SmartHome - Erfahrungen und verwendete Geräte

  • Fhem und Max brauchst du nur noch einen RPi. Der Max Cube wird direkt von Fhem unterstützt.

    Ps.: Ich würde aber den Max Cube direkt von Anfang an umflashen zum Cuno und dann erst die Max Komponenten anlernen.

  • Habe zwar sowas noch nicht kaufen, bin aber dran interessiert das demnächst mal zu machen.
    Habe mich daher schonmal etwas belesen und grundsätzlich brauch man für die eq3 Produkte, egal ob nun Homematic oder MAX! braucht man immer einen sogenannten CUL, dieser übersetzt dann die Signale und ist normalerweise auch für die Logik zuständig, dies entfällt aber wenn man etwas wie FHEM o.ä. nutzt.
    Eine CCU oder der Cube sind nix anderes und wenn man will kann man entweder so einen fertigen Mützen oder ein Erweiterungsmodul für nen RPi kaufen oder auch komplett selbst zusammen bauen, Anleitungen dafür gibt es im Netz genug. Hierbei muss man halt nur darauf achten das man den CUL für die richtige Frequenz hat und kann dann unter Umständen sogar die billigen Funk Steckdosen ausm Baumarkt mir schalten.

    Bissl anders läuft es dann bei den Homematic IP Geräten, da diese, wie der Name schon sagt, über IP gehen.

    Ob es soweit noch stimmt kann ich nicht genau sagen, aber ich habe mich mal gelesen das der Unterschied zwischen dem MAX! und dem Homematic System für Hausautomation darin besteht, dass die MAX! darin beschränkt sind die gleiche Signalanzahl wie die Homematic zu verarbeiten. Ob dies nun wirklich spürbar ist kann ich nicht sagen.

    Edit:
    Bzgl. der Fenster auf Überwachung ohne Fensterkontakt kann ich folgendes sagen:
    Grundsätzlich funktioniert es, ist aber davon abhängig wie groß der Temperaturabfall ist und wo die Thermostate verbaut sind.
    Ich habe im Wohnzimmer bspw. zwei Homematic Thermostate verbaut, eines direkt neben der Terrassentür und einer unter einem großen Fenster.
    Der an der Tür funktionierte im Sommer wunderbar und hat umgeschaltet, weil er die Temperatur direkt zu spüren bekommen hat, der am Fenster leider nicht. Dies liegt aber daran, da dazwischen noch eine weit überstehende Fensterbank liegt und die einfallene Kalte Luft abfängt.
    Ebenso hab ich einen im Bad und dort geht es auch nicht, da sich Heizkörper und Fenster gegenüber liegen.

    Aber die Fälle wo es nicht geht sind halt bei mir physikalisch bedingt und die Geräte können dafür nix. Man muss halt genau wissen welchen Einsatzzweck man hat und wie die Gegebenheiten sind.

    NAS: Gehäuse: Jonsbo G3, Mainboard: MSI B460M PRO, CPU: Intel Pentium G6400, OS: OMV 6

    Client: NVIDIA Shield Pro 2019

    Einmal editiert, zuletzt von bennySB (4. April 2018 um 10:05)

  • Ich dachte immer Fensterkontakte sind Kontakte die erkenen auf oder zu und nix anderes, wieso spielt da der Temperaturabfall eine Rolle??

    Mich würde dann mal interessieren wie ihr das nun automatisiert habt, also geh ich recht in der annahme das die meisten hier FHEM nutzen statt OpenHab oder ähnliches? Und wenn ja warum?
    Die nächste Frage ist: Wo habt ihr das drauf laufen? Pi, NAS, oder ähnliches und wie habt ihr das dann verbunden? CUL. Cube oder ein Adapter für den Pi.
    Verstehe nich warum ich mir son teuren CUBE oder CUL kaufen sollte, wenn der Adapter für den Pi doch viel günstiger ist.

  • Ich dachte immer Fensterkontakte sind Kontakte die erkenen auf oder zu und nix anderes, wieso spielt da der Temperaturabfall eine Rolle??

    Du liegst schon richtig. Fensterkontakte erkennen das physisch. Thermostate selbst können das nur (verzögert) anhand fallender Temps erkennen, natürlich weniger zuverlässig, je geringer das Temp-Delta.


    Mich würde dann mal interessieren wie ihr das nun automatisiert habt, also geh ich recht in der annahme das die meisten hier FHEM nutzen statt OpenHab oder ähnliches? Und wenn ja warum?Die nächste Frage ist: Wo habt ihr das drauf laufen? Pi, NAS, oder ähnliches und wie habt ihr das dann verbunden? CUL. Cube oder ein Adapter für den Pi.
    Verstehe nich warum ich mir son teuren CUBE oder CUL kaufen sollte, wenn der Adapter für den Pi doch viel günstiger ist.

    FHEM ist zwar ein Urgestein, aber m.M.n. mittlerweile überholt, da unnötig kompliziert. Einige hier und ich auch nutzen Openhab 2 auf nem RasPi. Alles ab dem 2er läuft sauber, mehr brauchts nicht.
    Man kann auch solche Module für den Pi nutzen, hab ich aber persönlich nicht. Ich setzte bisher nur Tado, Sonoff-Schalter +dosen und das Xiaomi Gateway2 für die Sensoren ein. Bis auf das Xiaomi läuft alles mit WLAN und mehr brauch (und kann) ich grad nicht. Bin durch Mietzwohnung leider beschränkt in meinem Tatendrang. Rollläden steuern wäre ein Traum... :rolleyes:

    Kodi-Basis: Intel® NUC7PJYH | 4GB DDR4 | 60GB Sandisk SSD | LibreElec 10 | Horizon V | Emby
    Sound: Sony HT-CT290 2.1 Soundbar
    TV: 55" Sony KD-55XE8577
    Server: Intel Core i5-4690 @ Asrock Z97 Anniversary | 8GB DDR3 | Xubuntu 18.04.4 LTS @ 256GB Samsung 840Pro | 5x 3TB WD-Red @ ZFS RAID 5 | Emby-Server | Monitorix

  • Ah ok vielen Dank :)
    was hast du so von Xiaomi am laufen das du nen Gateway brauchst?

    Ich schließe daraus, dass es wohl Geschmackssache ist ob nun FHEM, OpenHAB2 oder iobroker.
    Auch ist es wohl einem selbst überlassen ob er nun ein Pi-Modul oder aber den original Cube/CUL der Marke nutzt.
    Jetzt nur die Frage ob Homematic oder Max! :) Tado ist mir defintiv zu teuer und die anderen beiden sind wohl die gängigen Firmen?

    //EDIT: Ich lese grade das OpenHAB2 sehr kompliziert sein soll??

  • Das Gateway braucht man für Temp- und Kontaktsensoren, da die aus Energiegründen mit 886Mhz funken, statt WLAN. Somit kommen die mit ner CR 1632 Knopfzelle aus. Es wird nur bei Änderung eines Wertes gefunkt. Das Gateway von Xiaomi kann man auch gleich als Nachtlicht nutzen, da sind RGB-LEDs drin. Es gibt auch noch Steckdosen fürs Gateway, allerdings nicht mit EU-Stecker und nen Adapter will ich da auch nicht noch dazu pappen. Vielleicht bringen die ja irgendwann EU Varianten raus...

    Welches Smart-Home System man nimmt ist Geschmackssache und hängt von den eigenen Fähigkeiten ab. FHEM schied von Anfang an für mich aus. iOBroker hab ich probiert, war mir aber auch nicht intuitiv genug. Auf Empfehlung von @horschte hab ich OH2 probiert und komm gut damit klar. Mir gefällt besonders, dass man keine extra Ansicht für die native Smartphone App (bei mir Android) bauen muss, sondern das UI relativ automatisch generiert wird. Man muss natürlich die Objekte definieren und wie diese dann in der Oberfläche angezeigt werden sollen. Schlicht und effizient! Das hab ich bei den anderen Systemen vermisst, dort ist viel Handarbeit nötig. Da ich (und Frauchen) gern alles per App auch von unterwegs steuern möchten fiel die Entscheidung nicht mehr schwer.

    Hier mal ein paar Screenshots von mir:

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  • Kommt halt drauf an wwie weit du gehen willst. Soll es nur Heizung werden würde ich die MAX! nehmen da günstig und sehr zuverlässig.
    Soll es neben Heizung nur noch ein paar Steckdosen oder ein wenig Licht werden dann Homematic.

    Beides geht dann einfach mit den mitgelieferten Servern . Also ohne RPi OpenHab usw.

    Soll es umfangreicher werden, willst du Basteln, verschiedene Systeme untereinander verbinden , dann tendiere ich zu Fhem. Ja es ist nicht an einem Tag erlernt. Das liegt aber halt daran das es so mächtig ist in den Funktionen und praktisch jedes noch so exotische System abdeckt.
    Zudem hat man mal das Prinzip verstanden, ist Fhem eigentlich sehr logisch aufgebaut und dann auch gut zu verwalten.
    Openhab kann auch viel und ist auf den ersten Blick wesentlich einfacher zu konfigurieren. Aber sobald man da was individuelleres möchte muss man genau wie bei Fhem auch anfangen in Textdateien zu schreiben. Und hier finde ich die Dokumentation leider wesentlich schlechter.
    Habe beides ausführlich getestet und finde Fhem wesentlich besser in der Unterstützung. Aber Letzt endlich muss das der eigene Geschmack und die Bedürfnisse entscheiden.

  • Kommt halt drauf an wwie weit du gehen willst. Soll es nur Heizung werden würde ich die MAX! nehmen da günstig und sehr zuverlässig.
    Soll es neben Heizung nur noch ein paar Steckdosen oder ein wenig Licht werden dann Homematic.

    Ich denke dann sind wir nun wohl bei Homematic angekommen :D Da ich ja eh basteln möchte, kann ich mir wohl auch direkt einfach das Modul holen, bevor ich teures Geld für die CUL ausgebe.

    Also optisch gefällt mir das UI von @killercorny (OpenHab2) wesentlich besser als das von @marty29ak (FHEM). Da werde ich mich wohl noch etwas einlesen um mich zu entscheiden :)

  • Schau dir einfach mal ein paar Einrichtungs-Tutorials auf YT an, dann bekommst du ein Gefühl dafür welche Schwierigkeiten dich erwarten und ob du damit klar kommen würdest.
    Klar muss man bei OH2 auch in Textdateien editieren um es voll zu nutzen, aber das hab ich schnell gelernt. Die Geräte und deren Erkennung werden über die Web GUI gehandhabt.
    OH2 ist auch logisch aufgebaut und die Doku find ich auch ausreichend gut, wenn auch nur auf englisch. Wenn das nicht stört kommt man gut alleine klar. Es gibt aber auch ein deutsches Forum für OH2.

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  • bevor ich teures Geld für die CUL ausgebe

    Wenn es daran schon hängt, würde ich mir das ganze eher noch überlegen. Die ganze Geschichte an sich ist bzw. wird so oder so sehr teuer. Evtl. tut es auch eine einfaches programmierbares Thermostat ?

    Der Rest ist halt Geschmackssache....

  • Wenn es daran schon hängt, würde ich mir das ganze eher noch überlegen. Die ganze Geschichte an sich ist bzw. wird so oder so sehr teuer. Evtl. tut es auch eine einfaches programmierbares Thermostat ?

    Der Rest ist halt Geschmackssache....

    Daran hängts nicht, aber wieso soll ich 80€ für was ausgeben was ich auch mit 20€ realisieren kann, wenn ich das eh über ein Pi steuern möchte?

  • Ok wenn es unbedingt dann mit Pi werden soll, dann geb etwas Geld aus und nimm einen ordentlichen CUL oder Cuno von Busware mit richtiger Antenne. Das erspart einigen Ärger mit Empfang und Sendeleistung.

  • Ok wenn es unbedingt dann mit Pi werden soll, dann geb etwas Geld aus und nimm einen ordentlichen CUL oder Cuno von Busware mit richtiger Antenne. Das erspart einigen Ärger mit Empfang und Sendeleistung.

    Jetzt steht hier schon wieder was neues im Raum :D Was genau brauch ich da? Und sind die dann nur für die Ansteuerung der Marke Homematic oder können die auch andere Firmen ansteuern?

    Es muss nich unbedingt der Pi sein, aber hab halt nen 3er da rumfliegen in der Schublade :)

  • Gibt welche für 868 und welche für 433MHz.
    Im Prinzip braucht es pro eingesetztem System ein Cul Cuno. Ich nutze die stapelbaren, einfach wenn benötigt einen weiteren aufstecken. Natürlich gehen auch USB oder die kombinierten mit Netzwerk oder WLAN.

  • @Dicken
    Ja, Homematic benötigt 868 MHz, Und ja, man kann sich den Aufsatz für RPi kaufen. Dann kannst Du auch die Homematic-Software benutzen. Es gibt sogar ein eigenes Image direkt für den Raspi.
    Du wirst wahrscheinlich auch noch über FS20-Komponenten bei der Suche stolpern, weil extrem günstig. FINGER WEG!!!
    Diese geben keine Rückmeldung über den Status, wie die Homematic-Komponenten.

    Da bei mir die MAX!-Cubes vorhanden sind, habe ich eben geflasht. War aber zu Beginn auch am überlegen, ob ich den Aufsatz von ELV kaufen soll. ;)
    CUL = Per WLAN
    CUNO = Per LAN-Kabel
    Der MAX!-Cube beherrscht nach dem flashen beide Varianten. Von daher würde ich keinen teuren CUL von Busware kaufen, wenn der MAX! mit der modifizierten Firmware beides sehr gut beherrscht (nicht gleichtzeitig).
    Und bei den meisten Herstellern benötigst Du eh einen Gateway zur Kommunikation. Jede Komponente braucht seinen eigenen Gateway, da es keinen Universalgateway zu geben scheint.

    Warum ich bei FHEM hängen geblieben bin? Am Anfang sieht man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr, aber die Homematic-Aktoren waren sehr schnell angelernt. Und ich bin nicht der Mensch, der erst ein Buch lesen möchte, um es zum laufen zu bringen ;)
    Aber es gibt sehr gute WIKI-Einträge zu den Aktoren und FHEM. Ich bin aber auch noch dabei zu lernen. Zum Beispiel wirklich automatisiert die Rollläden anzusteuern, bei Tagesauf- und Untergang. Per Webansicht von FHEM kann ich es jetzt schon von überall steuern
    Für Alexa musste ich noch die HA-Bridge installieren, was aber auch kinderleicht war. Dank guter Tutorials im Netz.

    Ich hatte mich kurzzeitig mit OH2 beschäftigt, welches auch wirklich schön ist, aber die Homematic-Komponente nur dann unterstützt, wenn ich einen Cloud-Dienst mit ins Boot nehmen. Diqualifikation meinerseits. Reicht ja schon, wenn Alexa im Boot ist ;)
    FHEM kann das direkt ohne Clouddienst.

    Sollte OH2 Homematic mittlerweile (seit Dezember 2017) nativ unterstützen, wäre mein Interesse daran wieder geweckt.

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