunden.
    Einmal: Die "disabled"-Option unter Windows einstellen und der Spuk ist vorbei
    oder: bei LE nur auf SMB1 umstellen - was der heutige Tag als Erkenntnis brachte
    Eigentlich könnte ich Ruhe geben, aber es geht hier auch ums Prinzip vor allem, weil es schonmal besser ging.

  • Das mit Windows scheidet bei mir aus da bei mir fast nur Linuxboxen im Netzwerk sind bis auf meinen Laptop und der ist per Wlan angebunden.

    Meine Netzplatte kann nur SMB1. Werde mal V2 und V3 ausschalten und beobachten was dann passiert.

  • Ich habe mal in LE die Protokolle getestet:
    nur SMB1 Min/Max aktiviert -> Keine Fehler
    nur SMB2 Min/Max -> wieder Fehler
    nur SMB3 Min/Max -> wieder Fehler (unter WIn10)

    Platte können wir ausschließen, es treten die Fehler mit der internen SSD (irgendein LinuxFS) auf sowie mit der externen USB-HDD (NTFS) auf
    und bei Horschte ja das Selbe.

    Welche Bandbreiten hast du denn bei den einzelnen Protokollen erreicht?


    Tunen ist immer gut. Werte die du ausprobieren kannst, sind z.B.

    Nunja, also ich habe ja zwei Lösungen gefunden.
    Einmal: Die "disabled"-Option unter Windows einstellen und der Spuk ist vorbei
    oder: bei LE nur auf SMB1 umstellen - was der heutige Tag als Erkenntnis brachte
    Eigentlich könnte ich Ruhe geben, aber es geht hier auch ums Prinzip vor allem, weil es schonmal besser ging.

    Ich bin mir nicht sicher, ob die frühere Samba Version vom libreelec auf smb1 limitiert war. Müsste @CvH wissen.

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