Suche Hilfe bei Planung meines neuen XBMC

  • mal abgesehen von der frickelei bekommst du in kleinen gehäusen ganz schnell termische probleme! je größer ads gehäse, desto mehr volumen im innenraum, desto mehr luft steht zur kühlung bereit. unterschätze nicht die abwärme einer hdd. auch für erweiterungen bleibt dir in kleinen gehäusen einfach kein platz. was ist zb wenn mal ein 2ter tuner dazu soll? oder doch ne sound- oder grafikkarte?

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  • War noch schnell einkaufen - vielen Dank für deine Hilfe.
    Gut, mehr gestaute Wärme bedeutet ja auch wieder mehr Kühlungsbedarf, mehr Lüfter und mehr Lärm. Das gefällt mir nicht.
    Erweiterungen sind zwar bisher nicht absehbar, aber tatsächlich könnte das ja passieren und dann habe ich sicher wenig Lust mir für hunderte Euros ein neues Gerät zu kaufen, weil ich früher zu sparsam war. ...andererseits, darf ich überhaupt davon ausgehen, dass mich dieses Gerät länger als drei bis 5 Jahre begleiten wird...?
    Die Lebensdauer und die technischen Entwicklungen machen das doch recht unwahrscheinlich, oder?

    Okay. Was sind die entscheidenden Vorteile dieses Boards gegenüber anderen...?

    Und wieso i3...? Ich hatte für den i3 nie was über. Ich habe mich dann immer gleich für den i5 entschieden, sonst hätte ich ja auch nen anderen billigen Prozessor nehmen können. Ich habe dem i3 nie wirklich Leitung zugetraut und das war auch immer mein Eindruck wenn ich ihn in einem Gerät erlebt habe. ^^ Ich glaube nicht, dass ich mich damit anfreunden könnte. Gäbe es außer dem höheren Preis Nachteile, wenn statt dem i3 der i5 verwendet würde?

    Liste also:
    DD Cine S2 V6.5
    SilverStone Milo ML03
    AsRock Z87M-Extreme4
    Ich hätte das dann wie folgt ergänzt:
    http://www.notebooksbilliger.de/pc+hardware/pr…+4x+320ghz+tray
    http://www.notebooksbilliger.de/pc+hardware/so…+v300+120gb+ssd
    http://www.notebooksbilliger.de/pc+hardware/ar…3+pc3+12800+cl9
    + BluRay Player, der in das Gehäuse passt
    (Der muss hier ja nicht speziell sein und dürfte daher auch deutlich weniger teuer sein...)
    + möglichst wenig störender Lüfter
    (Wer hätte es gedacht, auch hier habe ich keine Ahnung...)
    + bereits hier vorhandene HDD
    / keine Grafikkarte
    / sonst nichts
    Aber wovon ich dann noch so wirklich keine Ahnung habe sind die Netzteile.
    Was für ein Netzteil müsste ich, bzw. würdest du, dem Gerät hinzufügen?

    Liebe Grüße, Stefan.

  • schau dir mal die bequiets an. damit machst du eigentlich nichts falsch. 300watt sollten locker ausreichen.

    für einen normalen htpc reicht die leistung eines i3 idr aus. gegen den i5 spricht natürlich nichts!

    Ich hab mit Crucial schlechte Erfahrung gemacht und würde daher eher wieder auf Kingston setzen. Bei der SSD ist, mMn, Samsung zurecht am beliebtesten (hab ich hier auch), wie die Erafhrung da mit Kingston aussieht weiß ich nicht.

    Wie lange dich der HTPC begleitet liegt bei dir. Meiner Erfahrung nach ändern sich die Anforderungen doch öfter als man denkt (merk es gerade selber). Schau dir mal bei Caseking die anderen HTPC Gehäuse an, da gibts noch durchaus schönere zb von lian li ;)

    Das Gehäuse kannst du in 3-5 Jahren ja auch einfach weiter verwenden :)

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  • Von lian li wäre zum Beispiel dieses Modell attraktiv: http://www.lian-li.com/en/dt_portfolio/pc-c37/
    In der Größe ist das ja dem SilverStone Milo ML03 sehr ähnlich, aber doppelt so teurer... andere maßgebliche Unterschiede?
    Würde dann wohl tatsächlich lieber das billigere nehmen.

    Auch die Liste HTPC Gehäuse - Auflistung hab ich mal durchgesehen. Das ändert nicht viel, weil mir viele der Modelle nicht so recht gefallen.

  • Das Silverstone Millo und das LianLi C37 kannst so eigentlich nicht vergleichen, klar, ungefähr die selbe Größe, das war es aber auch schon. LianLi ist was Verarbeitung und Materialen angeht nicht umsonst einer der beliebtesten Hersteller.

    Einfach gesagt "you pay what you get for"

    Aber im Endeffekt ist es wirklich Geschmackssache.

    PS: Ich hab das C37B hier - und ja, es sehr geil!

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  • Das Milo 03 hat eine Plastefront (kein Alu). Warum ein Case wie das ML04 abschliessbar sein muss, ist mir ebenfalls unbegreiflich. Geöffnet sieht es aus wie ein Auto ohne Motorhaube - hässlich. Und was sich die Designer beim ML07 gedacht haben - vollkommen unklar. Aber das ist ja alles Geschmackssache. Fakt scheint allerdings zu sein, dass die Leute bei Silverstone ihre Kreationen scheinbar nicht per Infrarot fernbedienen. Es fehlt generell ein Sichtfenster für den Sensor.

    Zur CPU: Bei mir werkeln Celerons in den HTPC - in einem sogar ein 847 mit 17W TDP. Allerdings verwende ich zur Ausgabe auch eine dedizierte passive Grafikkarte. Da sind selbst prozessorlastige Skins wie Aeon und Ausgabeformate wie h264 in 1080i kein Problem.

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    NAS: unRaid, 3x6TB, 2x12TB | TV-Server: Futro S550 mit Hauppauge QuadHD DVB-C
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  • Also, ich habe mich noch mal mit dem Thema Prozessor und Lüfter beschäftigt und kam dabei nicht umhin festzustellen, dass dieser erwähnte Wert TDP dabei ziemlich wichtig ist, da er Auskunft über die Wärmeentwicklung des Prozessors gibt und damit den nötigen Lüftungsaufwand festlegt.
    Nachdem ich das nun in Erfahrung gebracht hatte habe ich mal nachgeschlagen und den vermutlich entscheidenden Vorteil eines i3 gegenüber eines i5 entdeckt:
    http://www.notebooksbilliger.de/pc+hardware/pr…2x+380ghz+boxed
    -> TDP 54 Watt -> lässt sich leichter auch mit kleinen und leisen Lüftern kühlen
    http://www.notebooksbilliger.de/pc+hardware/pr…+4x+320ghz+tray
    -> TDP 84 Watt -> lässt sich schwer kühlen, braucht deutlich mehr Platz und wird lauter

    Vor dem Hintergrund habe ich noch mal gesucht und festgestellt, dass es auch i5 Modelle gibt die 'Energieoptimiert' sind und in der Modellbezeichnung mit T beschriftet werden - zum Beispiel hier:
    http://www.notebooksbilliger.de/pc+hardware/pr…+4x+190ghz+tray

    Jetzt bleibt natürlich die Frage:
    Hätte ein 'Energieoptimierter' i5 mit 'nur noch' 4 x 1,9 GHz noch relevante Leistungsvorteile gegenüber einem i3 mit 2 x 3,8 GHZ...? Rechnerisch nimmt sich das ja nichts. :D
    Da klingt doch sowas wie nen guter Kompromiss:
    http://www.notebooksbilliger.de/pc+hardware/pr…4x+300ghz+boxed
    -> TDP 65 Watt und S steht sogar für Leistungsoptimiert -> Das würde zum Beispiel mit diesem Lüfter passen:
    http://www.notebooksbilliger.de/noctua+nh+l9i+…78-95779c4769ee
    (zumindest laut den jeweiligen Produktbeschreibungen, bei anderen Kühlern habe ich keine Angaben zur maximalen Kühlleistung in TDP gefunden)
    Ob 23,6 dB(A) allerdings zu laut sind, hab ich auch keine Ahnung. ^^

    Und ob meine Festellungen so überhaupt brauchbar sind... keine Ahnung.

  • Der Vergleich hinkt leider etwas. Man kann eigentlich den i3-4370 (54W TDP) nicht mit dem i5-4460T (35W TDP) vergleichen. Das sind 2 Gewichtsklassen.
    Der i5 mutet dem Kühler knapp 20W weniger Verlustwärme zu - d.h. der Kühler kann kleiner gehalten werden bzw. der von dir ausgewählte Noctua kann mit dem beiligenden "Low-Noise Adapter" und passender Einstellung im Bios fast lautlos agieren um auch unter Last das Temperaturtarget der CPU zu halten.
    Aber auch vom Blickpunkt der Rechenleistung spürt man den um 20W geringeren TDP je nach Anwendung deutlich. Der i5 ist klar ausgedrückt langsamer - sowohl single- als auch multithreaded. (Vergleich)
    Der von dir ausgewählte i5-4590S ist ein guter Kompromiss - der Noctua ist für 65W TDP ausgelegt (dann jedoch ohne "Low-Noise-Adapter"). Zusätzlich hat der i5-4590 im Vergleich zum i5-4460 erweitertes Feature-set.

    Jedoch stelle ich mir die Frage ob du unbedingt einen i5 brauchst?
    Wenn ich mir die - oben beschriebenen - geplanten Einsatzgebiete anschaue reicht doch ein i3 vollkommen aus. Auch vor dem Hintergrund das du evtl. das Thema Gaming aufgreifen möchtest - die Grafikkarte die du auswählen müsstest um bei Verwendung eines i3 in das CPU-limit zu laufen müsste schon arg potent sein. Ich bezweifle sehr, dass man eine solche leistungshungrige Graka mit einem leisen HTPC sinvoll kombinieren kann. Auch wäre dann ein 300W Netzteil zu schwach dimensioniert.

  • Ich habe grad schnell einen Blick auf die von dir verlinkte Seite geworfen.
    Das sieht doch sehr hilfreich aus. Ich werde mir am Abend mal die Zeit nehmen mich mit den dort beschriebenen Prozessoren zu beschäftigen. Schon auf den ersten Blick konnte ich immerhin feststellen, dass es durchaus noch andere leistungsfähige Prozessoren mit geringerer Wärmeentwicklung zu geben scheint.
    Es klingt auf jeden Fall so, als sei eine T-Version grundsätzlich nicht wirklich zu empfehlen, da sie in Ihrer Leistung deutlich beschnitten ist...? Andererseits, wenn der Leistungsnachteil eigentlich nicht relevant wäre und dafür die Wärmeabgabe geringer wäre das ja nur ein Vorteil. Wobei ich auch nicht sicher ob der Betrieb des Lüfters auch ohne Low-Noise-Adapter nicht schon leise genug sein könnte.. ^^

    Auf jeden Fall werde ich mir die verschiedenen Modelle des i3 mal genauer ansehen, denn wie es scheint ist der bei weitem nicht so unbrauchbar wie ich dachte. ... zusammengefasst müsste ich doch nach einem Modell suchen, dass bei möglichst geringer Wärmeerzeugung noch möglichst leistungsfähig bleibt. Gibt es da nicht so eine Art Hit-Liste?

    Bin bis heute Abend / Nacht zur Arbeit - bis später, und danke noch mal. ;)

  • Ich habe einen I3 4360T mit einem Nocuta LH 9 der läuft im xbmc und normal Arbeiten ohne LNA Adapter mit 450 rpm und hält die CPU auf ca 39 Grad nachdem ich jetzt den 40mm Netzteil Lüfter auch gegen einen Nocuta getauscht habe ist das System aus 20cm nicht mehr hörbar. Und das in einem kleinen inwing hframe Mini Gehäuse. Der i3 ist echt super solange man keinen Monster Aufgaben damit machen will für einen HTPC einfach spitze und als t Modell mit 35w Wärme echt super leise zu kühlen.


    Gesendet von iPhone mit Tapatalk

  • Guten Abend / Guten Morgen liebe Nerds!

    Ich habe mir diese Nacht genommen um mir anhand der Listen von Intelprozessoren: (Quelle: Wikipedia)
    i3: http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_I…h_generation.29
    i5: http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_I…h_generation.29
    ...Wissen anzueignen um mir ein Urteil bilden zu können.
    Hiermit lade ich nun meine Prozessorenabhandlung für alle hoch.

    Meine detailierten Ergebnisse im Folgenden:
    Ein Vergleich von Intel Core i3-4360T (low power) und Intel Core i3-4370 (standard power) ergibt den klaren Leistungssieg für den Intel Core i3-4370. Dafür hat er aber auch 54 W TDP, statt nur 35 W TDP.
    Daraus folgt: Entweder viel Wärmeentwicklung, oder deutlich weniger Leistungsfähigkeit.
    (http://www.technikaffe.de/cpu_vergleich-…ore_i3_4370-424)

    Also habe ich noch mal den Kompromiss mit dem i5 geprüft und wollte feststellen ob es dort ein Modell gibt, dass bei weniger Wärmeentwicklung als i3-4370 mehr Leistung als der i3-4360T bietet.
    Und tatsache: Es gibt da sogar zwei Modelle.
    Intel Core i5-4590T (35 W TDP)
    Der Vergleich mit dem i3 4370 zeigt ein ernüchterndes Leistungsprofil des i5, allerdings bei deutlich geringerer TDP von 35:
    (http://www.technikaffe.de/cpu_vergleich-…re_i5_4690t-368)
    Intel Core i5-4690T (45 W TDP)
    Der Vergleich mit dem i3 4370 ergibt deutliche Leistungsvorteile, trotz immernoch geringerer TDP von 45:
    (http://www.technikaffe.de/cpu_vergleich-…re_i5_4690t-368)

    Zusammenfassung:
    1. Der stärkere i3 kann im Vergleich zum i5 nicht bestehen und wird sogar wärmer - wenn wohl auch unmaßgeblich.
    2. Daraus folgt: Der schwächere i3 behält im Vergleich den kühleren Kopf und wäre daher der deutliche Favorit unter den i3.
    3. Sollte sein Potenzial nicht ausreichen obsiegt der i5 für mich grundsätzlich gegenüber dem i3.
    4. Im Vergleich der beiden i5 (habe nur Modelle mit möglichst geringer TDP gewählt - damit bleiben wohl nur die T-Modelle):
    Der wärmere i5-4690T bringt auch deutlich mehr Leistung, als der kältere i5-4590T.
    (http://www.technikaffe.de/cpu_vergleich-…re_i5_4690t-368)
    Aber auch der kältere der beiden i5 ist immernoch deutlich stärker als der 35 W TDP i3 - und das bei auch nur 35 W TDP.
    (http://www.technikaffe.de/cpu_vergleich-…re_i5_4590t-378)

    Meine daraus folgende Rangfolge - besser werdend:
    i3-4370 (54 TDP) -> i3-4360T (35 TDP) -> i5-4690T (45 TDP) -> i5-4590T (35 TDP)

    Oder in Textformat begründet:
    Der i5-4590T (35 TDP) scheint mir das Modell zu sein, dass bei geringster Wärmeentwicklung das beste Leistungspotenzial zu beiten scheint. Wäre bloß die Frage: Wie relevant ist der Wärmeunterschied der beiden i5 von 'nur' 10 W TDP?
    Die zusätzlichen Leistungsvorteile sind ja wohl kaum wirklich nötig?
    Immerhin sind die i5 ja sowieso schon die potentere Variante im Vergleich zum i3, der ja - wie RK85 schreibt - auch schon wunderbar funnktioniert.

    Meinungen?

    Noch mal die Anmerkung:
    Diese Auswahl basiert auf der Annahme, dass Prozessoren mit 65, oder mehr TDP grundsätzlich ausgeschlossen werden können, weil sie:
    a) sich nicht leise, kompakt und für HTPCs sinnvoll kühlen lassen, und / oder
    b) mehr Leistungsbereitschaft bereitstellen als überhaupt für einen HTPC notwendig / sinnvoll ist.

  • Du vergisst einen entscheidenen Punkt: Bei normaler Nutzung von Kodi wird weder ein i3 noch ein i5 unter Vollast laufen. Die Angabe des TDP bezieht sich aber auf Vollast aller Kerne und ist daher bei XBMC/KODI rein theoretisch, da hier eine Auslastung zwischen 3% und vielleicht 20% erreicht wird (je nach Umgebungsperipherie, Nutzung der iGPU usw.). Insofern würde ich mir auch einen "T" sparen, da er keine Vorteile bringt. Ich habe ja bereits geschrieben, dass ich in meinen Systemen Celerons benutze, ein System davon arbeitet mit einem 847 zur vollsten Zufriedenheit. Selbst Systeme mit Atoms (und das ist von der Leistungsfähigkeit wirklich das letzte) laufen, da hier die Hauptlast von der GPU geleistet wird - ja, da hat die GPU einen dickeren Kühlkörper als die CPU, daran muss man sich auch erstmal dran gewöhnen ;) ...

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  • Dabei gehst du dann quasi den Weg genau anders herum als ich gedacht hätte.
    Ich hättte mit nem guten Prozessor geplant und dabei auf die Grafikkarte verzichtet.
    Du machst es scheinbar anders herum.

    In der Tat fänd ich das gewöhnungsbedürftig - weshalb macht das Sinn?

  • weshalb macht das Sinn?

    Weil's einfach Sinn macht, wenn man sich mal auf die eigentliche Aufgabenstellung konzentriert und Betriebssysteme ausserhalb von Windows in Betracht zieht.

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  • Ich hatte ja auch anfangs überlegt Linux zu verwenden - darauf spielst du wohl an?
    Allerdings habe ich ja bereits festgestellt, dass dies für mich ein Problem wäre.
    Meine gesamten bisherigen Systeme basieren auf Windows, sodass ich mir schon relativ sicher sein könnte die nötige Software in Windows erfolgreich konfigurieren zu können. Bei Linux, oder anderen Betriebsystemen hätte ich einfach gesagt überhaupt keine Ahnung.

    Aber greifen wir den Gedanken mal trotzdem auf:
    Es gibt ja vorgefertigte Installationsmedien inklusive XBMC / OpenElec / Kodi / XBMCBuntu (Hab das mal nachgelsen: http://kodi.wiki/view/XBMCbuntu), die wohl auch ich installieren könnte.
    Du verwendest also die Grafikkarten für die zuverlässige und schnelle Bildverarbeitung, wie im Wiki beschrieben.
    Im Wiki unter 'supported Hardware' steht doch aber auch:
    "If your GPU/VPU does not support hardware video decoding then you will require a fast modern processor is required to decode some videos (H.264, VC-1, etc) in 1080p."
    Folgt daraus auch, dass ein moderner Prozessor (i-Serie mit integrierter GPU) ebensogut ohne Grafikkarte funktioniert?
    Dabei ist aber auch eindeutig festzustellen, dass ich dann deutlich weniger in der Lage wäre persönliche Konfigurationen vorzunehmen, oder das System für andere Zwecke selbst nachzurüsten - einfach weil ich noch weniger Ahnung hätte wie, als mit Windows. Bleibt außerdem das Problem: Wie müsste die TV Karte eingerichtet werden... wie müsste der Backend-Server eingerichtet werden, etc...

    Für mich war immer der Prozessor das Herz eines Computers und die Garfikkarte ein zusätlicher Helfer bei besonderen Anforderungen, sprich Spielen. Ich habe mich inzwischen daran gewöhnt, dass man wenig anspruchsvolle Spiele inzwischen auch ohne Grafikkarte spielen kann (das ist auch auf meinem Desktop so - habe aktuell nur im Laptop ne Grafikkarte und quasi kein aktuelles Spiel). Dass nun auch Grafikkarten als Hauptrecheneinheit in einem Rechner mit ansonsten schmal dimensionierten PC funktionieren sollen ist für mich neu, und irgendwie komisch.

  • Dass nun auch Grafikkarten als Hauptrecheneinheit in einem Rechner mit ansonsten schmal dimensionierten PC funktionieren sollen ist für mich neu

    Gewöhn' dich dran, in puncto Bildbearbeitung ist eine GPU dank hunderter Kerne und auf Bildbe- und verarbeitung spezialisierter Firmware (und der dazu passenden API) um ein Vielfaches leistungsfähiger als eine CPU. Neu ist es auch nicht - gibt's schon paar Jahre.

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    Einmal editiert, zuletzt von PvD (22. Februar 2015 um 02:04)

  • Ich habe ein wenig weiter geplant und mir in diesem Zusammenhang Gedanken über den Bedarf weiterer Steckplätze für zusätzliche Komponenten gemacht.
    Folgendes ist festzuhalten:
    1) Tuner:
    Sollte eine Tunererweiterung stattfinden, könnte die dank DD Cine S2 ohne zusätzlichen Platzbedarf, oder weiter Slots realisiert werden, da die Karte ja erweiterbar ist.
    2) Soundkarte:
    So wie die Geräte bei mir aufgestellt werden, wird der HTPC über HDMI mit dem TV verbunden, was ja dann auch als digitaler Tonausgang dient. Im Test mit der 5.1 Sorround Sound Anlage eines Freundes, die das über HDMI an den Fernseher (der Fernseher hat dann zur Anlage passende Ausgänge: Chinch) gesendete Signal verwendet wird dabei ein absolut überzeugender Ton erzeugt. Daher vermute ich, dass meine Annahme richtig ist, dass die Tonausgabe über HDMI grundsätzlich mit einer 5.1 Sorround Anlage kompatibel ist? Natürlich unter der Bedingung, dass an den HDMI Ausgang ein Gerät angeschlossen wird, dass in der Lage ist das Tonsignal ohne Einschränkungen oder Verluste durch passende Anschlüsse an eine solche Soundanlage zu übertragen?
    Entweder benötigt man also, wie bei mir vorhanden ein TV Gerät, dass Tonsignale des HDMI Eingangs über passende Audioausgänge weitergibt, oder, wenn das am TV Gerät nicht möglich ist einen passenden "Audio Extractor", der das Audiosignal auf einen zur Anlage passenden Anschluss ausgibt. Zum Beispiel sowas:
    https://www.deluxecable.de/audio-video-ge…link/a-6518761/
    Oder wenn die Anschlussvielfalt besser sein soll (was ja vermutlich Sinn macht) ein teureres Modell:
    https://www.deluxecable.de/audio-video-ge…ctor/a-6518995/
    Fazit:
    Wenn also das verwendete Mainboard nicht sowieso schon über passende Anschlüsse für eine 5.1 Anlage verfügen sollte, ist es per HDMI auf jeden Fall möglich ein 5.1 System als Ausgabegerät zu nutzen, sodass eine zusätzliche Soundkarte nur dann wirklich notwendig ist, wenn der bereits vorhandene Onboardsound qualitativ nicht ausreichend ist. Liege ich da richtig?
    Oder gibt es auch Mainboards deren vorhandener Sound dazu, auch über HDMI, grundsätzlich nicht geeignet ist?

  • Nimm' ein Mainboard, welches zusätzlich einen SP/DIF-Ausgang hat - je nach Erfordernis entweder als Coax und/oder TOSLink. Analoge Ausgänge haben ohnehin alle Boards. Damit sparst Du dir die Konverter/Extraktoren... Was bei Deinem Freund an Sound aus den Cinchbuchsen des TV kommt, kann auch nur max. Stereo sein und wird je nach Einstellung des Audioverstärkers/-receivers evtl. noch hochgemixt.

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