Selbstbau-Server/NAS - Abschließende Fragen und Gedanken

  • Hi,

    zuerst kurz der Hintergrund. Ich habe mit einem 2-bay Synology NAS angefangen und habe aktuell ein 4-bay des selben Herstellers. Ist für meine Daten aber zu klein geworden. Außerdem habe ich in letzter Zeit versucht einige zusätzliche Aufgaben an das NAS abzuschieben und ne Menge Software auf dem System zu kompilieren. Leider stößt man durch die ARM-Architektur und die geringe Power des Prozessors schnell an die Grenzen. Da lag die Entscheidung den neuen Server selber zusammen zu bauen sehr nahe.

    Ziel ist es einen preiswerten und energiesparenden Server zusammen zu stellen der dennoch ein paar Performance-Reserven für gelegentliche "Spielereien" bietet.

    Die gesetzten Aufgaben des Servers:

    • Software-RAID5 Fileserver
    • NFS
    • FTP
    • MySQL
    • Squeezebox Server
    • SABnzbd


    Die geplante Hardware:


    Geplante Erweiterung nach 1-2 Jahren:


    Betriebssystem:
    Da ich schon ne Weile mit Ubuntu unterwegs bin, wollte ich zuerst einen Ubuntu Server aufsetzen und zum besseren Administrieren sowas wie Zentyal oben drauf packen. Allerdings ist mir dessen Funktionsumfang für meine Zwecke etwas zu umfangreich. Ich hätte lieber ne schlanke Lösung mit Webinterface auf Ubuntu oder Debian Basis, daher:

    Da es bei mir an Kenntnissen in Bezug auf Server und Hardware mangelt, hätte ich noch ein paar abschließende Fragen.

    • Passt die Hardware zu den Aufgaben des Servers?
    • Wie stark lastet ein Software-RAID5 oder 6 mit maximal 8 HDD's zusammen mit den anderen Aufgaben den Celeron-Ivy Prozessor aus? Wieviel Leistung bleibt für "besondere" Aufgaben übrig?
    • In der ersten Ausbaustufe reichen die SATA Anschlüsse des Mainbords aus. Kann ich bei der Erweiterung des RAID um zusätzliche 4 Platten einen einfachen SATA-Controler (z.B. HighPoint Rocket 640L, PCIe 2.0 x4) benutzen? Oder ist eine Mischung aus Mainbord- und Controller-SATA-Anschlüssen problematisch (Sicherheit, Performance)? Und ich sollte alle RAID-HDD's an einen Controller anschließen (z.B. Adaptec ASA-6805H, PCIe 2.0 x4 oder HighPoint RocketRAID 2320, PCIe x4)?

    Ich würde mich freuen, wenn mir ein paar von den Experten, die hier unterwegs sind, bei meinen Fragen helfen könnten. Möchte nach tagelangen recherchieren, informieren und konfigurieren nun endlich bestellen, zusammenbauen und installieren.

    Vielen Dank für eure Hilfe!
    kalle

  • Geplante Erweiterung nach 1-2 Jahren:
    1 x HighPoint Rocket 640L, PCIe 2.0 x4
    4 x Seagate NAS HDD 3TB, SATA 6Gb/s (alternativ: 4 x Seagate NAS HDD 4TB)

    Mach dir über die Details dann in 1-2 Jahren sorgen. Es wird bis dahin bestimmt noch so viel neues auf dem Hardwaremarkt erscheinen, dass eine Detailplanung zum jetzigen Zeitpunkt recht sinnfrei ist. Nächstes Jahr sollen z.B. Helium gefüllte 5TB Festplatten auf den Markt kommen. Zudem soll auch spätestens 2015 SATA3.1 erscheinen.

    Ziel ist es einen preiswerten und energiesparenden Server zusammen zu stellen der dennoch ein paar Performance-Reserven für gelegentliche "Spielereien" bietet.
    1 x Intel Celeron Dual-Core G1610, 2x 2.60GHz, boxed

    Naja als zu viel Luft nach oben hast du bei der CPU nicht. Je nach dem wie viel CPU Power du wirklich brauchst solltest du auch mal nach i3 oder gar i5 schauen. Wie Rechenaufwändig deine Anwendungen genau sind musst du aber selbst wissen. Für einen reinen Datenserver reicht die Celeron dicke. Würde aber derzeit wohl eher eine Haswell Pentium nehmen, Z.B. Intel Pentium G3220.

    Wie stark lastet ein Software-RAID5 oder 6 mit maximal 8 HDD's zusammen mit den anderen Aufgaben den Celeron-Ivy Prozessor aus? Wieviel Leistung bleibt für "besondere" Aufgaben übrig?

    Solange du keine Verschlüsselung verwendest wird es die CPU nicht weiter belasten. Wenn du verschlüsseln willst solltest du generell besser eine CPU mit AES nehmen, das gibt es bei Intel Haswell erst ab einer i3 CPU.

    In der ersten Ausbaustufe reichen die SATA Anschlüsse des Mainbords aus. Kann ich bei der Erweiterung des RAID um zusätzliche 4 Platten einen einfachen SATA-Controler (z.B. HighPoint Rocket 640L, PCIe 2.0 x4) benutzen? Oder ist eine Mischung aus Mainbord- und Controller-SATA-Anschlüssen problematisch (Sicherheit, Performance)? Und ich sollte alle RAID-HDD's an einen Controller anschließen (z.B. Adaptec ASA-6805H, PCIe 2.0 x4 oder HighPoint RocketRAID 2320, PCIe x4)?

    Von RAID erweitern halte ich generell nicht viel. Ist einfach viel zu Fehleranfällig ... Mischen zwischen OnBoard und RAIDController geht glaube ich gar nicht. Aber selbst wenn würde ich NIE machen.
    Ich selbst würde bei mehr als 6 Festplatten auch immer RAID6 statt RAID5 verwenden, siehe RAID5 vs. RAID6 Wenn du so oder so Linux verwendest kannst du statt RAID auch ZFS verwenden, siehe dazu http://www.hardwareluxx.de/community/f101…sch-570052.html

    Lese zum Thema NAS am besten mal das hier: http://myxbmc.bplaced.net/blog/?p=80

    Amazon Fire TV 4k | KODI 17.X
    HTPC: ASUS F2A85-M LE | A6-5400K | 4GB DDR3-1866 | 128GB SSD | Windows 10 64 bit | KODI 17.X
    AVR: Onkyo TX-NR509 5.1 + Teufel Consono 35
    TV: Samsung UE55ES6300 55"
    FB: Harmony 785

    Wo finde ich das xbmc.log File?

    Wer einen Rechtschreibfehler findet darf ihn behalten !

  • keibertz: Danke für deine Antwort.


    Mach dir über die Details dann in 1-2 Jahren sorgen. Es wird bis dahin bestimmt noch so viel neues auf dem Hardwaremarkt erscheinen, dass eine Detailplanung zum jetzigen Zeitpunkt recht sinnfrei ist. Nächstes Jahr sollen z.B. Helium gefüllte 5TB Festplatten auf den Markt kommen. Zudem soll auch spätestens 2015 SATA3.1 erscheinen.


    Kommt Zeit, kommt Rat. Da hast du wohl Recht.


    Naja als zu viel Luft nach oben hast du bei der CPU nicht. Je nach dem wie viel CPU Power du wirklich brauchst solltest du auch mal nach i3 oder gar i5 schauen. Wie Rechenaufwändig deine Anwendungen genau sind musst du aber selbst wissen. Für einen reinen Datenserver reicht die Celeron dicke. Würde aber derzeit wohl eher eine Haswell Pentium nehmen, Z.B. Intel Pentium G3220.
    ...
    Solange du keine Verschlüsselung verwendest wird es die CPU nicht weiter belasten. Wenn du verschlüsseln willst solltest du generell besser eine CPU mit AES nehmen, das gibt es bei Intel Haswell erst ab einer i3 CPU.


    Tja, wie viel Power ich genau brauchen werde wüsste ich auch gern. Kann aber nur vermuten. Vielleicht sollte ich aber etwas mehr Spielraum einplanen - wobei mit die i3's zu teuer sind - also Pentium. Aber statt auf die Haswell G3220 (und ein anders Board) würde ich doch lieber auf die Ivy G2120 mit dem besseren Speicher-Controller (und besseren Speicher) setzen. Wahrscheinlich ist es Jacke wie Hose.


    Von RAID erweitern halte ich generell nicht viel. Ist einfach viel zu Fehleranfällig ... Mischen zwischen OnBoard und RAIDController geht glaube ich gar nicht. Aber selbst wenn würde ich NIE machen.
    Ich selbst würde bei mehr als 6 Festplatten auch immer RAID6 statt RAID5 verwenden, siehe RAID5 vs. RAID6 Wenn du so oder so Linux verwendest kannst du statt RAID auch ZFS verwenden, siehe dazu http://www.hardwareluxx.de/community/f10…sch-570052.html


    Ein separater Controller bzw. das Erweitern des RAID hat sich ja erledigt - es bleibt vorerst bei 4 Platten im RAID5. Wenn es in einem Jahre knapp wird, schau ich weiter. Eine Option wäre dann z.B. einfach einen zweiten RAID5 Verbund aus vier HDD's über einen Controller hinzu zu fügen.

    ZFS ließt sich sehr interessant, allerdings scheue ich die Auseinandersetzung mit Solaris oder FreeBSD. Und eine richtige Integration in Linux wird wohl noch dauern, wenn sie denn überhaupt kommt. (Lizenzprobleme)

    Auf Linuxseite gibts da aber btrfs, was ähnlich ist und seit dem Kernel 3.9 sogar RAID 5 und 6 unterstützt. Ist aber doch sehr neu und eine geeignetes Server-Paket mit Webinterface für mein NAS wird es so schnell nicht geben. OpenMediaVault wird angeblich ab der Version 0.6 auf Debian Wheezy aufbauen - und dann auch btrfs unterstützen. Das RAID5 durch btrfs aufzubauen ist dann der nächste Schritt (Debian Jessie enhält den 3.9er).

    Also bleib ich beim standart Linux-Software RAID und OMV.

    Aber mit angepasster Hardware:


    Damit müsste ich doch auf der sicheren Seite sein. Oder?
    Noch weitere Tipps oder Kritiken?

    Bin mir zum Beispiel mit dem Netzteil nicht ganz sicher. Sollte schon den Anlaufstrom von 9 Platten liefern können aber trotzdem im Normalbetrieb so effizient wie möglich sein. Alternativ könnte ich mir auch das hier vorstellen: be quiet! Straight Power E9-CM 480W ATX 2.31. Habe irgendwo gelesen das das Sea Sonic G-450 gern mal etwas laut wird.

    Nochmals Danke.
    kalle

  • Also preiswert, Stromsparend und auch noch Performance Reserven unter einen Hut zu bekommen wird nicht funktionieren.
    Wenn du bereit bis ein paar Doller in die Hand zu nehmen für das OS kann ich dir "unraid" empfehlen. Ist eigentlich nur ein NAS System, aber
    bei mir läuft auf dem Server auch noch
    Sabnzb+
    Logitech Media Server
    Sick Beard
    Tvheadend (inc. OSC.., cam..)
    Dropbox
    CrashPlan
    AirVideo

    ftp und nfs ist auch kein Problem.

    Der Vorteil ist das die Files physisch immer auf einer Platte liegen.
    D.h. du kannst also jede Platte an einen anderen Computer hängen und darauf zugreifen.
    Weiterhin können die Platen von der Größe und dem Typ wild gemischt sein...nur die parity Platte muss gleich der grössten Datenplatte sein. Durch diese parity Platte kann EINE Platte ausfallen ohne Datenverlust.
    Wenn du mehr Platz brauchst, einfach eine neue Platte reinstopfen oder eine kleine durch eine grössere Tauschen :thumbup:
    (Zur Zeit 17 Daten[zwischen 1 und 3 TB] + Parity + Cache)
    Das Raid um eine Platte erweitern dauert für 3TB bei mir ca. 8h.

    Achja, beim abspielen wird natürlich auch nur auf die HD zugegriffen wo das File liegt. Die anderen gehen nach einer einstellbaren Zeit in den Schlaf Modus (Bei WD RED ca. 0.6 Watt)

    Nachteil: Der Schreibzugriff ist langsam. Kann man aber durch den Einsatz einer Cache Platte umgehen.
    und der erste Zugriff dauert einige Sekunden da erst die benötigten Platten auf geweckt werden müssen.


    Zum Anlaufstrom: Rechne mit ca 2A für normale Platten auf der 12V Leitung. D.h. du brauchst ca. 18A beim Einschalten.
    Du solltest darauf achten das diese 18A auch auf der benutzten Stromschiene zur Verfügung gestellt werden.
    D.h. es nutzt dir kein Netzteil das 20A auf der 12V Leitung hat, diese aber auf zwei Schienen verteilt, wobei eine exclusiv für das Board oder die GK benutz wird.....alle Klarheiten beseitigt?

    Der Klügere gibt nach, darum regieren Poliker

    Einmal editiert, zuletzt von beamer (30. September 2013 um 17:40)

  • Also preiswert, Stromsparend und auch noch Performance Reserven unter einen Hut zu bekommen wird nicht funktionieren.


    Alles auf einmal wird nicht funktionieren, klar. Ich versuche aber irgendwie ein optimales Gleichgewicht für genau meinen Zweck zu finden - habe aber bei meiner aktuellen Hardware-Auswahl ein gutes Gefühl. Vielleicht ist die Performance etwas zu hoch - aber besser so, als das es am Ende an Power fehlt.

    Wenn du bereit bis ein paar Doller in die Hand zu nehmen für das OS kann ich dir "unraid" empfehlen. ...


    Habe ich mir mal fix angeschaut. In Bezug auf Erweiterbarkeit und Flexibilität sicherlich ein guter Ansatz. Wenn ich später auf 8 Platten gehen sollte, wäre mir nur eine Paritäts-Platte allerdings zu unsicher. Dazu kommt noch die Slackware-Basis, von Ubuntu kommend, wäre Debian noch OK, aber dieser Sprung wäre mir dann doch zu "gewagt". Und als mehrjähriger Linux-Nutzer tu ich mich mit 88 Euro für die pro-Variante tatsächlich etwas schwer. Aber Danke für den Tipp - kannte ich noch nicht.

    Zum Anlaufstrom: Rechne mit ca 2A für normale Platten auf der 12V Leitung. D.h. du brauchst ca. 18A beim Einschalten. Du solltest darauf achten das diese 18A auch auf der benutzten Stromschiene zur Verfügung gestellt werden. D.h. es nutzt dir kein Netzteil das 20A auf der 12V Leitung hat, diese aber auf zwei Schienen verteilt, wobei eine exclusiv für das Board oder die GK benutz wird.....alle Klarheiten beseitigt?


    War mir eh etwas unsicher mit dem Sea Sonic, werde einfach das 'be quiet! Straight Power E9-CM 480W' nehmen. Das hat drei 12V Leitungen für Laufwerke mit jeweils 18A. Das heißt dann wohl maximal 12 HDD's - alles unklar! Danke.

    Also:


    kalle

  • "Ich" würde lieber eines nehmen das nur eine 12V Schiene hat.
    Z.b. bei deiner Wahl: Kannst du erkennen wo diese drei Schienen liegen? Eine Für das MB, eine für PCI1 und PCI2 und eine für die drives.....wahrscheinlich aber nicht sicher.
    Und die PCI Stromanschlüsse brauchst du im Server nicht.

    Schau dir mal die Super Flower Golden Green PRO Netzteile an. Haben auch 80+ gold und das 450W Netzteil liefert 37A.
    Ich habe im Server ein 600W Super Flower Golden Green 80+ Gold Modula und bin damit sehr zufrieden.

    btw. Ich bin ein Windows Kind und komme trotzdem mit dem Linux Server gut zurecht, da solltest Du doch auch kein Problem mit der Slackware haben. :D

    Der Klügere gibt nach, darum regieren Poliker

  • Wenn ich später auf 8 Platten gehen sollte, wäre mir nur eine Paritäts-Platte allerdings zu unsicher


    Jain.....es gibt Diskussionen um eine zweite, ob das aber jemals kommt steht in den Sternen.

    Ich sehe das ganze etwas pragmatisch. Auf dem NAS liegen Filme, Bilder, Music, Software und Backups.
    Von den Bildern mache ich 2-3 mal im Jahr ein Backup auf ein externes Device....und der Rest...nun ja sollte da etwas weg sein ist das zwar ärgerlich aber kein Beinbruch.
    Kann man alles wieder besorgen.
    Bedenke wenn eine Daten und die Parity Platte gleichzeitig den Geist aufgeben, das du "nur" die Daten der einen Platte verlierst.
    Wenn zwei Datenplatten sterben, halt die Daten auf den beiden Platten. Bei ca. 2 defekten Platten im Jahr nicht unwahrscheinlich aber tragbar.

    Der Klügere gibt nach, darum regieren Poliker

  • Ja, jetzt hab ich's!

    Habe lange nach der Belegung der vier 12V Schienen beim 'be quiet! Straight Power E9-CM 480W' gesucht, keine Infos auf der Homepage. Aber im Handbuch bin ich fündig geworden. 4 x 18A - alle zusammen 38A; 12V1: SATA, HDD, FDD, 24-pin; 12V2: CPU (P8 connector, P4 connector); 12V3: PCI-E1; 12V4: PCI-E2. Also noch etwas schlimmer wie du vermutet hast, alle Laufwerke und das Mainboard teilen sich eine 12V/18A Schiene und die zwei PCIe Schienen bleiben unbenuzt.
    Das 'be quiet!' ist damit raus!

    Habe auch mal nach Angaben zum 'Sea Sonic G-Series G-450 450W ATX 2.3' gesucht. auf der Homepage findet man weder Single- noch Multi-Rail, nur 12V - 37A. In einem Testbericht stand dann was von einer internen Aufteilung auf zwei Schienen: 1. Schiene CPU + 1x PCIe; 2. Schiene der Rest. Also eine ähnliche Situation: 18,5A für alle Laufwerke, das Mainboard und eine PCIe.
    Das 'Sea Sonic' wäre dann wohl auch raus.

    Deine Empfehlung macht nach einigem Lesen im Netz wirklich einen guten Eindruck. Hätte gern ein Netzteil mit Kabelmanagement, aber bei dem 600W Teil ist mir Leistung und Preis zu hoch. Das 450er sollte mir von der Leistung und den Anschlüssen genügen - und mit 37A auf der 12V-Single-Rail bleibt ein mehr als ausreichender Puffer nach oben.
    Danke für den Tip!

    Netzteil:

    kalle

  • Wieso eig. Ivy und kein Haswell, das habe ich bis jetzt noch nicht verstanden.

    Zitat

    Aber statt auf die Haswell G3220 (und ein anders Board) würde ich doch lieber auf die Ivy G2120 mit dem besseren Speicher-Controller (und besseren Speicher) setzen.


    Wieso besseren Controller?!

    Die SSD ist nix, nimm lieber eine mit Marvell Controller oder Samsung.

    Die 500er Download würde ich weglassen und auf die anderen HDDs mit draufpacken.

    Seagate Platten finde ich persönlich nicht so toll, aber musst du selber wissen.

    Beim NT würde ich bei deinem Seasonic bleiben, ich denke nicht dass du mit den vielen Platten
    ein Netzteil raus hören wirst.
    http://geizhals.de/?cmp=830678&cmp=596382

    Zitat

    ZFS ließt sich sehr interessant, allerdings scheue ich die Auseinandersetzung mit Solaris oder FreeBSD. Und eine richtige Integration in Linux wird wohl noch dauern,
    wenn sie denn überhaupt kommt. (Lizenzprobleme)

    Hier liest sich das nicht so schlecht:
    http://wiki.ubuntuusers.de/Baustelle/ZFS_on_Linux

    Zitat

    Erlaubt ist aber das Einbinden eines selbst kompilierten Kernel-Moduls, was unter Ubuntu über ein PPA sehr einfach zu bewerkstelligen ist.

  • Prozessor:
    Habe mir mal die Performance/Auslastung eines vorhandenen Athlon II X2 angeschaut und dessen Eckdaten mit denen der Celerons und Pentiums verglichen. Bin zu dem Schluss gekommen das mir der kleine Celeron G1610 völlig ausreicht.


    Meine Aussage bezog sich darauf das, laut Wikipedia-Intel-Prozessor-Liste, der Pentium G2120 (Ivy) mit 1600MHz und der Pentium G3220 (Haswell) nur mit 1333MHz Speicher umgehen kann. Ist aber egal - der Celeron wirds.

    Die SSD ist nix, nimm lieber eine mit Marvell Controller oder Samsung.


    Aha. Gibt es ja nicht so viele mit dem Marvell, daher habe ich mir mal ne Samsung rausgesucht. Ist die denn besser(schneller)?

    Die 500er Download würde ich weglassen und auf die anderen HDDs mit draufpacken.


    Habe eine etwas größere SSD gewählt - werde ne Download-Partition einrichten und wenn alles fertig entpackt ist wird es aufs RAID verschoben. Diese Belastung müsste eine moderne SSD ja weg stecken können, oder?

    Beim NT würde ich bei deinem Seasonic bleiben, ich denke nicht dass du mit den vielen Platten ein Netzteil raus hören wirst.


    Mir geht es da eher um die Belastung durch den Anlaufstrom der 8 Platten. Da bin ich mir bei dem Super Flower, mit einer 12V Schiene, einfach sicherer.

    Hier liest sich das nicht so schlecht:
    http://wiki.ubuntuusers.de/Baustelle/ZFS_on_Linux


    Klingt wirklich recht zuversichtlich. Am liebsten hätte ich halt eine Lösung mit Webinterface auf Ubuntu oder Debian Basis. Habe einiges über ZFS unter Open Media Vault gefunden - vielleicht probiere ich diese Kombination mal aus und schau wie es läuft.

    Danke für die Tipps.
    kalle

  • Zitat

    Bin zu dem Schluss gekommen das mir der kleine Celeron G1610 völlig ausreicht.


    Welchen Vorteil siehst du beim Ivy? 15 eur ersparniss? Dafür hat man so wie es aussieht ca 10 W mehrverbrauch mit Ivy.

    Zitat

    Meine Aussage bezog sich darauf das, laut Wikipedia-Intel-Prozessor-Liste, der Pentium G2120 (Ivy) mit 1600MHz und der Pentium G3220 (Haswell) nur mit 1333MHz Speicher umgehen kann.

    Diesen Unterschied wird man bei einem NAS denke ich nicht merken.
    Das ist eig. nur bei extremer Nutzung der GPU zu spüren.

    Zitat

    Aha. Gibt es ja nicht so viele mit dem Marvell, daher habe ich mir mal ne Samsung rausgesucht. Ist die denn besser(schneller)?


    Es gibt auch einige mit Marvell:
    http://geizhals.de/?cmp=890677&cm…0678&cmp=890675
    Aber die Evo ist auch ok.

    Zitat

    Diese Belastung müsste eine moderne SSD ja weg stecken können, oder?


    Sollte kein Problem darstellen.

    Zitat

    Mir geht es da eher um die Belastung durch den Anlaufstrom der 8 Platten. Da bin ich mir bei dem Super Flower, mit einer 12V Schiene, einfach sicherer.


    2A x 8 Platten sind 16A, bleiben noch 14 für das Gesamtsystem, sollte doch denke ich reichen.
    Seasonic - http://geizhals.de/?cmp=830678&cmp=596382

    Zitat

    +12V: 30A

  • Prozessor:

    Welchen Vorteil siehst du beim Ivy? 15 eur ersparniss? Dafür hat man so wie es aussieht ca 10 W mehrverbrauch mit Ivy.


    Gibt drei Größen die mich interessieren: Performance, Preis, Verbrauch. Die Performance des Celeron G1610 ist wahrscheinlich größer als ich benötigen werde - passt also. Der Preis ist mit 35.- Euro auch top. Und glaubst du der Pentium G3220, was ja momentan der kleinste Haswell ist, hat einen geringeren Verbrauch als der Celeron? Man liest ja überall das die 55W TDP des Celeron von Intel mehr als großzügig angegeben sind.

    SSD:
    Werde eine von denen nehmen:
    http://geizhals.de/?cmp=890677&cmp=946725&cmp=977934

    Netzteil:

    2A x 8 Platten sind 16A, bleiben noch 14 für das Gesamtsystem, sollte doch denke ich reichen.
    Seasonic - http://geizhals.de/?cmp=830678&cmp=596382


    Ich zitier mich mal selber:

    Habe auch mal nach Angaben zum 'Sea Sonic G-Series G-450 450W ATX 2.3' gesucht. auf der Homepage findet man weder Single- noch Multi-Rail, nur 12V - 37A. In einem Testbericht stand dann was von einer internen Aufteilung auf zwei Schienen: 1. Schiene CPU + 1x PCIe; 2. Schiene der Rest. Also eine ähnliche Situation: 18,5A für alle Laufwerke, das Mainboard und eine PCIe.


    Würde wahrscheinlich auch gerade so reichen - da ich aber nichts riskieren will bleib ich bei dem Super Flower-Power Supply.

    kalle

  • +1 für Samsung SSD 840 Evo Series 120GB.

    Gibt drei Größen die mich interessieren: Performance, Preis, Verbrauch. Die Performance des Celeron G1610 ist wahrscheinlich größer als ich benötigen werde - passt also. Der Preis ist mit 35.- Euro auch top. Und glaubst du der Pentium G3220, was ja momentan der kleinste Haswell ist, hat einen geringeren Verbrauch als der Celeron? Man liest ja überall das die 55W TDP des Celeron von Intel mehr als großzügig angegeben sind.

    Angeblich sollen die Haswell CPUs extrem verbessert worden sein was den Stromverbrauch angeht. Wobei ich jüngst irgendwo gelesen habe, dass dies nicht mit allen Netzteilen auch genutzt werden kann. Solltest du dich auf jeden Fall nochmal schlau machen. Ich zumindest würde heute sicher keine veraltete IvyBridge CPU mehr kaufen.

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    Wo finde ich das xbmc.log File?

    Wer einen Rechtschreibfehler findet darf ihn behalten !

  • Zitat

    Gibt drei Größen die mich interessieren: Performance, Preis, Verbrauch. Die Performance des Celeron G1610 ist wahrscheinlich größer als ich benötigen werde - passt also. Der Preis ist mit 35.- Euro auch top. Und glaubst du der Pentium G3220, was ja momentan der kleinste Haswell ist, hat einen geringeren Verbrauch als der Celeron? Man liest ja überall das die 55W TDP des Celeron von Intel mehr als großzügig angegeben sind.


    Performance kann man nie genug haben, vor allem nicht für diesen geringen Mehrpreis.
    Der Idle Verbrauch bei Intel hängt nicht von i7 oder Celeron ab, sondern von der Architektur.
    Ob i7 oder i3, der Unterschied ist da auf selber Plattform im idle relativ klein.
    Der Unterschied vom IB i3 zum HSW i3 ist aber ca 10W weniger beim HSW.

    Die TDP sagt nur was über die maximalverbrauch einer CPU, im normalbetrieb wird diese ja meistens selten erreicht.

  • Männer, ich bin verwirrt!
    Sorry.

    Soll heißen, der Ivy-Celeron (G1610) auf einem einfachen B75-Mainboard verbraucht für typische Fileserver-Aufgaben (HD-Video Streaming über NFS, parallel ein wenig Usenet-Download) mehr Strom als der Haswell-Pentium (G3220) auf einem einfachen B85-Board???

    Ehrlich?

  • Soll heißen, der Ivy-Celeron (G1610) auf einem einfachen B75-Mainboard verbraucht für typische Fileserver-Aufgaben (HD-Video Streaming über NFS, parallel ein wenig Usenet-Download) mehr Strom als der Haswell-Pentium (G3220) auf einem einfachen B85-Board???

    Ehrlich?


    habe es selbst nicht getestet aber soll angeblich so sein JA. Aber das Netzteil muss soweit ich weiß auch bestimmte Haswell Sachen unterstützen. Aber so 100% ins Detail habe ich mich da auch noch nicht eingelesen.

    Haswell Verbesserungen sollen vor allem die GPU und der Stromverbrauch sein. Die eigentliche CPU hat sich angeblich im Vergleich zu IvyBridge kaum verändert.

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    Wo finde ich das xbmc.log File?

    Wer einen Rechtschreibfehler findet darf ihn behalten !

  • Na gut. Ich investiere etwas mehr und werde mit etwas geringerem Stromverbrauch belohnt.


    Sieht doch gut aus, oder?
    Wäre dann der stärkste Rechner hier im Haus!?!?. (Abgesehen von der Grafikleistung.)

    Bei den Problemen mancher Netzteile mit den Haswell-Prozessoren geht es um die Haswell C6/C7 Low-Power States. Der Prozessor nimmt dann so wenig Leistung auf (angeblich um die 0,05 Ampere) das sich manche Netzteile abschalten (ATX sieht wohl um die 0,5A vor) oder der Computer abstürzt. Quelle
    Auf einer englischen Super Flower Website habe ich eine Pressemeldung gefunden das deren Netzteile damit klar kommen. Habe aber, ganz naiv, zu Sicherheit eine Mail an die deutsche Firma geschickt - mal sehen.

    Danke für eure Hilfe.
    kalle

  • Mainboard:
    Habe mal etwas gegoogelt und bin auf diesen umfangreichen Vergleich gestoßen: 33 Haswell motherboard group test
    Leider sind sehr viele teure Z87 Boards dabei und nur wenig Günstige. Unter anderem taucht da auch das sehr sparsame MSI B85M-P33 auf - nur leider hat das nur 4 SATA Anschlüsse. Und da ich aus Platzgründen ein eher kleines Gehäuse nutzen werde, muss ich auf die Größe des Mainboards achten (vor allem die Tiefe). Gestolpert bin ich über das ASUS H87M-E - bei den Verbrauchstest immer mit vorn dabei, relativ kompakte Abmessungen, eine völlig ausreichende Ausstattung und einen, sagen wir mal, tolerierbaren Preis.


    Spricht was gegen das Teil?
    "UV" heißt doch Undervolting, oder? Das Asus hat ein recht umfangreiches BIOS, da sollte das also funktionieren. Wenn ich es überhaupt nutzen sollte.

    RAM würde ich 1600er nehmen, sollte preislich recht ähnlich sein.


    Ich dachte der Pentium G3220 unterstützt nur 1333er RAM? Was bringt denn der 1600er für Vorteile?

    kalle

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