PROXMOX Was ist der Weg? Angefixt und lost..

  • Der Mandalorian hatte es im Film einfacher

    Helm auf und "this is the way"..

    Ich bin immer noch dabei, mich mühsam als in den letzten Jahren faul gewordener Windows Klickibunti Rentner in proxmox einzuarbeiten.
    Bisher war Stromsparen kein Thema, weil Hobby und mit HDDs und zig Rechnern und Androidboxen rumasen war auch kein Problem.

    Nun soll es ein PROXMOX werden, als eierlegende Wollmilchsau, wo aber auch Stück für Stück dokumentiert die Daten abgelegt werden sollen, die noch gebraucht werden.

    Hab Proxmox wegen Änderungen an der Hardware, zum Üben und wegen Bedienungsfehlern schon mehrfach installiert.

    Stand ist: möchte die alte QNAP Kiste abschalten, den alten buffalo LSL ablösen, ebenso die verschiedenen Pis mit Unifi Controller, Pi Hole, etc., die Kisten mit TVHeadend Servern, Emby, dIe OMV und Xpenology Eigenbau NAS Server und was sonst noch im Haus an IT Technik so kreucht und fleucht.
    Und die alten ACER H341 Datengräber ablösen als Winteraufgabe.

    Ausserdem sollen die unzähligen WLAN Schalter und smarte Lampen irgendwann nicht mehr nach China funken.
    also Io Broker ? installieren. Ach ja. VPN wäre auch nett.

    Hab ein MSI Z 87 GAMING Mainboard ins große Kandalf Gehäuse gepackt, darauf ein sparsamer 8 x Intel(R) Xeon(R) CPU E3-1268L v3 @ 2.30GHz
    32 GB Corsair DDR3 RAM. Zusätzliche Intelchip basierte PCIE Karte mit 2 GB LAN Ports.
    Eine 18 TB Toshiba HDD, eine 2 TB SSD, eine 1 TB SSD von SANDISK. Eine Cruxial MX500 512 GB und 2 BX 500 mit jeweils 240 GB stehen zur Verfügung

    Für backups eine OMV4 Kiste mit 2x 8 TB Seagate HDDs und 2x 4 TB Toschiba. Auch da ist eine Xeon CPU drin und 16 GB Speicher.

    Soo.

    Plan A:
    Im Prinzip PROXMOX auf kleine SSD. Für ISOs, LXC Container und VMs die 2 TB SSD.
    Kein ZFS, sondern Verzeichnis basiert mit EXT4.

    Hab das ganze blinkiblink im Gehäuse abgeschaltet. Und zig überflüssige Lüfter. Wasserkühlung weg, war eh gammelig.
    Probelauf mit 3 HDDs und 3 SSDs unter 50 Watt. Immerhin.

    Aber wie das 18 TB Datengrab einbinden? Und wie Datensicherung incl. System?
    Die Platte soll auch stromsparend eingebunden werden.

    Wenn ich die in Proxmox als Verzeichnis einbinde und portionsweise den Containern und VMs zuteile wird die HDD immer laufen.
    Hab schon eine Synology und eine Qnap Kiste virtuell zum Testen installiert.
    Könnte die Platte an Proxmox vorbei direkt der VM mit dem NAS zuweisen.
    Zugriff von anderen Systemen über SMB oder NFS mount
    Oder doch Promox die ganzen 18 TB zuteilen?

    Möchte definitiv nur noch einen Rechner haben, der 24/7 Strom verbraucht.
    Ein Backup Server soll 1x pro Woche sichern und ansonsten ausgeschaltet sein.

    Wie würdet ihr das machen bzw. wie habt ihr das gelöst?

  • Unraid hatte ich in 2019 angetestet, hatte dann aber nur eine syno 918+ virtualisiert.
    Das war zu diesem Zeitpunkt einfacher, weil nur emby und tvheadend zusätzlich als VM liefen.

    Gucke mir das gern noch mal an, die Aufgabe ist jetzt ja eine ganz Andere.

    Bin halt nachts, als ich wieder mal nicht schlafen konnte, über die Videos von "EddyD's SmartHome" in youtube gestolpert.

    Was spricht für Unraid ? Frage so doof geradeaus, weil ich davon bisher Null Ahnung habe.

    Wichtig ist mir die Balance zwischen Leistung/Möglichkeiten und Stromverbrauch.
    Wenn ich die 2 Netzwerk Festplatten abschalte und den Unifi PI, dann habe ich beim Strom in etwa keine Mehrkosten, aber einen wesentlich potenteren Rechner.

    .

  • Ich als OMV Nutzer würde für OMV plädieren, denn ich sehe nichts was unraid liefert was OMV nicht auch liefern kann, da unraid über Docker läuft und OMV native Anwendungen beherrscht, sowie Docker.

    Nur das man bei unraid bezahlt was es bei OMV nur snapraid umsonst gibt.

    Dies sind aber nur meine zwei Cent zum Thema und gestehe ich habe nur soviel Ahnung von unraid wie ich hier ausm forum mitbekomme.

    NAS: Gehäuse: Jonsbo G3, Mainboard: MSI B460M PRO, CPU: Intel Pentium G6400, OS: OMV 6

    Client: NVIDIA Shield Pro 2019

  • Ich als OMV Nutzer würde für OMV plädieren, denn ich sehe nichts was unraid liefert was OMV nicht auch liefern kann, da unraid über Docker läuft und OMV native Anwendungen beherrscht, sowie Docker.

    Unraid kann sowohl Anwendungen über Docker haben, aber auch native Anwendungen installieren.
    Als ehemaliger OMV Nutzer kann ich Dir sagen das die Einrichtung von Shares einfacher und logischer vonher geht. It just works ist bei Serversoftware halt ein Prädikat.

    Nichts desto trotz kann man halt bei OMV Raid einrichten, wenn man will. Das geht so nicht bei UnRaid. Aber alles mögliche ist halt als Plugin und/oder Docker verfügbar und die VM/VPN Unterstützung ist direkt integriert.

    Was mich von OMV abgebracht hat? Von Version 3 auf 4 funktionierte auf einmal meine Netzwerkkarte nicht mehr. Ansonsten habe ich keine negativen Gefühle.

    --------------
    Guides nicht mehr verfügbar wegen Youtube unvermögen guten von schlechten Kodi Videos zu unterscheiden.

  • Nur so ich habe OMV nie ausprobiert, kann also nur meine Erfahrung mit unraid un Proxmox Teilen.

    Unraid setze ich nun seit gut 11 Jahren ein. Damals war für mich vorallem der Vorteil das es auf so ziemlich jeder Hardware läuft und ich ein buntes Sammelsurium an HDD's reinwerfen konnte solange die Parity Disk die größte ist. Ausserdem bleiben selbst beim Ausfall zweier HDD's gleichzeitigig die Daten der anderen HDD's lesbar weil kein Striping verwendet wird.

    Über die Jahre wurde unRaid immer Nutzerfreundlicher. War die Erweiterbarkeit bei v5 noch katastrophal weil man auf Umwege Slackware Pakete bei jedem Systemstart installieren musste braucht die v6 Docker als Erlösung.
    Seitdem hat unRaid eine der besten Docker GUI's auf dem Markt.

    Man kann unRaid eigentlich als ziemlich Idiotensicher beschreiben was die Bedienung angeht, es läuft einfach.

    Und ob du den Server konstant durchlaufen lässt würde ich mir noch einmal überlegen. Ob du jetzt 30-50W 24/7/365 laufen hast ist was anderes als wenn ein 5W Rechner Sachen wie VPN, Smarthome etc. übernimmt die zwangsweise laufen müssen.

    Das spart bares Geld und jede kWh Strom die eben nicht Produziert wird ist gut für die Umwelt.

  • Man kann unRaid eigentlich als ziemlich Idiotensicher beschreiben was die Bedienung angeht, es läuft einfach.

    Stimmt, habt ihr ja mit mir erlebt :-).

    Spoiler anzeigen

    Client: Nvidia Shield 2019 Pro Kodi 20.1, AVR Sony STR-DN 1080, Nubert NuBox Series 5.1, LG TV 55SM8600 Nanocell
    Musik über Pi4 mit Picore 8 und LMS am AVR.
    Gästezimmer:Shield TV 2017 Kodi 20.1
    Server: unRaid; Fractal Des. Define 7;Asrock B365M PROF-4, Intel i3-8100, 16GB RAM und 20TB Platten,
    Arbeitstier: DeepSilence 4, AX370M, AMD Ryzen 5 2600X; 8GB RAM, Samsung M2 970EVO 500GB, RX560 Grafik

  • unRaid ist schon ein sehr gutes Stück Software, da ist man gerne bereit ein paar Euros zu investieren.

    Ich frage mich nur, ob du nicht dauernd laufende Systeme auf einem Pi auslagern kannst, einfach weil 24/7 Betrieb ab demnächst richtig ins Geld gehen wird.

    Für den Rest ein performantes System.

  • Ich traue es mich fast nicht zu schreiben, aber ich betreibe meinen "Mini-Server" (Celeron) tatsächlich unter Windows 10 Pro. Nativ läuft dort Emby und DeCONZ. Und bis vor wenigen Tagen noch der DVB-Viewer.
    Als VMs mittels VirtualBox laufen dann noch vier Ubuntu-Server Instanzen mit je openHAB, debMatic, ioBroker und tvHeadend. Als Datengrab hängt dort eine 10 TB USB HDD dran.
    Die VMs werden einmal pro Woche von der internen SSD auf die externe USB HDD kopiert. Und ab und an wird das dann noch auf eine weitere USB HDD geklont.

    Im Mittel komme ich so auf 10W Verbrauch. Wird jetzt ein klein wenig mehr sein, weil inzwischen noch eine externe SSD über USB dran hängt, für die TVHeadend Aufnahmen.

  • beim Stromverbrauch versuche ich einen Kompromiss zwischen Verbrauch und Leistung zu finden.
    Wo der liegt, muss natürlich jeder für sich selbst festlegen.

    wie man da auf nur 10 Watt Verbrauch kommt, ist mir ein Rätsel.
    Die braucht man ja schon bei 1 HDD plus SSD mit Betriebssystem, solange die HDD nix zu tun hat ?(

    Atom, Celeron und Arm Kisten habe ich eigentlich satt, weil die viel Zeit kosten.

    Und die weitaus größten Stromverbraucher im Haus sind die großen TVs mit verschiedenen Zuspielern dran - schon ohne Ambilight bei 250 Watt, wenn das Bild helle Szenen zeigt. Radio läuft jetzt jedenfalls nachts auf dem Echo und gut ist.
    Bei Schwiegermuttern setze ich einen Timer rein, daß die Kiste abschaltet, wenn die FB stundenlang nicht benutzt wurde.
    da läuft der TV sonst 24/7 [ai]

  • wie man da auf nur 10 Watt Verbrauch kommt, ist mir ein Rätsel.

    Die braucht man ja schon bei 1 HDD plus SSD mit Betriebssystem, solange die HDD nix zu tun hat ?(

    Ist halt nur ein Intel N4200 mit 32GB eMMC und zus. 512GB Sata M.2 SSD und externer USB HDD. Arsch lahm, aber für die Sachen, die darauf laufen, reicht es.
    Mit ruhendem Desktop, ohne Programme und VMs, meine ich 4,5W in Erinnerung zu haben.

  • Jap mein NUC7PJYH kommt auch auf 5-7W, max. 10W.

    Dein Xeon ist von 2013 und die niedrige TDP bezieht sich auf vollast, im Idle verbraucht der soviel wie die CPU's mit höherer TDP.

    Und der Vergleich mit den Fernsehern hinkt auch Gewaltig. Wie lange sind die Pro Tag wirklich an. Bei uns vielleicht 2-3 Std. Dein Server soll durchlaufen.
    Wenn du nicht gerade ne Photovoltaik auf dem Dach hast ist das teuer und auch nicht wirklich nachhaltig gedacht.

    Glaub mir ich hab das alles schon durch, wollte meinen unRaid der dank neuer Hardware mit 9 HDD's + 1 SSD nur 30W im Idle braucht auch zum einer für alles Server machen.
    Ich habe es schnell gelassen. Einerseits wegen der kosten andererseits weil alles auf einer Hardware auch nicht so toll ist bzgl. Failover im Smarthome etc.

  • Die TVs sind tatsächlich viele Stunden an, die "krankheitsbedingt bettlägerig" Tage nehmen zu.

    TV, AVR und Zuspieler in meinem Zimmer haben bisher 886 Kilowattstunden verbraucht. Siehe Screenshot

    edit: hab das Ding nicht am 1.1. zurück gesetzt, Verbrauch dieses Jahr bisher 546 Kilowattstunden

    mir bleibt als einigermaßen sinnvolle Beschäftigung und Ablenkung nur die Android Boxen mit Kodi usw. und die Beschäftigung mit dem PCs.

    mal sehen, wie lange ich mir das noch leisten kann.

    wie ist das denn, wenn ich mir z. b. einen ryzen 5600g mit Board und 32 GB RAM hole
    dann gebe ich ca. 450 Euro aus.

    die sparen aber doch nicht so viel Strom im Vergleich zu meiner xeon Stromsparversion aus 2014, dass sich dass irgendwann rechnet.

    ist eh schwieg, Power wird überall beworben, Infos zu guter Leistung bei wenig Stromverbrauch muss man intensiv suchen.

  • Schnell noch mal ein paar Gedanken von mir.

    Unraid ist toll - als NAS.
    Was virtuelle Maschinen angeht bin ich bei Proxmox gelandet. Das finde ich bei Proxmox wesentlich übersichtlicher. Backups und das wiedereinspielen dieser empfinde ich bei Proxmox als leichter. Bei Unraid habe ich es bis heute nicht geblickt, wie ich VMs verbnünftig sichere.
    Ein weiterer Nachteil bei Unraid ist, dass wenn man die Docker sichern möchte diese gestoppt werden. Zum einen sind für den Zeitraum die Dienste halt nicht verfügbar und zum anderen kam es bei mir ab und an vor, dass es dann nicht wieder gestartet werden konnte. Wenn ein Tunnelendpunkt dann im Docker liegt war es das mit dem Zugriff von Aussen.
    Darüber hinaus ist man bei den Dockern ziemlich aus das angewiesen, was dort zur Verfügung gestellt wird. Und wie oft läuft da was nicht vernünftig? Proxmox ist auch hier wesentlich flexibler.

    Bei Proxmox kann ich Snapshots erstellen ohne das der Container oder die VM angehalten wird. Für mich ein großer Vorteil.
    Unraid ist bei mir schon am und an mal nicht mehr erreichbar gewesen - das hat mich so geärgert das ich nun daneben ein Proxmox habe und den Unraid nach und nach nur noch als Datenspeicher ansehe.

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